06.09.2011, 14:40 Uhr | cme
Schmerzmittel sollten nicht häufiger als an zehn Tagen im Monat eingenommen werden. (Quelle: imago)
Der Kopf brummt oder es zwickt im Kreuz: Viele greifen jetzt zur Schmerztablette - schließlich muss man ja funktionieren. Das muss nicht falsch sein, doch wer sich zu oft am Medikamentenschrank bedient, muss mit Nebenwirkungen oder sogar Gesundheitsschäden rechnen. Wann sollte ich mit Schmerzen zum Arzt gehen? Wie oft darf ich Schmerzmittel nehmen und welche Nebenwirkungen drohen? Zehn Fragen rund um Schmerzmittel.
Wer Schmerzen selbst behandelt, greift am häufigsten zu Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) oder Paracetamol. Beide sind preiswert und ohne Rezept in der Apotheke zu haben. Zudem gilt insbesondere Paracetamol als gut verträglich und wird sogar Kindern gegeben. Doch frei von Nebenwirkungen ist keins der Schmerzmittel. ASS belastet den Magen und führt nicht nur häufig zu Übelkeit oder Sodbrennen, sondern kann sogar Magenblutungen auslösen. Paracetamol schädigt in höherer Dosierung die Leber und beide Medikamente können langfristig die Niere zerstören. Ärzte empfehlen daher, die Tabletten höchstens drei Tage hintereinander und maximal an zehn Tagen im Monat zu nehmen.
Das Magazin "Öko-Test" hat kürzlich frei verkäufliche Schmerzmittel getestet. Dabei schnitten Monopräparate mit nur einem Wirkstoff - egal ob ASS, Paracetamol oder Ibuprofen - mit "gut" oder "sehr gut" ab. So genannte Kombi-Präparate, die mehrere Wirkstoffe enthalten, erhielten dagegen schlechte Noten - darunter auch so bekannte Produkte wie "Spalt-Tabletten", "Thomapyrin" oder "Togal-Tabletten". Die Kritik der Tester: Wirkstoffkombinationen erhöhen das Risiko für Nebenwirkungen, verbessern aber selten die Wirksamkeit.
Wenn gewöhnliche Schmerzmittel nicht mehr ausreichen oder die Schmerzen immer wiederkehren, sollte man zum Arzt gehen. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft rät zu einem Arztbesuch, wenn die Beschwerden häufiger als an zehn Tagen im Monat auftreten oder wenn sie von weiteren Symptomen wie Lähmungen, Sehstörungen, Schwindel, Fieber oder neurologischen Ausfällen begleitet werden. Der Arzt versucht zunächst, die Ursache der Schmerzen abzuklären, kann aber auch stärkere Schmerzmittel verschreiben.
Häufig sind das so genannte Opioide. Darunter werden Schmerzmittel zusammengefasst, die eine ähnliche Wirkung haben wie Morphium. Sie wirken direkt im zentralen Nervensystem - also im Rückenmark und Gehirn - und hemmen dort die Reizweiterleitung. Da sie körpereigenen Stoffen ähneln, sind sie recht gut verträglich. Als Nebenwirkungen können allerdings Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung auftreten. Im Gegensatz zu Morphium besitzen die modernen Opioide fast keine berauschende Wirkung. Laut Deutscher Schmerzliga ist die Angst vor einer Sucht bei modernen Schmerzmitteln bei bestimmungsmäßigem Gebrauch weitgehend unbegründet.
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cme
Stefanie schrieb:
am 21. Januar 2012 um 15:27:41
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nur noch Schüssler Salze
Ich hab von Verspannungen oft so ziehende Kopfschmerzen den Nacken hoch. Schmerzmittel haben nix gebracht auf
Dauer. Darum nehm ich nur noch Schüssler Salze aus meinem Buch von Petra Maria Scheid. Keine Nebenwirkungen, kann ich so oft nehmen wie ich s brauch und die Wirkung hält bei mir viel länger an. Hab halt n Bürojob. seufz
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Problembär schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 21:43:25
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Opiode
Hatte eine Gürtelrose die etwa 6 Wochen sehr schmerzhaft war. Musste am Tag 2 Mal Tramal 150 long (Opioid) nehmen. Als ich es vor
etwa einer Woche absetzte , traten nach etwa 24 Std. Entzugserscheinungen ein. Eine äußerst unangenehme Erfahrung die ich Keinem wünsche. Nachts RLS,absolute Schlaflosigkeit, depressive Verstimmung, Angst, Schweißausbrüche. usw. Gottseidank fast überstanden, dank strikter "Nichteinnahme". Momentan noch ausgeprägte Schwäche. Soviel zu den Opioiden. Trotzdem war
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Conrad schrieb:
am 10. September 2011 um 12:27:23
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Schmerzmittel Einnahme
Ein echter D. kennt keinen Schmerz und wenn er doch mal kommt gilt: "Ein echter
D. kennt keinen Schmerz"! ;) ha ha hah
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