13.10.2011, 11:30 Uhr | pressetext/ akl
Neue Studien: Obst und Gemüse schützen weniger als gedacht vor Krebs. (Quelle: Archiv)
Unsere Ernährung und unser Lebensstil wirken sich auf das Risiko aus, später einmal an Krebs zu erkranken. Aber: Viele der früheren Annahmen müssen korrigiert werden, verdeutlicht der Epidemiologe Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum im pressetext-Interview. So zeigt Gemüse in neuen Studien kaum eine Wirkung bei der Krebsvorsorge. Zu dem Ergebnis kommen Forscher des Europäischen Forums für Evidenzbasierte Prävention (EUFEP) - und verraten, was besser schützt.
Dass sich der Lebensstil deutlich auf das Krebsrisiko auswirkt, legen die bis zu zehnfachen Unterschiede im Auftreten einzelner Krebsarten zwischen verschiedenen Ländern nahe. Welche Rolle die Ernährung spielt, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Dabei schien früher alles viel eindeutiger. "Große Studien der vergangenen Jahrzehnte verglichen Krebspatienten mit Gesunden und besagten, dass Obst und Gemüse das Krebsrisiko enorm reduzieren. Neue Forschungen widerlegen das jedoch", so Kaaks.
Neue Untersuchungen haben eine andere Herangehensweise: Statt Menschen nachträglich über ihre Ernährung zu befragen, beobachten sie große Kohorten über längere Zeiträume. In der EPIC-Studie waren es etwa 500.000 Menschen in zehn europäischen Ländern. Diejenigen, die später Krankheiten entwickeln, werden in Gruppen zusammengefasst, deren Lebensstil man genauer untersucht. "Die Verzerrung durch falsche Angaben wird damit geringer und die Erhebungsform neutraler", erklärt der Epidemiologe.
Gebärmutterhalskrebs wird oft durch HPV-Viren hervorgerufen, gegen die es jedoch eine Impfung gibt. zum Video
In diesen neuen Studien konnte nicht nachgewiesen werden, dass Gemüse Krebs vorbeugen kann. Eine deutliche Gefahr durch gesättigte Fette bestätigt sich bisher nur für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Differenzierter als bisher muss auch der Verzehr von Rind- und Schweinefleisch betrachtet werden. "Rotes Fleisch steigert durchaus das Risiko für Darm- und Magenkrebs, jedoch auch jenes für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen", sagt Kaaks. Weitere internationale Studien bestätigen dies.
Einige Vorbeuge-Maßnahmen können dem heutigen wissenschaftlichen Blick dennoch bestehen: Vor Krebs schützt die Vermeidung von Übergewicht, ausreichend Bewegung, Zurückhaltung beim Alkohol und Rauchverzicht. Denn während ein einziges Glas Wein am Tag für das Herz-Kreislauf-System eine leicht positive Wirkung hat, gilt dies für Krebs nicht. Bestätigte Schutzeffekte gibt es auch für Ballaststoffe.
Trotz den neuen Studien sollte der Verzehr von Obst und Gemüse nicht aufgegeben werden, denn Obst und Gemüse ist wichtig für die Gesundheit und versorgt den Körper mit Nährstoffen. Fünf Portionen davon empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag - möglichst frisch und nur kurz gegart. So bleiben wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe erhalten.
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Quelle: Pressetext
Hennes schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 12:21:33
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Grüne Fiesläuse
Das ist so richtig fies, wenn unsere grünen Weltverbesserer sich vegetierisch von Gemüse und Körnern ernähren. Was
hat das mit Ökologie, Bio und Umwelt zu tun, wenn die den Häslein und Rehlein die grünen Blätter wegfressen, und den Vögeln die ganzen Körner ? Tierquäler ! Lieber saftige Killergurken und Giftsojasprossen oder Düngerkresse ? Pfui Deibel ! Und Technik ist sowieso Bähbäh. Fahrrad, Tretroller,Kinderwagen, Brille und Spirale sind aber auch Technik. Und nu ?!
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Gerd schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 17:37:01
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Krebs
Auch diese Pharmastudie kann man wie alles was aus dieser Richtung kommt in die Tonne treten.
1. das wichtigste ist eine ausgeglichene
Psyche, kein Stress
wenn möglich beginnen Sie zu meditieren
2. Die Ernährung ist an zweiter Stelle zu sehen. Möglichst Rohkost essen,
viel Obst und Gemüse, kein Fleisch, darauf achten daß man nichts
chemisches zu sich nimmt
3. viel Bewegung, mind. vier Stunden verteilt auf die Woche
4. weg von Strahlen aller Art, auch möglichst nicht in Stromnähe sch
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Nathan schrieb:
am 29. November 2011 um 21:32:49
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Obst und Gemüse bei der Krebsvorsorge überschätzt
Natürlich wird Obst und Gemüse überschätzt! Saures Obst und Gemüse fördert sogar
Krebs und andere Zivilisationskrankheiten! Der Wasserstoffgehalt (H-Säure) macht den Schaden! Bananen und Broccoli z.B. haben wegen ihres Kaliumgehalts eine krankheitsverhindernde, heilende basische Eigenschaft! Doch richtig gesund ist nur Natriumbicarbonat welches mit über 94% unseren Blutcarbonatpuffer stellt! Nur wenn H durch Na neutralisiert wird bleiben wir gesund! Aus hartmanntheorien.de
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