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Krebs: Häufige Irrtümer über Tumorerkrankungen

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Die häufigsten Irrtümer über Krebs

09.09.2011, 12:48 Uhr | cme/jlu

Krebs: Diagnose muss kein Todesurteil sein. (Quelle: imago)

Die Diagnose Krebs muss kein Todesurteil sein. (Quelle: imago)

Über Krebs herrscht noch immer viel Unwissenheit. So glauben viele Menschen, dass Amalgam, Pestizideund Zusatzstoffe in Lebensmitteln zu einer Erkrankung führen. Andererseits unterschätzen die meisten die Risiken, die vom eigenen Lebensstil ausgehen oder setzen Krebs mit einem Todesurteil gleich. Erfahren Sie hier zwölf häufige Irrtümer über Krebs.

Krebs ist nicht immer tödlich

Wer Krebs hat, muss sterben - dieser Irrtum ist immer noch verbreitet. Rund 17 Prozent der Menschen in Industrieländern halten die Diagnose "Krebs" für hoffnungslos. Das zeigte 2008 eine Umfrage der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC). 30.000 Menschen in 29 Ländern wurden damals befragt. Fakt ist: Je früher die Diagnose gestellt wird und die Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen. Mehr als die Hälfte aller Krebskranken überlebt die ersten fünf Jahre nach der Diagnose, sagen Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Diese Zeitspanne bedeute bei vielen Tumorarten gleichzeitig gute Heilungschancen, danach seien Rückfälle unwahrscheinlich.

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Gute Heilungschancen bei Prostatakrebs

Pauschalisieren kann man diese Aussage allerdings nicht, sie kann für Männer und Frauen und für verschiedene Krebserkrankungen anders ausfallen. So haben Männer mit Hodenkrebs und Kinder mit Leukämie sehr gute Aussichten auf dauerhafte Heilung. Auch die Überlebensraten für Prostatakrebs und schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) sind laut DKFZ deutlich angestiegen. Anders ist es bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs: Ihnen können die Ärzte bis heute keine Angaben über die Überlebenszeit oder Heilungschancen machen.

Tumore durch Amalgam unwahrscheinlich

Doch welche Risikofaktoren können eine Tumorerkrankung begünstigen? Die quecksilberhaltige Zahnfüllung Amalgam, glauben viele. In Wahrheit geben die Füllungen nur äußerst geringe Mengen an Quecksilber ab. Der Krebsinformationsdienst am DKFZ nennt die Krebsgefahr durch Amalgam "äußerst unwahrscheinlich". Skeptisch sind die meisten auch bei Pestiziden. Zwar stehen einige Mittel im Verdacht, Krebs auszulösen, die in Lebensmitteln vorkommenden Mengen sind in der Regel jedoch zu gering, um Schaden anzurichten.

Farb- und Aromastoffe in Lebensmitteln haben ebenfalls einen schlechten Ruf - zu Unrecht, sagen Experten. Sowohl das Bundesinstitut für Risikobewertung als auch der Krebsinformationsdienst halten die in Deutschland zugelassenen Zusatzstoffe für unbedenklich, eine Krebsgefahr bestehe nicht.

Alkohol als Risikofaktor unterschätzt

Risiken, die durch den eigenen Lebensstil entstehen, werden hingegen oft unterschätzt, so die Umfrage der UICC. Dass Übergewicht Krebs verursachen kann, wissen beispielsweise nur wenige, obwohl dieser Risikofaktor gut untersucht und wissenschaftlich bewiesen ist. Auch der Alkoholkonsum wird als Risikofaktor für Krebs häufig unterschätzt. Stress, Luftverschmutzung und der Verzicht auf Obst und Gemüse werden hingegen überschätzt und als größere Gefahren angesehen, sagt Dr. Birgit Hiller vom Krebsinformationsdienst des DKFZ. Außerdem werden die Möglichkeiten, mit einem gesunden Lebensstil vorzubeugen, häufig nicht erkannt.


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Kommentare (28)

zum Forum

Thema: "Krebs: Häufige Irrtümer über Tumorerkrankungen"

barbara55 schrieb: am 13. September 2011 um 07:40:08
(2) (0) carsten
Das ist sehr traurig, dass Deine Oma trotz gesunden Lebenswandels an Krebs gestorben ist. Das Risiko an sich an Krebs zu erkranken,
besteht für jeden Menschen. Es gibt aber Umstände (Risikofaktoren), die die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken erhöhen oder erniedrigen. Es heißt nirgendwo "Lebe gesund und du wirst nie an Krebs erkranken!". Es gibt auch auch viele Raucher, die keinen Lungenkrebs bekommen und es gibt Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen.
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Lisa schrieb: am 12. September 2011 um 22:55:13
(4) (0) .....
Krebs ist nicht das Problem.Unser Gesundheitssystem ist es.Es geht schon lange nicht mehr darum,ob der Krebs erkannt und bestmöglichst
behandelt wird. Es geht nur darum, ob es den Ärzten Geld bringt,ob es den Krankenkassen Geld kostet und wieviel. Entsprechend ist auch die Behandlung.DIES ist Fakt.
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Jose schrieb: am 12. September 2011 um 21:48:49
(6) (1) Heilbar
Krebs ist heilbar, komplett Heilbar. Es gibt das Mittel um Krebs zu heilen, die Farmaindustrie hällt dieses Medikament zurück.
Warum? Weil Gesunde Menschen der Farmaindustrie kein Geld bringen. Die Medis für Krebspatienten kosten ein Vermögen und wer gewinnt an Krebserkrankungen? Die Farmaindustrie. Es gab ein Buch das dies aufdeckte und sofort nach seiner veröffentlichung aus dem Markt genommen wurde. Ich selbst habe es gelesen. Lasst euch nicht vormachen. Wir sind Sklaven einer großen Lobby.
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