17.11.2010, 12:33 Uhr | dpa / wve
Übergewicht kann die Entstehung von Krebs begünstigen. (Foto: Archiv)
Übergewicht und Bewegungsmangel spielen Schätzungen zufolge bei etwa 20 bis 25 Prozent der Krebserkrankungen in Deutschland eine Rolle. So lautet die Einschätzung der Direktorin für Präventive Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Cornelia Ulrich. Damit sind es nicht nur Alkohol, rotes Fleisch oder Zigaretten, die Krebs verursachen können. Lesen Sie hier, welche unbekannten Risikofaktoren zu Krebs führen können.
Cornelia Ulrich betont, dass häufige Krebsarten wie Darm- oder Brustkrebs mit Übergewicht und einem Mangel an Bewegung zusammenhingen. Während bei Darmkrebs vor allem Bewegungsmangel das Risiko erhöht, sei bei Speiseröhren-, Nieren- und Leberkrebs Übergewicht ausschlaggebend. Bei Brustkrebs nach den Wechseljahren spielen hingegen beide Faktoren eine Rolle. Die überzähligen Pfunde erhöhten nicht nur den Östrogenspiegel, sondern verschlimmerten auch Entzündungen im Körper, die bei vielen Krebsarten relevant seien.
In den USA trägt Übergeweicht und Bewegungsmangel schätzungsweise zu 40 Prozent der Krebserkrankungen bei. Dass die Zahl in Deutschland niedriger ist als in den USA, führt Ulrich darauf zurück, dass Übergewicht hierzulande vergleichsweise nicht so ein großes Problem ist. In Deutschland spiele dafür das Rauchen noch eine größere Rolle als in den USA. Dort seien Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit Übergewicht stünden, auf dem Vormarsch, etwa Speiseröhren- und Leberkrebs. "Speiseröhrenkrebs hat man in den USA fast nie gesehen und in den letzten 20 Jahren steigt die Zahl der Erkrankungen dramatisch an, sagt Ulrich.
Derzeit werde aber untersucht, ob auch andere Mechanismen, etwa die Reparatur der DNA durch mehr Sport positiv beeinflusst werden können. Ulrich wies auch auf jüngste Empfehlungen des American College of Sports Medicine hin, wonach Krebspatienten Sport treiben sollen. Dies habe das Expertengremium nach der Bewertung zahlreicher Studien empfohlen.
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dpa / wve
Monika schrieb:
am 21. November 2010 um 19:07:16
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Übergewicht und Krebs
Ich hatte vor 20 Jahren Krebs gehabt, trotz schlanker Figur. Wer nix auf den Rippen hat, überlebt keine Chemotherapie!
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xicht schrieb:
am 21. November 2010 um 12:01:05
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Der übliche
geistige Dünnschiss als Lückenbüßer. 80% der Doktorarbeiten von Ärzten gehen über Statistiken, über 99% der Ärzte haben
bloß keine Ahnung von Statistik. Da sind die genau so erfolgreich wie hyperaktive Mütter oder Wünschelrutengeher. Blödsinn dieser Art wurde z. B. mit Ballaststoffen verzapft: wer wenig/keine Ballaststoffe ist, dafür aber (viel) Fett, kriegt Darmkrebs. Leider war die Studie völlig haltlos, aber sofort wurde der Niedergang des Abendlandes mangels Ballaststoffen bekannt gegeben.
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Susanne schrieb:
am 18. November 2010 um 08:55:33
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@Helmut
Wer sein Leben nur mit arbeiten, Kalorien zählen und Sport verbringen will, kann das ja gerne tun. Es gibt aber Leute, die auch noch
andere Beschäftigungen kennen!
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