
26.01.2010, 10:25 Uhr | jlu/ag
Verbranntes Essen lässt sich durch geschicktes Nachwürzen retten. (Foto: imago)
Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon ist das Essen verbrannt - dieses Malheur passiert fast jedem. In den meisten Fällen landet dann alles im Mülleimer. Dabei kann man die Speise mit einem einfachen Trick retten. Auch wer sein Essen verkochen lässt, es versalzen oder zu scharf gewürzt hat, muss nicht gleich vor lauter Verzweiflung den Kochlöffel wegwerfen. Wir verraten ihnen, welcheKochtippsbei großen und kleinen Küchenkatastrophen helfen.
Verbranntes Essen zu retten ist schwer, denn der verbrannte Geschmack geht oft auf die gesamte Speise über. Ist das Essen allerdings noch nicht ganz schwarz, ist eine Rettung möglich: Zunächst ist es wichtig, es nicht mehr umzurühren, damit sich der verkohlte Geschmack nicht verteilt. Außerdem sollte man die schwarzen Stellen entfernen und das Essen in eine neue Pfanne geben. Schmeckt es trotzdem leicht angebrannt, hilft es, noch einmal zu würzen.
Ist das Essen zu lange auf dem Herd, kann es nicht nur anbrennen sondern auch verkochen. Um zu retten, was zu retten ist, sollte man Nudeln und Kartoffen sofort abgießen. Genießbar werden sie dadurch allerdings nicht. Deshalb ist es am besten, sie in der Pfanne anzubraten. Kartoffeln lassen sich zudem zu Püree weiterverarbeiten. Matschiges Gemüse kann man hingegen nur schwer retten. Dabei ist es wichtig, es so schnell wie möglich aus dem heißen Topf zu nehmen. Jetzt kann man es entweder mit frischem Gemüse strecken oder es pürieren und in eine Gemüsesoße verwandeln.
Auch ein zäher Braten lässt sich retten. Er sollte jedoch nicht mehr am Stück serviert werden. Schneiden Sie stattdessen hauchdünne Scheiben ab und legen Sie diese für einige Minuten in die Soße. So werden die Fleischstücke schön zart. Damit beim nächsten Versuch alles glatt geht, sollte der Braten vor dem Garen im Ofen von allen Seiten in der Pfanne eine knusprig braune Kruste bekommen. So bleibt das Fleisch im Backofen saftig und zart.
Selbst wenn beim Kochen keine Pannen passieren, haben viele folgendes Problem: Die Hände stinken nach Zwiebeln oder Knoblauch - und das auch nach gründlichem Händewaschen. Doch wie wird man den unangenehmen Geruch wieder los, wenn selbst Wasser und Seife nicht helfen? Der Geheimtipp von Profiköchen: Bei Zwiebelfingern die Hände mit Zahnpasta bestreichen und abwaschen. Und gegen Knoblauchgeruch hilft es, die Finger unter fließendem Wasser an einem rostfreien Stahllöffel abzureiben.
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jlu/ag
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