10.01.2012, 12:29 Uhr | dpa-tmn/vdb
Erkältungszeit ist Hustenzeit. Meist bildet sich Sekret, das zum Ende der Erkältung abgehustet wird. Doch hinter einem vermeintlich harmlosen Husten kann auch eine ernsthafte Erkrankung stecken. Das sei zum Beispiel dann der Fall, wenn außerdem Stirn und Augen schmerzen oder das ausgehustete Sekret gelb, grün oder rötlich verfärbt ist, erläutert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).
Der Weg sollte auch zum Arzt führen, wenn das Atmen wehtut, der Husten trocken ist und länger als zwei bis drei Wochen anhält oder zusätzlich Fieber auftritt, das auf eine Grippe hindeutet. Trockener Reizhusten könne außerdem auch ein Anzeichen für eine chronische Erkrankung wie Herzmuskelschwäche sein oder von Nebenwirkungen rezeptpflichtiger Medikamente wie Blutdrucksenkern herrühren. Er sollte bei einer herkömmlichen Erkältung bereits nach zwei bis drei Tagen nachlassen.
Hinter einem lange anhaltenden Husten kann auch eine Lungenentzündung stecken. Die bakterielle Lungenentzündung äußert sie sich klassischerweise durch hohes Fieber, Schüttelfrost und trockenen Husten. Hohes bis mäßiges Fieber ist in Verbindung mit andauerndem Husten ein Alarmsignal, bei dem am besten ein Facharzt aufgesucht werden sollte. Besonders tückisch ist die sogenannte atypische Pneumonie. Sie äußert sich zunächst nur harmlos mit leichtem bis mäßigem Fieber und leichtem Husten, auch der Schüttelfrost bleibt aus. Deshalb wird sie meist erst spät erkannt.
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Der Arzt kann durch bloßes Abhören von Bronchien und Lunge herausfinden, wie sehr die Atemwege erkrankt sind. Gewissheit bringt jedoch nur ein Röntgenbild. Eine Lungenentzündung, auch wenn sie von Viren ausgelöst wurde, wird meist mit Antibiotikum behandelt. Denn auch bei einer durch Viren ausgelösten Lungenentzündung würde eine drohende bakterielle Infektion die Heilung gefährden. Will der Arzt die Lungenentzündung gezielt behandeln, muss er einen Abstrich vom Hals und Rachenraum sowie eine Probe des Sekrets nehmen. Im Labor wird dann eine Kultur angelegt und unter dem Mikroskop untersucht. So können die Keime letztlich gezielt behandelt werden.
Häufig sind eine Erkältung oder eine Bronchitis die Wegbereiter einer Lungenentzündung. Bei einer Erkältung können Viren eine Entzündung der verzweigten Atemwege auslösen. Die Betroffenen leiden dann unter einem Husten, der besonders nachts und morgens belastend ist. Zudem kann der Hustenreiz schmerzhaft sein. Typisch ist auch eine vermehrte Schleimbildung. Sind Viren die Ursache der Erkrankung, ist das Sekret meist weißlich. Doch auch Bakterien können die Auslöser der Bronchitis sein. Dann ist das Auswurfsekret in der Regel gelb-grünlich gefärbt. Hinzu kommen verstärkte Atemgeräusch und Schmerzen beim Husten.
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dpa-tmn/vdb
Monika schrieb:
am 14. Januar 2012 um 19:32:20
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husten
Vor 20 Jahre bin ich an die HWS operiert,und habe ich Knochenersatz (Zement) bekommen,und bin sehr Allergisch,über 15 Jahre habe ich
starke Husten Tag und Nacht,jetzt schon Atembeschwerden,kein Arzt kann mir helfen,ich habe sehr starke Rücken schmerzen,und dazu ganze menge andere Krankheiten,15 OP Hintern mir,aber das Husten ist schlimmer als die ganze schmerzen,manchmal will ich nicht mehr leben,durch Ärztepfusch muss ich jetzt leiden,alle OP muss ich doppelt wiederholen.
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Betroffene schrieb:
am 12. Januar 2012 um 20:16:32
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Weitere Ursache
Aus eigener Erfahrung kann ich noch hinzufügen: Bei länger anhaltendem Husten, schlimmer in der Nacht, sollte an die
"Kinderkrankheit" Keuchhusten gedacht werden! 10% der Erwachsenen mit chronischem Husten leiden unerkannt daran...gute Besserung an alle Betroffenen!
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achim schrieb:
am 12. Januar 2012 um 19:49:16
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Husten
Die Deutschen gehen viermal so oft zum Arzt wie die Schweden oder die Schweizer. Sind sie deshalb gesünder? Nein!
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