04.05.2010, 10:51 Uhr | vdb
Mit der Planung der Hochzeit und dem Ausrichten des Festes hat sich das Brautpaar große Mühe gegeben. Deshalb sollten Sie als Gast darauf achten, Benimmregeln und Kleiderordnung einzuhalten. Schließlich soll nichts - schon gar nicht das Verhalten geladener Gäste - den Ehrentag der Hauptpersonen trüben. Doch alles richtig zu machen ist gar nicht so leicht: Welche Kleidung ist passend, was könnte man außer Geld schenken und was tun, wenn man verspätet zur Trauung kommt? Die besten Tipps finden Sie in unserem Knigge für Hochzeitsgäste.
Geht es um die die richtige Kleidung, haben es männliche Hochzeitsgäste leichter als ihre weibliche Begleitung. Grundsätzlich gilt: Niemand sollte schicker als das Brautpaar sein. Mit einem Anzug in dezentem Schwarz oder Grau macht er nichts falsch. Frack, Cut oder Smoking hingegen sind meist übertrieben und in der Regel dem Bräutigam vorbehalten. Stehen auf der Einladungskarte Hinweise wie "schwarze Krawatte" oder "black tie", können Sie dem entnehmen, dass es sich um eine sehr festliche Feier mit elegantem Dresscode handelt. In diesem Fall dürfen auch Damen in einer langen Robe erscheinen.
Handelt es sich um eine standesamtliche oder kirchliche Trauung, sollten sich weibliche Gäste elegant, aber dezent kleiden. Dabei ist die Farbe Weiß tabu. Sie ist an diesem Tag der Braut vorbehalten. Schwarz gilt als Trauerfarbe und war deshalb auf Hochzeiten lange nur ungern gesehen. In den letzten Jahren wurde der dunkle Ton jedoch auch für die Hochzeit als durchaus tauglich angesehen. Entscheiden Sie sich für einen schwarzen Rock oder ein Kleid, sollten Sie allerdings auf farbige Accessoires wie einem Schal, Schuhe oder Schmuck in bunten Farbtönen achten. Sie lockern den dunklen Dress auf. Auch zu viel Freizügigkeit ist auf dem Hochzeitsparkett tabu. Besonders bei der kirchlichen Trauung sollten Sie nackte Schultern oder ein tiefes Dekolleté bedecken. Hochzeitsgäste sollten zudem auf Hüte verzichten. An diesem Tag fällt einzig die Braut durch ihre Kopfbedeckung auf.
Hat sich die Frage nach der richtigen Garderobe geklärt, tut sich oftmals die nach dem passenden Geschenk auf. Zumindest, wer zu einem Polterabend eingeladen ist, kann an dieser Stelle beruhigt werden. Der Polterabend wird meist am Donnerstag oder Freitag vor der Hochzeit als zwanglose Party ausgerichtet, auch für Freunde, die am Termin der Trauung verhindert sind. Da es sich um ein zwangloses Fest handelt, reicht es, als freundschaftliche Geste eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen. Zudem gibt es keine Kleiderordnung - lässige Jeans sind also völlig in Ordnung.
Sind Sie zur Trauung eingeladen, sollten Sie sich rechtzeitig darüber informieren, was sich das Brautpaar wünscht. Häufig sind Geldgeschenke gerne gesehen oder es gibt eine Wunschliste. Ist dies der Fall, sollten Sie sich nach den Wünschen der Gastgeber richten. Möchten Sie ein individuelles Präsent überreichen, könnten Sie zum Beispiel für jeden Gast einen roten Herzluftballon besorgen und mit Gas füllen. Lassen die Gäste im Anschluss an die Zeremonie die Ballons in den Himmel steigen, ist das für die Gastgeber ein unvergessliches Erlebnis. Auch ein Fotoalbum für die schönsten Hochzeitsfotos ist ein gern gesehenes Geschenk. Kennen Sie das Brautpaar gut, können Sie auch etwas verschenken, dass zur Liebesgeschichte der beiden passt, zum Beispiel Konzertkarten von dem Künstler, der das Lieblingslied des Paares singt.
vdb
Susi schrieb:
am 21. Januar 2011 um 11:08:49
(5)
(3)
Zu meiner Hochzeit letztes Jahr
Mir war es schnuppe wie meine Gäste auftauchen (ok, war nur Familie), aber meine Nichte hat mir mit ihrem
Hut nicht die Show gestohlen. Dafür war mein Ebay-Kleid zu schön (maßgefertigt). jeder Braut den Rat. Erst bei Ebay schauen (dort gibt es auch Maßanfertigungen), dann ins Brautgeschäft nicht andersherum und schon spart man richtig viel Geld (bei mir waren es fast 50 % im Bezug auf meine Freundinnen/Cousinen die fast alle bei über 600 Euro Kosten lagen)
mehr
Kommentar melden
r2d2 schrieb:
am 11. Mai 2010 um 20:59:31
(3)
(48)
Stilberatung
Angesichts der hohen Scheidungsquoten gerade bei Jungverheirateten wäre es sicher angemessener, über Ursachen und
Hintergründe dieses Phänomens zu sinnen als derart verquollene Oberflächlichkeiten, die nicht mehr sind als Symptome einer kotzreichen, fassadären und selbstverlorenen Quasi-Society....
mehr
Kommentar melden
B.W. schrieb:
am 11. Mai 2010 um 13:21:48
(2)
(1)
Kein Hut?
Meine Tochter heiratet im August und ich wollte einen Hut , passend zum braunen Kleid tragen , und darf das nun nicht?
In
Großbritannien ist das total normal, nicht nur bei Adeligen.
Wann sonst ist denn dann ein Hut erlaubt?
Also zum Einkaufen würde ich keinen aufsetzen, mit Tüll und Trallala.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
