26.02.2010, 17:00 Uhr | dpa
"Linda" ist gerettet: Der jahrelange Kampf einer Gruppe von Landwirten und Genießern für den Erhalt der beliebten Kartoffelsorte war erfolgreich. Das Bundessortenamt habe grünes Licht für die weitere Zucht der Kartoffel gegeben, teilte Landwirt Karsten Ellenberg am Freitag in Barum (Niedersachsen) mit. Der Lüneburger Züchtungskonzern Europlant hatte die Kartoffel Ende 2004 nach 30 Jahren von der Saatgutliste streichen lassen, um Linda vom Markt zu nehmen, weil er sie für krankheitsanfällig hielt. Seitdem kämpfte der Freundeskreis "Rettet Linda" um die Neuzulassung. Diese wurde Ellenberg nun erteilt.
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Nachdem der Züchtungsbetrieb die Zulassung der Sorte zurückgenommen hatte, gab es unter Kartoffelbauern und Linda- Liebhabern einen Sturm der Entrüstung. Linda-Anbauer schafften es trotz des laufenden Verfahrens, die Kartoffel in kleinen Mengen auf dem Markt zu halten. Die Linda-Unterstützer vertraten den Standpunkt, dass der Verbraucher selbst entscheiden soll, welche Kartoffel er essen möchte. Sie warfen Europlant vor, Linda nur vom Markt zu nehmen, um den Absatz neuerer Sorten zu erhöhen und so mehr Lizenzgewinne zu machen. Mit der Neuzulassung darf die festkochende Kartoffel mit der tiefgelben Farbe jetzt als sogenannte freie Sorte von jedem interessierten Betrieb lizenzfrei vermehrt und vertrieben werden.
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dpa
Leonhard schrieb:
am 27. Februar 2010 um 19:01:00
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Warum Lizens?
Würde nur Linzens auf Kartoffeln zahlen, wenn sie besser und weniger anfällig gegen Krankheiten sind. Was aber in den letzten
Jahren auf den Markt gekommen ist (vor allem die braunen Flecken), war in jeder Hinsicht von der Züchtern ein Rückschritt, außer im Geldbeutel der Lizensgeber. Ein Bravo für Lizensfreie Saatgüter.
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kartoffel-Fan schrieb:
am 27. Februar 2010 um 18:48:58
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Linda
Wie es schon immer war und weiterhin gehen wird. Erst muß sich ein Verbot durchsetzen um dann anschliessend, ohne Entschuldigung
natürlich, wieder dem Konsument zugeführt werden darf. Warum mischt sich eigentlich Hinz und Kunz, die Ahn ungslosen in Berlin, in alles ein. Die sollten zuerst mal sehen, das die verbockten Sachen der Banken wieder ins Trockene gebracht werden und nicht den Steuerzahler zusätzlich belasten. Was soll das eigentlich Alles?
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Ahnungslos schrieb:
am 27. Februar 2010 um 18:32:18
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Linda/Bintje?
Wenn das die gelbe, maronig-schmeckende Sorte ist, heiße ich sie herzlichst Willkommen zurück
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