03.05.2011, 12:46 Uhr
Impfen: Testen Sie Ihr Wissen und machen Sie unser Online-Quiz! (Foto: imago)
Impfungen schützen vor lebensgefährlichen Infektionskrankheiten. Tetanus und Diphterie sind Pflicht, aber was ist mit Röteln, Masern und Keuchhusten? Und was versteht man unter einer passiven Impfung? Testen Sie Ihr Impf-Wissen in unserem Online-Test!
Wer nicht geimpft ist, riskiert schwere Erkrankungen wie den Wundstarrkrampf (Tetanus). Nur jeder Zweite ist ausreichend gegen Tetanus und nur jeder Dritte gegen Diphtherie geschützt. Da schwere Infektionskrankheiten wie etwa Kinderlähmung selten geworden sind, schätzen viele Menschen die Gefahr falsch ein oder vergessen einfach, ihren Impfschutz aufzufrischen. Die Impfungen im Kindesalter bilden zwar einen wichtigen Grundstein, reichen jedoch nicht für das ganze Leben. Erwachsene sollten deshalb mit ihrem Arzt sprechen und Impfungen gegen Diphterie und Tetanus sowie Keuchhusten regelmäßig auffrischen lassen.
Senioren über 60 sollten sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird vom Robert Koch-Institut (RKI) für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr empfohlen. Doch auch für junge Frauen über 17 Jahren kann die Impfung sinnvoll sein. Betroffene sollten mit ihrem Frauenarzt sprechen und sich gründlich informieren. Auch Impfungen, die nicht von der ständigen Impfkommission des RKI dringend empfohlen werden, können vor schweren Krankheiten schützen. Je nach Bundesland, besonders in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Hessen, empfiehlt sich die Impfung gegen von Zecken übertragene FSME, wenn man viel in Wald und Wiesen unterwegs ist. Auch die Impfung gegen Hepatitis A und B und Reisekrankheiten wie Gelbfieber und Cholera können sinnvoll sein. Hier kommt es auf den Einzelfall, seine Krankengeschichte und Lebensumstände an. Wichtig ist es, regelmäßig den Impfpass zu kontrollieren und mit dem Hausarzt zu sprechen.
Gebärmutterhalskrebs wird oft durch HPV-Viren hervorgerufen, gegen die es jedoch eine Impfung gibt. zum Video
Viele Erwachsene wissen heute nicht mehr, wann sie das letzte Mal geimpft wurden. Darüber gibt der Impfpass Auskunft. Doch was ist, wenn man das gelbe Heftchen auf einmal nicht mehr finden kann? Zuerst einmal sollte man versuchen, seinen Kinderarzt von früher zu kontaktieren. Der kann sagen, wann welche Impfungen durchgeführt wurden. Ist das nicht möglich, gibt nur eine Blutuntersuchung Aufschluss. Diese zeigt an, welche Antikörper noch im Blut vorhanden sind und ob diese ausreichen. Falls nicht, sollte man sich erneut impfen lassen.
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Ziu57 schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:01:41
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Tetanus und Diphterie sind Pflicht,
Grundsätzlich muss man sich gegen garnichts Impfen lassen - vor allen Dingen gibt es keine Pflicht.
Eine Pflicht kann erst durch die WHO ausgerufen werden. Ausnahmen wären bei Reisen in die Tropen und Subtropen eine entsprechende Prohylaxe gegen Malaria, Gelbfiber etc., bei Gärtnern z. B. Tetanus und bei Klinikpersonal z. B. Hepatitis.
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