18.05.2012, 17:24 Uhr | mm
Jede zweite Frau leidet unter sexuellen Funktionsstörungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Jede zweite Frau kennt regelmäßige Schmerzen beim Sex, das belegen Statistiken. Grund dafür können sexuelle Funktionsstörungen sein. Darüber reden wollen jedoch nur wenige. Wir erklären, woher die Schmerzen beim Sex kommen können.
Sexuelle Dysfunktionen treten bei Frauen in allen Altersgruppen auf. Laut der Experten des "Women's Theraphy Centers" in New York ist fast jede zweite Frau mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen.
In der Sexualmedizin wird zwischen vier Gruppen von körperlichen Störungen bei Frauen unterschieden. Dazu gehört der Libidoverlust, bei dem Frauen immer weniger Verlangen nach Sex verspüren. In der Umfrage fielen mehr als ein Drittel der Befragten unter diese Kategorie. Andere leiden unter Störungen des Orgasmus, den sie nur noch schwer, verzögert oder gar nicht mehr erreichen. Bei manchen Frauen lässt hingegen die Intensität deutlich nach. Auch Schmerzen beim Verkehr nehmen Frauen die Lust, ebenso eine zu trockene Scheide.
Auslöser sind Bakterien, Pilze, Parasiten oder Viren, die durch ungeschützten Verkehr übertragen werden. Betroffene berichten. zum Video
Auch der sogenannte Vaginismus zählt zu den typischen Funktionsstörungen, die den Geschlechtsverkehr und die Lebensqualität der Frau stark beeinträchtigen. Beim Sex kommt es zu einer unwillkürlichen Verkrampfung der Scheiden- sowie der Beckenbodenmuskulatur. Die Schmerzen können sogar auftreten, wenn nur ein Tampon eingeführt werden soll. Trotzdem bleibt die Lust der Frau auf Sex und Intimität erhalten, was meist zu starken Frustrationen führt.
Die Störungen können körperliche Ursachen haben, zum Beispiel die Menopause. Es kann sich jedoch auch um ein psychisches Problem handeln, dass mit dem Partner, einer bestimmten Situation oder einem Trauma zusammenhängt. Oft sind es jedoch mehrere Faktoren, die zu sexuellen Dysfunktionen führen, was die Therapie erschwert. Umso wichtiger ist es für die betroffenen Frauen, ihre Probleme dem Partner gegenüber offen anzusprechen und bei anhaltenden Problemen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt ist daher ebenso wichtig wie eine eingehende Untersuchung, um die individuell geeignete Therapieform zu finden. Wer die Signale des eigenen Körpers zu lang unterdrückt, riskiert langfristig einen noch schwereren Weg der Heilung.
Gerade bei Libidoverlust können bereits Änderungen der Lebensgewohnheiten viel bewirken. Manchen Patientinnen wird geraten, Stress zu reduzieren und genügend Ruhephasen und regelmäßiges körperliches Training in den Alltag zu integrieren. Sind Schmerzen beim Sex das Problem, kommt es oft zu einer Angst vor der Penetration. In einer Psychotherapie kann über solche Ängste gesprochen werden, um ein entspanntes Verhältnis zum Geschlechtsakt und auch zu den eigenen Genitalien zu erreichen.
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mm
Max schrieb:
am 20. Mai 2012 um 22:34:07
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@Nico
Muss jeder selber wissen. Ich bin zufrieden und werde das auch so beibehalten und wenn es andere vielleicht 1-2 oder sogar 3 mal die
Woche machen, dann sollen sie doch ;-)!
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David schrieb:
am 20. Mai 2012 um 16:33:14
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@BLK
Wir ALLE ___ wollen das wissen.
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BLK schrieb:
am 20. Mai 2012 um 16:00:58
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Probleme
Und wer will das wissen??????????ß
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