02.06.2009, 13:16 Uhr | bri
Alkohol: zu viel ist schlecht für den Darm. (Foto: Archiv)Wer viel trinkt, hat ein höheres Krebsrisiko. Forscher aus Australien haben 100 Studien zum Thema Darmkrebs ausgewertet und die größten Risikofaktoren benannt. Am schlimmsten wirkt sich Alkohol aus, noch vor Zigaretten und dem Verzehr von rotem Fleisch.
Grafik So schadet Alkohol (Quelle: DHS)
Alkohol im Blut Wie viel Promille was bewirken
Die Forscher um Rachel Huxley vom George Institute in Sydney verglichen Studien, die bis in die 1960er Jahre zurückreichten. Es zeigte sich, dass der Lebensstil eine entscheidende Rolle beim Krebsrisiko spielt. Wer regelmäßig trinkt, erhöht sein Darmkrebs-Risiko um 60 Prozent, heißt es in der Überblicksstudie. Rauchen, Übergewicht und der regelmäßige Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren schlägt mit rund 20 Prozent zu Buche.
Menschen, die mehr als ein Glas Bier oder Wein pro Tag tranken, hatten allesamt ein höheres Risiko im Vergleich zu Abstinenzlern. Die Wissenschaftler waren von den Ergebnis selbst überrascht: "Man muss nicht einmal viel trinken, um ein hohes Krebsrisiko zu haben", so Huxley gegenüber der Zeitung "Sydney Morning Herald".
Sind Sie abhängig? Alkoholtest für Frauen
Sind Sie abhängig? Alkoholtest für Männer
Die Studie zeige, dass ein großer Teil der Krebserkrankungen durch Änderungen im Lebensstil vermieden werden können, so die Forscherin. Zudem würde man auch das Risiko für Herzkreislauf-Krankheiten mindern. Auch hierzulande warnen Experten vor täglichen Alkoholkonsum: Im Mund und Rachenraum, in der Leber und im Darm können Krebsgeschwüre entstehen. Auch das Risiko für Brustkrebs ist stark erhöht.
Laut einer Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) riskieren Männer ihre Gesundheit, sobald sie mehr als 24 Gramm reinen Alkohol täglich zu sich nehmen. Bei Frauen ist bereits zwölf Gramm zu viel. Das entspricht bei Männern rund einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt, bei Frauen ist es entsprechend die Hälfte. Auch wenn die empfohlenen Richtwerte eingehalten werden, sollte man mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einlegen.
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bri
Ausgang14 schrieb:
am 21. Februar 2012 um 05:42:24
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Alkohol
Wenn das so weiter geht, will eines Tages überhaupt keiner mehr sterben. Dann wird aber bis 80 gearbeitet. Na denn Prost...
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Humphrey0363 schrieb:
am 20. Februar 2012 um 21:19:44
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Krankheiten...
...und das ganze Gedöns, krank wird der, der es auch will, da spielt alkohol, nikotin und fettes essen keine rolle, wenn ich
mir ständig sage, ich werde krank, dann werde ich es auch, ich muss nur daran glauben...
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RuMa schrieb:
am 13. November 2011 um 12:30:21
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Alkohol
Siehe oben: "Man muss nicht einmal viel trinken, um ein hohes Krebsrisiko zu haben". Das heisst, auch wenn "nicht
viel" gleich Null ist, kann ich ein hohes Krebsrisiko haben. Und das soll Wissenschaft sein?! Trinkt, soviel ihr wollt und solange es euch schmeckt und ihr noch trinken könnt! Unser Staat wird duch ständige Steuererhöhungen sowieso dafür sorgen, dass wir den Konsum von Alkoholica und sonstigen Genussmitteln einschränken oder ganz lassen müssen.
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