22.12.2011, 16:02 Uhr | akl
Mit einer guten Genitalhygiene kann das Peniskrebsrisiko gesenkt werden. (Quelle: ddp)
Rund 600 Männer erkranken in Deutschland jedes Jahr an Peniskrebs. Darüber gesprochen wird kaum. Scham und Unwissenheit führen dazu, dass der Krebs meist erst spät erkannt wird. Amputationen sind häufig die Folge. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) verrät, bei welchen Symptomen Männer aufmerksam werden sollten.
Die DGU möchte jetzt Aufklärung betreiben und mit Hilfe eines Peniskarzinomregisters Rückschlüsse auf die Erfolgsaussichten verschiedener Behandlungsstrategien ziehen. Werden Daten über Diagnostik, Therapie und Krankheitsverlauf von möglichst vielen Patienten gesammelt, können neue Therapien entwickelt werden. "Der Erfolg unseres nationalen Peniskarzinomregisters hängt von einer umfassenden Daten-Dokumentation und damit vom Engagement aller behandelnden Urologen ab", sagt DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg.
Die meisten Männer erkranken im Alter von 60 Jahren an einem Peniskarzinom. Die Ursachen sind weitgehend noch unerforscht, dennoch gibt es einige Risikofaktoren, die Männern bewusst sein sollten. So tritt Peniskrebs häufig bei Männern auf, die unter einer Vorhautverengung, der so genannten Phimose, leiden. Der Grund ist die erschwerte Genitalhygiene. Durch die Verengung kann die Vorhaut nicht komplett zurückgeschoben werden, die Reinigung wird erschwert. Chronische Entzündungen sind häufig die Folge - und diese begünstigen Tumore. "Beschnittene Männer haben ein niedrigeres Risiko, ein Peniskarzinom zu entwickeln", sagt Hakenberg. "Allerdings trägt dazu auch der Umstand bei, dass sich viele Peniskarzinome am inneren Teil der Vorhaut bilden, welche ja bei einer Beschneidung entfernt wird."
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Aber auch Infektionen mit dem Humanen Papilloma-Virus (HPV), Genitalwarzen, ultraviolette Strahlung sowie Tabakkonsum zählen zu den Risikofaktoren. Wer Hautveränderungen am Penis, Ausfluss, Blutungen Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel oder der Vorhaut an sich feststellt, sollte umgehend einen Urologen aufsuchen. Ab dem 45. Lebensjahr sollten Männer zudem zur Krebsfrüherkennung gehen, empfiehlt Hakenberg. Je früher der Krebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. So kann eine Teilamputation oder eine Amputation des kompletten Penis häufig umgangen werden.
Hier finden Sie den passenden Krebsspezialisten in Ihrer Nähe und sehen, wie andere Patienten ihn bewertet haben. Arztsuche starten
akl
Koeter schrieb:
am 2. Januar 2012 um 14:29:42
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Peniskrebs
Hygiene nicht nur beim Penis ist doch wohl selbstverstl., oder sollte es immer noch welche geben, die nicht den Nillenkese wegmachen? pfui
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Achim schrieb:
am 26. Dezember 2011 um 21:25:44
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Peniskrebs
Jetzt soll Rauchen auch noch für dieses Ungemach verantwortlich gemacht werden. Da hat wohl ein Nichtraucher etwas mit der Pfeife missverstanden.
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Randa schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 23:40:27
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Peniskrebs
@ Wissender (besser wäre "Unwissender")
So ein Quatsch. Ich habe schon mit vielen Leuten über dieses Thema gesprochen,
die beschnitten wurden (auch ich wegen Phimose), aber über eine Verstümmelung wurde nie berichtet.
Bitte keine Verstümmelungs-Hysterie auslösen!
Die Beschneidung jedenfalls begünstigt ein wesentlich intensiveres Gefühl beim Geschlechtsverkehr und verzögert den Höhepunkt beim Mann ganz erheblich. Warum? Dreimal darf geraten werden.
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