21.09.2011, 10:32 Uhr | Pressetext
Heruntergefallenes Essen ist meist noch genießbar. (Quelle: imago)
In maximal fünf Sekunden sollte man heruntergefallenes Essen vom Boden aufheben, damit es nicht zu viele Bakterien aufnimmt. Das sagt eine in den USA gängige Regel. Stimmt nicht, sagen Forscher in einem Beitrag der "New York Times". Die Wissenschaftler haben untersucht, wie viele Keime Lebensmittel aufnehmen, wenn sie auf den Fußboden liegen.
Gummibären, Smarties, Butterbrot und Apfelspalten mussten für die Testreihe der Forscher herhalten. So konnten sie etwa zeigen, dass Brot auf einem mit Salmonellen verunreinigten Boden in fünf Sekunden zwischen 150 und 8.000 Bakterien aufgenommen hat und in einer Minute bereits zehnmal so viel. Salmonellen oder jegliche andere Krankheitskeime konnten sie jedoch auf dem gesamten Laborboden nicht finden, weshalb für den Versuch ein erheblicher Verschmutzungsaufwand nötig war.
Deshalb gingen sie für die weiteren Versuche in eine Kantine und überließen dort Apfelstücke und diverse Süßigkeiten der Schwerkraft. Selbst die feuchten Apfelspalten nahmen innerhalb einer Minute keine Bakterien wie etwa E. coli auf, die Süßigkeiten sogar bis zu fünf Minuten. Der Vorschlag der Forscher: Zwar sollte man Heruntergefallenes so bald als möglich aufheben, in normaler Umgebung sei jedoch die penible Fünf-Sekunden-Regel Unsinn. Bei gefährdeten Böden wie etwa im Krankenhaus sollte man aber nichts mehr essen, was einmal heruntergefallen ist.
Auch Fachexperten bezeichnen die Diskussion um die Sauberkeit des Essens als Hysterie. "Der Mensch wäre längst ausgestorben, wenn ihm der ausgedehnte Bodenkontakt in der Krabbelphase schaden würde. Wahrscheinlich ist viel eher, dass das Immunsystem in dieser Übergangsphase von Muttermilch zu fester Nahrung gestärkt wird und sterile Umgebung nur das Gegenteil bewirkt", so ein Wiener Infektionsmediziner gegenüber pressetext.
Pressetext
Nicky68 schrieb:
am 3. Oktober 2011 um 17:38:32
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Hygiene
Niederrhein, Mittelrhein, Rhein, Oberrhein, Hochrhein. Ich wundere mich, daß
die Waschmittelfirmen diese Steigerungsformen noch nicht entdeckt haben.
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Ague schrieb:
am 26. September 2011 um 10:21:47
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Herintergefallenes Essen
Heidi Vögele ...
in unserm nicht totgedämmten Vorkriegshaus --mit nicht 7-fach Isolierverglasung --waren im
Winter Eisblumen am Fenster ..
Getränke froren ein ..
Unsre Hunde -oder Katzen -waren im Bett unsre " Wärmfläschjen "
Die leckten uns auch mal Gesicht --oder Hände ab ---ohne daß wir hysterisch aus dem Bett sprangen ans Waschbecken --
Mutter wurde 88 --und ich geh auf die 70 ----
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Ague schrieb:
am 26. September 2011 um 10:09:43
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Heruntergefallenes Essen
Michel ---
Gegen diese überall vorkommenden Keime --wie zb an Türklinken --sind wir immun
Es wär --wie ein
negativer Treffer im Lotto--wenn man sich da eine Infektion holen würde
Ich sah vor Kurzem eine Dame die verbissen mit mehreren Tempo die Klinke einer öffentlichen Toilette abschmirgelte ...
Ich holte schnell zu Hause meinen Dampfstrahlreiniger --
es war leider keine Steckdose in der Nähe ...
Die arme Frau hat mittlerweile in die Hose gemacht ....
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