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Kartoffelsalat: So wird er saftig und nicht matschig

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So wird der Kartoffelsalat zum Gaumenschmaus

02.05.2012, 13:06 Uhr | msh

Mögen Sie Kartoffelsalat lieber mit oder ohne Mayonnaise? (Foto: imago)

Mögen Sie Kartoffelsalat lieber mit oder ohne Mayonnaise? (Foto: imago)

Im Sommer darf ein Kartoffelsalat auf keinem Buffet und keiner Grillparty fehlen. Er passt zu Gegrilltem, Buletten, Wiener Schnitzel oder Kotelett und in Kombination mit Würstchen zählt er zu den beliebtesten Weihnachtsgerichten. Bei seiner Zubereitung scheiden sich die Geister. Für Menschen aus Süddeutschland ist der mit Brühe angemachte der einzig wahre Kartoffelsalat. Kommt man dagegen aus dem Norden des Landes, muss unbedingt Mayonnaise an die Kartoffeln. Welche Variante Sie auch bevorzugen, wir geben Ihnen Tipps für einen saftigen Kartoffelsalat.

Die Sorte ist entscheidend

Die wichtigste Zutat für den Kartoffelsalat ist die richtige Kartoffel. Nehmen Sie am besten festkochende Sorten wie Ditta, Cilena, Sieglinde, Nicola, Linda oder Selma. Sie behalten beim Kochen ihre Festigkeit, die Schale platzt nicht auf und beim Mischen zerfallen Sie nicht so leicht.

Nicht zu weich kochen

Kochen Sie die Kartoffeln in der Schale nicht zu weich. Oft werden die Kartoffeln bereits am Vortag gekocht, sie sollen dadurch mehr Festigkeit bekommen. Lassen Sie die Kartoffeln etwas abdampfen und schälen Sie sie. Ob sie sich heiß oder kalt besser schälen lassen, ist Ansichtssache, jede Methode hat ihre Anhänger. Vorsicht: Wenn Sie die heißen Kartoffeln zum Schälen auf eine Gabel pieken, brechen sie an den Einstichstellen leicht. Wer unbeschädigte Scheiben vorzieht, sollte darauf verzichten. Lassen Sie die Kartoffeln abkühlen und schneiden Sie sie dann in gleichmäßige Scheiben. Dazu kann man auch einen Eierschneider benutzen.

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Angemacht mit Brühe und Essig

In Süddeutschland und Österreich wird der Kartoffelsalat meist mit einer Mischung aus Brühe, Essig, Öl, Salz und Pfeffer angemacht. Am besten nehmen die Kartoffeln den Geschmack an, wenn man die Brühe mit Essig aufkocht, heiß über die Scheiben gibt, vorsichtig vermengt und etwa 30 Minuten ziehen lässt Danach eine Vinaigrette aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und eventuell Senf zubereiten, über die Kartoffeln geben und noch mal vorsichtig mischen. Wer mag, gibt auch noch gewürfelte Zwiebeln dazu. Diese Art Kartoffelsalat kann auch mit Salatgurkenscheiben oder knusprig gebratenen Speckwürfeln variiert werden.

Mit Mayonnaise verfeinert

Weiter nördlich wird Kartoffelsalat mit Mayonnaise bevorzugt. Teilweise werden der Soße auch Sahne oder Joghurt zugegeben. Der Salat mit Mayonnaise kann mit Gewürzgurken und Äpfeln - beliebt im Rheinland - oder gekochten Eiern variiert werden. Geben Sie die Mayonnaise erst kurz vor dem Servieren zu den Kartoffeln, so bleibt der Salat saftiger.

Manchmal muss es schnell gehen

Perfekt für alle, die wenig Zeit haben, ist diese schnelle Kartoffelsalat-Variante: Dafür werden die Kartoffeln vor dem Kochen bereits geschält und in Scheiben geschnitten. Die Scheiben werden dann mit glasig gedünsteten Zwiebeln in Brühe gekocht. Dazu passen Salatgurkenscheiben und eine Soße aus Brühe, Essig, Öl, Salz und Pfeffer. Schnell geht auch ein warmer Kartoffelsalat. Dazu werden die noch warmen Kartoffelscheiben mit einer heißen Soße aus Brühe, Essig, Öl, Salz und Pfeffer gemischt. Verfeinert wird mit Speckstückchen und glasigen Zwiebelwürfeln.

Nicht zu lange aufbewahren

Kartoffelsalat ohne Mayonnaise hält sich etwa drei Tage im Kühlschrank frisch. Wenn Sie selbst gemachte Mayonnaise an den Salat geben, sollten Sie den Salat noch am selben Tag essen. Kartoffelsalat mit gekaufter Mayonnaise hält sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank.



msh  

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Kommentare (9)

zum Forum

Thema: "Kartoffelsalat: So wird er saftig und nicht matschig "

Mikulus schrieb: am 3. Mai 2012 um 09:58:17
(3) (2) Kartoffelsalat
Ich teile Alfons Schubecks Meinung, für den ist ein noch warmer Kartoffelsalat nach der süddeutschen Variante der bestschmeckende

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Genießer schrieb: am 10. August 2011 um 12:11:15
(0) (0) Kartoffelsalat
Die badische Variante schmeckt wie saurer Kartoffelbrei. Solchen bekommt man sogar in guten Restaurants. Ich hingegen
bevorzuge kleine feste Kartoffeln (Linda oder Belana), welche einen Tag zuvor gekocht wurden, dann sind sie superfest. Das Dressing besteht nur aus einem sehr guten Olivenöl, sehr gutem Essig und Salz. Hinzu kommen frische Zwiebeln und Petersilie.
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Heinrich Schmitt schrieb: am 30. Juli 2011 um 20:25:06
(2) (0) Kartoffelsalat
Bin momentan dabei, die notorisch reisessende Nation der Philippinen zum Genuss von Kartoffelsalat zu verfuehren.Es gibt hier
sehr gute und preiswerte festkochende Kartoffeln. Ich bevorzuge die sueddeutsche Variante; in Ermangelung von Essig-oder Dillgurken nehme ich geraspelte Frischgurken, die hier sehr aromatisch sind (und ohne EHEC...) Die Leute sind begeistert !
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