25.02.2009, 16:37 Uhr | mou
Wer auf der Suche nach dem perfekten Laufschuh in einen Sportschuhladen geht, wird mit einigen Fachbegriffen konfrontiert. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Laufschuhe aufgelistet.
Außensohle:
Der Teil der Sohle, der direkten Bodenkontakt hat. Die Außensohle ist meist aus besonders haltbarem Karbongummi gefertigt oder aus Gummi, das einen weicheren Fußtritt gewährleistet, sich aber schneller abnutzt.
EVA:
Abkürzung für Ethylenvinylacetat, ein sehr leichter Kunststoff, der in Laufschuhen als Zwischensohlenmaterial verwendet wird. Druckgeschäumtes EVA hat auch sehr gute Dämpfungseigenschaften.
Flexkerben:
Einsparungen in Zwischen- und Außensohle, die diese biegsamer machen und somit die Bewegung des Fußes unterstützen.
Härtegrad:
Der Härtegrad bezieht sich auf die Festigkeit der Zwischensohle. Hersteller benutzen oft verschiedene Härten in der Zwischensohle. Eine Sohle mit zwei Härtegraden zum Beispiel hat den festeren Einsatz auf der Schuhinnenseite.
Leisten:
Der Leisten entscheidet über die Passform des Schuhs. Damit ist das Plastikelement bezeichnet, über das der Schuh "gebaut" wird. Es gibt verschiedene Leistenformen: gerade, gebogene und leicht gebogene. Beim geraden Leisten ist die Innenseite des Schuhs gerade gestaltet, dadurch wird der Schuh innen besser gestützt. Beim gebogenen Leisten ist sie hingegen stärker gebogen, dieser Schuh ist für Läufer ohne Fußprobleme geeignet.
Medial:
Die Innenseite des Fußes
Mittelfuß:
Der Fußbereich, der das Fußgewölbe und den äußeren Fußrist zwischen Ballen und Ferse umfasst
PU:
Ablürzung für Polyurethan, ein synthetisches Gummi, das als Material für Zwischensohlen verwendet wird. PU ist fester und schwerer als EVA, dafür hält es länger.
Rückfuß:
Der hintere Fußbereich, die Ferse
Überpronation:
Knickt der Fuß beim Laufen nach innen ein, nennt man das Pronation. Ein leichtes Einknicken ist physiologisch normal. Bei einer Überpronation jedoch knickt der Läufer übermäßig stark nach innen ein. Um Verletzungen beim Laufen vorzubeugen, sollte Überpronation verhindert werden, entweder in Form eines Schuhs, der auf der Innenseite besonders stützt oder durch spezielle Einlagen.
Unterpronation (Supination):
Bezeichnet wie die Überpronotation das seitliche Wegknicken des Fußes, aber in entgegengesetzter Richtung. Der Fuß knickt beim Auftreten nicht nach innen, sondern nach außen ab. Indiz für ein solches Laufverhalten sind die an der Außenseite stärker abgenutzten Außensohlen.
Vorfuß:
Die Fußballen und Zehen
Zwischensohle:
Bezeichnet das Sohlenmaterial, auf das die Außensohle aufgeklebt wird. Oben auf der Zwischensohle setzt der Schaft an. Die Zwischensohle ist das Herzstück des Laufschuhs, in das Dämpfungssysteme und Stabilitätselemente integriert werden.#
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