
25.01.2010, 17:49 Uhr | jmi
Ein guter Kaffee ist nicht selbstverständlich. (Foto: imago)Raus aus dem Bett, rein in die Küche und erst einmal eine Tasse Kaffee trinken. Das ist die tägliche Routine in deutschen Haushalten. Knapp 150 Liter Kaffee trinkt ein Deutscher im Jahr. Doch egal, ob zum Muntermachen, zum Wärmen oder einfach zum Genießen: Ein richtig guter Kaffee soll vor allem lecker schmecken. Und dabei zählt nicht die Art der Kaffeemaschine. Ob Vollautomat, Mokka-Kocher oder Handfilter: Wichtig ist, dass Sie einige Regeln beachten. Wir sagen Ihnen, wie Ihnen auch zu Hause der perfekte Kaffee gelingt.
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Egal, wie Sie Ihren Kaffee gerne zubereiten und trinken, auf die Bohne kommt es an. Wer sich im Fachgeschäft beraten lässt, hat gute Chancen auf eine gute Sorte. Natürlich ist Qualität nicht ganz billig, es gibt aber auch preiswertere Alternativen. Die Arabica-Bohne ist meist eine gute Wahl: Sie ist vollmundig im Geschmack, nicht zu bitter und außerdem bekömmlich. Eine gute Bohne zeichnet sich außerdem durch eine langsame, schonende Röstung aus. Denn so haben die Bitterstoffe genug Zeit, aus der Bohne zu entweichen und das Aroma bleibt trotzdem erhalten.
Im Idealfall kaufen Sie ganze Bohnen und verzichten auf vorgemahlenes Kaffeepulver. Denn nur in den ganzen Bohnen sind die Aromen gut verschlossen. Schon 30 Minuten nach dem Mahlen verflüchtigen sie sich. Deshalb: Am besten zu Hause selber mahlen oder alternativ vom Profi kleine Mengen mahlen lassen. Das Pulver sollten Sie dann innerhalb einer Woche aufbrauchen und luftdicht und kühl lagern, am besten im Kühlschrank. Fürs Mahlen zu Hause greifen Sie am besten zur klassischen Handmühle. Elektrische Mühlen werden häufig zu heiß und auch das schadet dem Aroma. Für Handfilter und Filtermaschine eignet sich ein mittlerer Mahlgrad, für die Stempelkanne darf es grobes Pulver sein. Vollautomaten und Mokka-Kocher für den Herd bringen mit mittelfeinem bis feinem Pulver die besten Ergebnisse.
Wenn Sie den Kaffee von Hand aufbrühen sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nie heißer als 96 Grad ist. Sonst lösen sich Bitterstoffe aus dem Kaffee. Das Wasser also zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, kurz abwarten und dann aufgießen. Egal ob Geräte zum Handgebrauch oder Vollautomaten, alle sollten immer sauber gehalten werden. Mit der Zeit lagern sich sonst Kaffeeöle und –fette ab, die den Kaffee bitter machen. Außerdem ein Tipp gegen bitteren Geschmack: Den Kaffee nie auf der Wärmeplatte der Maschine oder dem Herd warmhalten. Lieber in eine Thermoskanne umfüllen.
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jmi
Caro schrieb:
am 4. Februar 2010 um 10:54:28
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perfekter Kaffee
Wen keine größeren Sorgen quälen als die Frage, wie man perfekten Kaffee macht, der muss wirklich ein glücklicher Mensch sein!
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