
26.10.2011, 11:14 Uhr | msh
Unkomplizierte Herbstküche: Kürbissuppe (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Kürbissuppe gehört zu den Lieblingsspeisen im Herbst. Sie eignet sich als feine Vorspeise, aber auch als unkompliziertes Mittag- oder Abendessen. Kürbissuppe war Ihnen bisher zu fad? Das kann an der Kürbissorte liegen, nicht jede eignet sich. Werden Sie mit unseren Tipps und Rezepten zum perfekten Kürbissuppen-Koch.
Für Kürbissuppen werden hauptsächlich Winterkürbisse wie Hokkaido, Butternut- oder Muskatkürbisse verwendet. Die Wahl der Kürbissorte beeinflusst die Zubereitung und den Geschmack der Suppe: Ein Hokkaido muss nicht geschält werden, die Schale wird mit gekocht, das verkürzt die Zubereitungszeit. Durch sein rot-orangenes Fruchtfleisch bekommt auch die Suppe eine schöne kräftige Farbe. Butternut-Kürbisse haben einen nussigen Geschmack und machen eine Suppe besonders schön cremig. Muskatkürbisse schmecken leicht nach Muskatnuss und geben der Suppe ein besonderes Aroma. Das Fruchtfleisch der Halloween-Riesenkürbisse ist auch essbar, geschmacklich jedoch eher fad.
Die Basis für Suppen aus Kürbis ist immer die gleiche: geraspeltes oder kleingeschnittenes Kürbisfleisch in Brühe gekocht. Durch die vielfältigen Variationsmöglichkeiten bei Gewürzen und weiteren Zutaten kann man vom deftigen Eintopf bis zum feinen Süppchen alles zubereiten. Klassisch wird die Kürbissuppe mit Muskat und Sahne verfeinert. Ingwer und Kokosmilch geben ein asiatisches Aroma. Würzen Sie an kalten, ungemütlichen Tagen mal mit Chili, das feurige Aroma wärmt von innen.
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Wer außer Kürbis noch andere Gemüsesorten in der Suppe mag, kann eine Kombination aus Kürbis und Kartoffeln oder Karotte ausprobieren. Mit Lauch wird die Suppe schön deftig. Ein fruchtiges Aroma bekommt die Suppe durch Orangen- oder Apfelsaft. Abwechslungen schaffen auch Bratwurstklößchen: Dafür werden aus ungebrühten Bratwürsten kleine Klößchen aus der Wurstpelle gedrückt und in der Suppe gegart. Fleischfans mögen auch angebratenes Hackfleisch oder Streifen von Putenschnitzel in der Suppe.
Für die Zubereitung wird der Kürbis zunächst gewaschen und anschließend halbiert. Dann können mit einem Löffel - auch Eisportionierer eignen sich gut - die Kerne entfernt werden. Anschließend werden die Stücke geschält, so dass nur das feste Fruchtfleisch des Gemüses übrig bleibt. Je nach Rezept kann es dann geraspelt, geschnitten oder püriert werden. Wer Hokkaido-Kürbis verwendet kann auf das Schälen verzichten, die Schale kann mitgegessen werden.
Oft bleibt von den Riesen noch eine Menge Fruchtfleisch übrig, gerade wenn man nur für 2 Personen kocht. Wer auch im Winter oder Frühling noch Appetit auf Kürbissuppe hat, kann das Gemüse einfrieren. Dazu den Kürbis in kleine Stücke schneiden und bei mittlerer Hitze zu Mus kochen. Manchmal muss man auch ein wenig mit einem Stampfer nachhelfen. Das Mus abkühlen lassen und in Beutel oder Plastikdosen einfrieren. Bei -18 °C hält es etwa sechs Monate lang. Natürlich lässt sich Kürbis auch einmachen und zu Marmelade oder Chutney verarbeiten.
Ein guter Kürbis klingt leicht hohl, wenn man auf ihn drauf klopft. Kaufen Sie nur Exemplare mit Stiel, ohne Stiel trocknen sie schnell aus. Seine Schale sollte unversehrt sein und die Oberfläche glatt, sauber und frei von braunen Flecken. Kühl und trocken gelagert, können Kürbisse bis ins Frühjahr aufbewahrt werden. Ist er erst mal angeschnitten, bleibt er nur wenige Tage im Kühlschrank frisch. Da es sehr viele Sorten gibt, ist es am besten, man probiert verschiedene aus. Auf diese Weise findet man seinen Lieblings-Kürbis und das liebste Kürbisgericht.
msh
Ursel schrieb:
am 1. November 2011 um 21:18:59
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Kürbis
Kürbistütensuppe habe ich noch nie gehört. Besser ist Kürbissuppe selbst
kochen. Das ist eine feine Sache, mal fruchtig mit
Orangensaft,mal asiatisch
mit Kokosmilch .Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Rest wird eingefroren.
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Suppenkoch schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 09:05:13
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Suppen
@ Sperling: Wer überhaupt essen und sich nicht nur den Bauch vollschlagen möchte sollte unbedingt auf Tüten und Fertigprodukte
jeglicher Art verzichten denn die sind so gut wie alle völlig überwürzt und zerstören den normalen Geschmackssinn.Insbedondere durch den hohen Anteil von Junkfood bei Jugendlichen geht hier mehr und mehr Esskultur verloren.
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Sabine schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 20:15:04
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Kürbis
@Sperling: Einfach mal auf Tütensuppen verzichten, beim nächsten Einkauf einen richtigen Kürbis kaufen und eine leckere Suppe
kochen, dann dürfte da auch Kürbisgeschmack vorhanden sein.
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