27.09.2009, 14:28 Uhr | cme
Eingeschlafene Hände können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. (Foto: imago)Das kennt jeder: Man erwacht mitten in der Nacht mit einem tauben Gefühl in der Hand. Die Finger prickeln, als würden Ameisen über die Hand laufen und manchmal lassen sie sich gar nicht mehr bewegen. In der Regel ist es harmlos, wenn die Hand oder der Fuß "eingeschlafen" sind. Kommt dies häufiger vor, könnte aber auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Wie die eingeschlafene Hand sind auch Lidzucken, Ohrensausen oder flirrende Punkte vor den Augen Körpersignale, die beunruhigen können. Wir sagen Ihnen, was dahinter steckt und wann Sie zum Arzt gehen sollten.
Was der Körper spricht Körpersignale richtig deuten
Wenn uns Hände oder Füße einschlafen, ist meist ein abgeklemmter Nerv daran schuld. Wir verschränken Arme und Beine oder liegen in der Nacht auf dem Arm, sodass die Reizweiterleitung im Nerv gestört ist. Ändert man die Sitz- oder Liegeposition oder bewegt Hände und Füße, ist das Gefühl in den Gliedmaßen schnell wieder hergestellt. Hält das Taubheitsgefühl allerdings über Stunden oder gar Tage an oder kehrt es immer wieder, kann eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. So kann ein anhaltendes Kribbeln in den Fingern auf einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule hinweisen.
Kehrt das Kribbeln in der Nacht immer wieder, ist möglicherweise der Handwurzelnerv eingeklemmt. Bei diesem so genannten Karpaltunnelsyndrom erhält die Muskulatur in der Hand immer weniger Nervensignale. Die Ursache dafür können Knochenbrüche, eine Sehnenscheidentzündung oder auch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren sein. In der Folge werden die Muskeln immer schwächer, man bekommt Schwierigkeiten beim Zupacken. Um das zu verhindern, sollte man bei anhaltendem oder wiederkehrendem Taubheitsgefühl unbedingt zum Arzt gehen. Dieser kann mit einer speziellen Schiene den Druck auf den Nerv verringern oder im Notfall den eingeklemmten Nerv durch eine Operation befreien.
Weniger gefährlich ist es, wenn das Augenlid plötzlich anfängt zu zucken. Stress, Übermüdung oder zu viel Fernseh- oder PC-Arbeit können die Ursache sein. Auch andere Körpersignale wie Ohrensausen oder Schwindel gehen auf Stress oder psychische Ursachen zurück. Doch auch wenn manches eher harmlos scheint: Kehrt ein Phänomen immer wieder und belastet uns im Alltag, sollte ein Arzt klären, ob nicht doch eine behandlungsbedürftige Krankheit dahinter steckt.
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cme
Bulinek schrieb:
am 29. Juni 2011 um 14:16:55
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Aspartam
Ohrensausen, Schwindel und Taubheit bis zu Lähmungen können auch am Aspartam liegen, welches sich unter anderem in Light-Produkten befindet.
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