14.07.2011, 12:31 Uhr | tze
Wenn der Frauenarzt bei einer Routineuntersuchung Wucherungen an der Gebärmutter entdeckt, rechnen Patientinnen meistens mit dem Schlimmsten. Aber häufig handelt es sich um gutartige Tumore: Myome. Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) schätzt, dass in Europa jede vierte bis sechste Frau im gebärfähigen Alter davon betroffen ist. Welche Symptome auf ein Myom hindeuten, wie sie behandelt werden und wann es gefährlich werden kann.
Myome sind die häufigsten gutartigen Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane. Sie entstehen, wenn einzelne Muskelzellen der Gebärmutter unkontrolliert zu wuchern beginnen. Diese Geschwulste können unterschiedlich groß sein. Manche bleiben so klein wie eine Erbse, andere werden so groß wie ein Handball. Myome sind hormongesteuert: Myom-Zellen haben übermäßig viele Rezeptoren für die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, die wiederum ihr Wachstum beschleunigen. Deshalb entwickeln sich Myome erst in der Pubertät und bilden sich nach den Wechseljahren allmählich zurück. Am häufigsten treten die Wucherungen zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr auf.
Ein typisches Symptom sind heftige Schmerzen und ungewöhnlich starke Blutungen während der Menstruation oder Zwischenblutungen. Solche Beschwerden sollten Frauen generell vom Gynäkologen abklären lassen. Manchmal empfinden Betroffene auch ein Fremdkörpergefühl, oder sie haben unerklärliche Bauch- oder Rückenschmerzen. "Wenn die Geschwulste auf Organe wie Darm oder Blase drücken, kann es auch zu häufigem Wasserlassen, Harnleiter- oder Nierenstauungen und Darmentleerungsstörungen kommen. Das sollte therapiert werden", rät Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Solange Myome jedoch keine Beschwerden verursachen, müssen sie nicht behandelt werden. Das gilt für etwa jeden vierten Fall.
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Kontrolle ist dennoch nötig. "Auch wenn die Geschwulste keine Probleme bereiten, sollten sie in regelmäßigen Abständen mit Hilfe von Ultraschall beobachtet und nach ihrer Größe beurteilt werden, um sie von bösartigen Knoten zu unterschieden. Diese wachsen in der Regel schneller und sind auch anders geformt", erklärt der Gynäkologe. "Die bösartige Entartung eines Myoms kommt in weniger als einem Prozent der Fälle vor. Auch wird sie fast nur bei Frauen nach den Wechseljahren beobachtet."
In der Schwangerschaft kann auch ein bislang unauffälliges Myom zum Problem werden. Durch die vermehrte Hormonproduktion wird dessen Wachstum angeregt. Außerdem deuten Studien darauf hin, dass Fehl- und Frühgeburten bei Frauen mit Myomen häufiger vorkommen als bei anderen Schwangeren.
Kleinere Myome bleiben oft unauffällig, größere kann der Frauenarzt bei der Tastuntersuchung feststellen. Einen genaueren Befund erhält er per Ultraschall. Unter Umständen ist zusätzlich eine Gebärmutter- oder Bauchspiegelung nötig.
Falls der gutartige Tumor entfernt werden muss, gibt es verschiedene Möglichkeiten - je nach Alter der Patientin, Kinderwunsch, Art der Beschwerden und Größe des Myoms. Bei jungen Frauen wird der Arzt ein Verfahren bevorzugen, bei der die Gebärmutter erhalten bleibt. Bei älteren Frauen, die keine Kinder mehr bekommen wollen, kommen eine Ausschälung des Myoms oder die Entfernung der Gebärmutter in Frage. Weitere Behandlungsformen sind die Embolisation, bei der das Myom von seiner Blutzufuhr abgeschnitten wird, sowie fokussierter Ultraschall, bei dem Gewebe gezielt zerstört wird. Außerdem gibt es Hormonbehandlungen, bei denen die Patientin vorübergehend in die Wechseljahre versetzt wird, damit sich der Tumor zurückbildet.
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Quelle: t-online.de
17uras schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 15:18:31
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Myome
Dagmar Cox
könntest du uns bzw meiner Mutter bitte auch sagen bzw schreiben, wo bzw wer diese Heilerin ist
wäre sehr nett
meine
Mutter hat sehr starke schmerzen wegen dieser Myome
mfg
Sera
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Dagmar Cox schrieb:
am 30. März 2011 um 17:42:06
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Myome
Ich hatte mehrere Myome. Einem Arzt konnte ich das natürlich nicht anvertrauen. Ich bin zu einer Heilerin gegangen.
Nach 14 Tagen
ließen sich keine Myome mehr nachweisen. Der Arzt war stinkend sauer beim Ultraschall, als die Myome plötzlich weg waren. Die hatten sich schon auf eine Totaloperation gefreut und nun fiel der Termin aus. Schade, das so viele Menschen davon nichts wissen wollen und solche Behandlungen abtun.
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Katze schrieb:
am 14. März 2011 um 14:15:58
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Myome
nicht immer harmlos können bis zum Darmverschluß führen und Tod.Und natürlich ein sehr eingeschränktes Leben und
Kinderlosigkeit.Also nicht nur harmlos und einfach wegzubekommen.das ist auch die Wahrheit wird aber meistens runtergespielt.
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