03.12.2010, 11:13 Uhr | cme
Laufen verbraucht ordentlich Kalorien. (Foto: imago)
Wenn die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken, lassen viele ihre Laufschuhe im Schrank stehen. Schließlich kann so eine Kälte ja nicht gesund sein, denken viele. Dabei ist der Winter die ideale Jahreszeit, um sich eine gute Basis zu schaffen. Auch Profis nutzen diese Zeit, um die langsamen, lockeren Läufe zu absolvieren und somit die Ausdauer aufrecht zu erhalten. Entscheidend sind die richtige Kleidung sowie gründliches Aufwärmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei Kälte Spaß am Laufen finden.
Die meisten ziehen sich zu warm an
Bei Kälte ziehen sich viele Freizeitläufer lieber ein bisschen wärmer an - häufig kleiden Sie jedoch zu dick. Das kann im Extremfall zu einem Kreislauf belastenden Hitzestau führen. Statt allzu dicker Kleidung ist das Zwiebelschalenprinzip sinnvoll: mehrere atmungsaktive Schichten übereinander, die den Schweiß vom Körper wegtransportieren. Besser als Baumwollkleidung beispielsweise ist spezielle Funktionskleidung für Läufer. Unverzichtbar sind Handschuhe sowie ein Stirnband oder eine dünne Mütze.
Vor dem Start gründlich aufwärmen
Bevor Sie mit dem Training loslegen, sollten Sie sich gründlich aufwärmen. Da die Muskeln zu Beginn noch kalt sind, ist die Verletzungsgefahr im Winter größer als im Sommer. Beginnen Sie daher mit einem lockeren Gymnastikprogramm oder mit einem zehnminütigem Lauf in gemächlichem Tempo. Erst dann sollten Sie zu Ihrem normalen Trainingstempo übergehen. Wichtig ist allerdings, dass Sie sich nicht völlig verausgaben. Bei Minustemperaturen empfiehlt sich ein lockeres Grundlagenausdauertraining.
Tagsüber laufen
Wer erst abends nach getaner Arbeit zum Lauftraining kommt, kann der Dunkelheit gewöhnlich nicht entgehen und nur am Wochenende bei Tageslicht laufen. Da geht die Lust schnell verloren. Haben Sie schon einmal daran gedacht, während der Mittagspause zu laufen? Sind Duschmöglichkeiten am Arbeitsplatz vorhanden, sollte es ein Leichtes sein, die Mittagspause für ein lockeres Lauftraining zu nutzen. Dabei verzichten Sie auf das Mittagessen und nehmen sich stattdessen einen Snack mit ins Büro. Sicherlich ist dies nicht für jeden praktikabel, deshalb absolvieren Sie Ihre wichtigsten oder zeitaufwändigsten Trainingsläufe immer am Wochenende, wo Sie sich die Tageszeit zum Lauftraining aussuchen können.
Laufen mit Beleuchtung
Lässt sich das Training in der Dunkelheit nicht vermeiden, denken Sie daran: Ihre Sicherheit steht an erster Stelle. Wer keine beleuchteten Naturwege zum Laufen kennt, muss notgedrungen manchmal auf die Straße ausweichen. Da gilt das Motto „Sehen und gesehen werden“. Und darauf sollten Sie bei Dunkelheit auf der Straße achten: Tragen Sie möglichst helle Bekleidung oder zumindest solche mit reflektierenden Streifen oder eingearbeiteter fluoreszierender Beschichtung. Auch diverse Laufschuhmodelle sind mit Reflektoren ausgerüstet. Nutzen Sie gegebenenfalls (bei Regen oder Nebel) eine handliche, kleine Taschenlampe als Sehhilfe und Warnleuchte, und laufen Sie im Straßenverkehr immer auf der linken Seite.
Winterziele setzen
Wer vorhat, im kommenden Jahr Deutscher Meister zu werden, kennt kein schlechtes Wetter. Er geht jeden Tag zweimal zum Training, egal ob es friert und schneit. In abgeschwächter Form gilt dies auch für Hobbyläufer. Setzen Sie sich auch im Winter ein Ziel, für das es sich lohnt, fit zu bleiben. Für den einen sind es die zusätzlichen Kalorien der Weihnachtsplätzchen und Firmenfeiern, die er bekämpfen möchte. Für den nächsten ist es ein Silvesterlauf, bei dem er nicht mehrere Minuten hinter seiner Bestzeit herlaufen will. Für die meisten geht es vor allem darum, eine körperliche Grundfitness zu erhalten, mit der es sich problemlos in den nächsten Frühling starten lässt.
cme
pitweirich schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 18:48:30
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manchmal ein Problem
Ich liebe es zu laufen. Normalerweise halte ich 3 mal pro Woche mit so 35-40 KM durch. Aber bei Schnee und minus 6 Grad
habe ich schon ein Problem. Es kann mir auch keiner sagen dass wäre noch gesund. Ich habe die Lungenschmerzen aus dem letzten Winter noch gut in Erinnerung. Es scheint ja wieder so ein Mistwinter wie dieses Jahr zu werden. Ich melde mich nun mit meiner Frau im Studio an und laufe auf dem Band. Dann kann ich auch noch für den Oberkörper mehr machen. Kommt ja häufig zu kurz.
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siggi schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 18:09:27
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Wer möchte sollte nicht fragen.
Jeder wie ers gern möchte,der eine Läuft,der andere nimmts Fahrrad,der nächste Stöcke,ich sitze bei
einem guten Essen in der warmen Wohnung und erhohle mich,der Tag war anstrengend genug.Übrigens,was man zum Laufen anziehen soll,sind nur Spekulationen, jeder Körper reagiert anders.
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Philipp schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 18:08:05
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Ich liebe es...
bei Schnee zu Laufen. Und die richtigen Klamotten zu finden ist ja nun nicht das Problem. Auch die Dunkelheit finde ich jetzt
nicht so problematisch...
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