30.12.2011, 15:13 Uhr | cme
Was Herz, Lunge und Magen machen, weiß fast jeder. Doch ausgerechnet die Leber ist vielen Menschen ein Rätsel. Dabei ist sie unser wichtigstes Stoffwechselorgan, schleust Gifte aus dem Körper, speichert Vitamine, Fett und Zucker, produziert Hormone und ist an der Fettverdauung beteiligt. Schäden an dem wichtigen Organ beeinträchtigen daher unseren ganzen Stoffwechsel. Doch was schadet der Leber außer Alkohol überhaupt? Wie merke ich, ob meine Leber krank ist? Und wie schnell erholt sich das Organ wieder? Die zwölf wichtigsten Fakten rund um die Leber.
Alles, was wir essen, gelangt zunächst in Magen und Darm und wird dort aufgespalten. Die Nährstoffe, wie zum Beispiel Fett und Zucker, sowie die Vitamine werden anschließend über die Pfortader in die Leber transportiert. Das zentrale Stoffwechselorgan speichert sie eine zeitlang und gibt sie gleichmäßig in den Blutkreislauf ab. Schadstoffe wie Alkohol und Medikamente werden soweit wie möglich in der Leber abgebaut. Was viele nicht wissen: Nicht nur Alkohol schadet der Leber. Auch fettes Essen oder Medikamentenmissbrauch können das Organ schädigen. Zudem können Hepatitis-Viren eine Leberentzündung verursachen.
Zu viel Alkohol oder zu fettes Essen führen zunächst zu einer Fetteinlagerung im Gewebe - der so genannten Fettleber. Sie verursacht nur wenig Beschwerden. Gelegentlich spüren Betroffene ein leichtes Druckgefühl im Oberbauch. Auch eine Leberentzündung verursacht keine Schmerzen, sondern eher unspezifische Symptome - von Müdigkeit über Appetitlosigkeit oder Völlegefühl bis hin zu Durchfall und Nasenbluten. Die typische Gelbfärbung der Haut, die sich vor allem an den Augen erkennen lässt, ist häufig nicht besonders ausgeprägt und für Laien nicht leicht zu erkennen. Nur der Arzt kann eine Lebererkrankung sicher bestimmen: durch die Messung der Leberwerte, eine Gewebeentnahme oder eine Bauchspiegelung.
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Kurzfristige Schädigungen wie einmalige Alkoholexzesse oder seltene Festessen kann die Leber verschmerzen. "Die Leber ist ein Organ, das sich hervorragend regenerieren kann", sagt Prof. Claus Niederau, Gastroenterologe an den Katholischen Kliniken Oberhausen. Selbst eine Fettleber kann geheilt werden, wenn man sich gesund ernährt und auf Alkohol weitestgehend verzichtet. Eine akute Leberentzündung, die sowohl durch Viren als auch durch Alkohol, Medikamente oder zu viel Fett ausgelöst wird, kann ebenfalls ausheilen. "Hier gibt es inzwischen effektive Medikamente, die in vielen Fällen zur Heilung führen", sagt Niederau.
Wer allerdings glaubt, seine Leber selbst "entgiften" zu können, liegt falsch. Produkte mit dem Wirkstoff der Mariendistel beispielsweise haben Niederau zufolge nur unter ganz bestimmten Bedingungen eine Wirkung: "Bei Patienten, denen hochkonzentrierte Distellösung intravenös gespritzt wurde, hat man eine Besserung beobachtet", so der Arzt. Für Tabletten und Pulver zum Einnehmen hingegen sei eine Wirkung nicht belegt. "Man kann seine Leber nicht entgiften", sagt Niederau. Sie könne sich häufig regenerieren, wenn schädigende Einflüsse wie Alkohol und fettes Essen weggelassen werden.
Wird die Leber zu stark geschädigt, stirbt das Lebergewebe ab. Es kommt zunächst zur Leberfibrose, die sich zum Teil noch mit Medikamenten behandeln lässt. Bei der Leberzirrhose hingegen ist die Leber so stark vernarbt, dass sie ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen kann. Diese Krankheit ist nicht heilbar. Ihr Verlauf kann lediglich durch gesunde Lebensweise und Medikamente verlangsamt werden. Ist das Gewebe zu stark zerstört, bleibt als letzter Ausweg nur noch die Lebertransplantation.
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cme
siggi schrieb:
am 2. Januar 2011 um 15:37:37
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leber
natürlisch kann man dat organ helfen...esst mehr artischocken..
hmmmmmm..lecker
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Heparassistent schrieb:
am 2. Januar 2011 um 12:40:51
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Regeneratio
Bei diesen Politikern kann keine Leber mehr gesunden, siehe Minister Allemagne ala medicale,bei dieser Politik bekommt jeder die Gelbsucht!
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everyone schrieb:
am 2. Januar 2011 um 10:53:18
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Leebär
Lasst es uns so einrichten, wie im alten China. Ärzte werden nur honoriert, wenn Sie heilen. (Ist leider in unserem System nicht
möglich, weil ja niemand seine Kundschaft abschafft...von tonnenweise sogenannter "Medikamente "herstellender Pharmaindustrie mal abgesehen).
Deshalb weiterhin ...chacun a son gout!!!
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