10.08.2011, 10:18 Uhr | ag
Kippe und Kaffee gehören für viele Raucher zusammen. (Foto: imago)
Ob beim Frühstück, zwischendurch im Büro oder an der Autobahnraststätte – zur Kippe passt ein Kaffee einfach besonders gut. Dass die meisten Raucher besonders viel Kaffee konsumieren, ist jedoch mehr als nur eine lieb gewonnene Gewohnheit. Denn ein Nikotinsüchtiger baut den Wachmacher Koffein um 30 bis 50 Prozent schneller ab als ein Nichtraucher. Das erklärt, warum Raucher so häufig zur Kaffeetasse greifen. Wie gesund der Bohnentrank tatsächlich ist, verraten wie Ihnen in unseren zehn Kaffeefakten.
Die Lust auf den nächsten Kaffee kommt schneller
Die maximale Blutkonzentration des Koffeins wird bei Nichtrauchern in der Regel nach einer Stunde erreicht. Die durchschnittliche Halbwertzeit beträgt etwa fünf Stunden. Bei Rauchern ist diese Zeit deutlich verkürzt. Sie liegt bei etwa 3,5 Stunden. Spätestens dann ist der anregende Effekt des Heißgetränks komplett verpufft.
Wer die Pille nimmt, braucht weniger Kaffee
Kaffee trinkende Frauen, die mit der Pille verhüten, erleben gegenteilige Effekte. Hier kann es doppelt so lange wie normal dauern, ehe die halbe Koffeindosis abgebaut ist. Bei Schwangeren und Säuglingen, die Koffein über die Muttermilch erhalten, dauert es sogar noch länger. Frauen, die ein Kind erwarten, sollten daher sehr zurückhaltend mit dem Genuss von Kaffee sein. Ganz darauf verzichten müssen sie jedoch nicht. Ein bis zwei Tassen pro Tag seien für Schwangere kein Problem.
Koffein wirkt anregend und erhöht kurzfristig den Blutdruck. Deshalb wurde auch jahrelang gewarnt, Kaffee steigere das Infarktrisiko. Doch auch das ist inzwischen widerlegt. Nur bei sehr hohen Dosen von sieben bis zehn Tassen wird es kritisch. Außerdem tritt bei ständigem Konsum von Koffein eine Gewöhnung ein, der Körper reagiert nicht mehr so stark darauf.
Bewiesen wurde auch, dass Kaffee schützende Effekte gegenüber Krebs hat, insbesondere Leberkrebs. Das belegt eine Studie aus Italien. Die Forscher hatten zehn Studien ausgewertet und entdeckt, dass Kaffeetrinker seltener an Leberkrebs erkrankten. Dennoch ist Kaffee deshalb kein Mittel zur Krebsvorsorge. Die gesamte Lebensweise eines Menschen bestimmt das Krebsrisiko und auch die Veranlagung. Viel besser ist der Schutz vor Altersdiabetes (Diabetes Typ 2) erforscht. Laut einer Studie aus Finnland ist das Diabetesrisiko bei Kaffeetrinkern um rund die Hälfte geringer.
Viele Menschen brauchen ihren Kaffee und glauben, ohne die ein zwei Tassen nicht über den Tag zu kommen. Doch süchtig macht Kaffee nicht, denn es treten nicht die typischen Sucht-Symptome auf wie bei Alkohol oder anderen Drogen. Die Dosis muss nicht ständig erhöht werden, auch verlieren Kaffeetrinker nicht die Kontrolle über ihren Konsum.
ag
baron schrieb:
am 11. Oktober 2010 um 17:09:15
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kaffee
ich als coffein junkie brauch kein kaffee .... coffein gibst auch in anderen sachen - cola, energy drinks, einigen tee-sorten und man
höre und staune auch in kaokao .... also wozu kaffee trinken?
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kleiner Qualmer schrieb:
am 11. Oktober 2010 um 15:28:13
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Warum Raucher so viel Kaffee trinken ?
Raucher trinken soviel Kaffee derweil die Alkoholiker schon das ganze Bier weggesoffen haben !!!!!!!! Ha,ha,ha, :-))))))
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Olli50 schrieb:
am 27. August 2010 um 09:51:56
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Blödsinn
Ich bin auch Raucher-aber ich trinke gerade mal 4 Tassen Kaffee am Tag.Bin ich deshalb unnormal?-oder eine Ausnahme?Oder wollen die
Wissenschaftler alle über einen Kamm scheren?Sieht fast so aus!!!
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