28.09.2010, 13:32 Uhr | dpa / wve
Alkohol wird im Alter zunehmend zum Problem (Foto: imago)
Sucht und Abhängigkeit bei alten Menschen sind ein zunehmendes Problem für das Personal in Alten- und Pflegeheimen. Bundesweit haben nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) rund 400.000 ältere Menschen ein Alkoholproblem, ein bis zwei Millionen sind medikamentenabhängig. Machen Sie hier den Test für Männer oder für Frauen und finden Sie heraus, ob Sie gefährdet sind.
Hilferufe aus den Altenheimen
Suchtprobleme im Alter fallen oft erst dann auf, wenn die Senioren ins Krankenhaus kommen. Es gibt viele alkoholbedingte Krankheiten bei über 65-Jährigen. Bisher habe man gedacht, es sei nicht schlimm, wenn jemand gern ein Schnäpschen trinke, so die Geschäftsführerin der Landesstelle für Suchtfragen in Schwerin, Claudia Diekneite. Das Personal in Altenheimen kann auch nicht das Bier am Abend verbieten. Zwar trinken die meisten alten Menschen moderat, viele vertragen aber auch nicht mehr so viel wie in jungen Jahren. Dazu kommt auch noch eine mögliche Wechselwirkung mit Medikamenten. Bei zu hohem Konsum müssten die Mitarbeiter von Altenheimen daher aus gesundheitlichen Gründen einschreiten. Diekneite erhält deshalb in der letzten Zeit vermehrt Hilferufe aus den Heimen, denn die Pfleger wissen damit nicht umzugehen.
Älteren fehlt oft die Perspektive
Die Mitarbeiter müssten Menschen im letzten Drittel ihres Lebens anders ansprechen und motivieren als jüngere, die etwa noch eine berufliche Perspektive haben. Alte Menschen sagen häufig, sie wollen gar nicht anders, es gehe ihnen gut. "Wenn sich Ältere aber motivieren lassen, ist die Erfolgsquote noch sehr hoch", sagte Diekneite. "Sie merken, dass sie ohne Alkohol leistungsfähiger sind."
Medikamentensucht ist das größte Problem
Ein häufigeres, aber weniger auffälliges und schwerer zu fassendes Problem ist nach den Worten der Suchtexpertin die Medikamentenabhängigkeit. Schmerzbehandlungen mit Opiaten oder Mittel gegen Schlafstörungen führten häufig zur Sucht. Dies beeinträchtige die Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen und erhöhe die Arzneimittelausgaben der Krankenversicherungen.
Wie kann das Pflegepersonal gegensteuern?
Die drei norddeutschen Landesstellen für Suchtfragen haben sich in der Klinik Schweriner See in Lübstorf erstmals darüber beraten, wie Pfleger und Berater mit dem Problem im Alltag umgehen können. Die Vertreter aus Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein trafen sich mit rund 50 Mitarbeitern von Alteneinrichtungen und Beratungsstellen.
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dpa / wve
Marianne schrieb:
am 29. September 2010 um 10:12:06
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(0)
Rentner und Alkohol
Warum wann was "negative" ist, es ist immer die Rentner und nicht die Pensionierte?
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55jähriger schrieb:
am 29. September 2010 um 10:11:07
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Sucht
"nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)" Die Presse wirft was hin und alle schreien los.Wie auf solche
Zeilen reagiert wird, ist gewollt und erschreckend. Wer beweist dieses dumme Zeug denn, keiner! Immer hart gearbeitet und ich soll mein Bierchen nicht mehr trinken, so weit kommts noch.
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Rentner schrieb:
am 29. September 2010 um 10:10:38
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Rentner Problem's
Als Rentner kann mann keine Zigaretten mehr leisten. Beim Alkohol nur Bier und Wein von Aldi. Unsere Pensionierte Beamter
sind die Luxus Bürger und mit keine Problemen.
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