15.11.2011, 15:00 Uhr | vdb/jw
Besonders im Winter ist ein Wannenbad angenehm und entspannend. (Foto: imago)
Ein warmes Bad bietet bei schmuddeligen Wetter wärmende Entspannung. Allerdings kann es angegriffener Haut schaden. Ein großzügiger Umgang mit schäumenden Pflegemitteln verstärkt diesen Effekt noch. Wir erklären, worauf es bei der Pflege trockener Haut ankommt.
Nicht zu heiß baden
Ausgedehnte Schaumbäder sind eine Strapaze für trockene Haut. Das heiße Wasser lässt die Haut aufquellen und schäumende Badezusätze entziehen ihr deutlich mehr Fett und Feuchtigkeit als eine kurze Dusche. Allerdings ist gegen ein gelegentliches Wohlfühlbad von 10 bis 15 Minuten auch bei trockener Haut nichts einzuwenden. Allerdings sollten Sie nicht öfter als maximal zwei Mal pro Woche in die Wanne steigen. Dabei sollte die Wassertemperatur höchstens 37 Grad betragen. Zudem sind Badeöle besser als andere Zusätze, da sie die Haut schon während dem Bad mit Fett versorgen.
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Doch auch tägliches Duschen stresst die Haut, wenn auch nicht so strak wie ein Bad. Das Wasser entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie nur kurz und nicht zu heiß duschen. Und auch hier gilt: Duschöle pflegen empfindliche Haut besser als seifenhaltige Gele. Ein gutes Öl hat zudem einen pH-Wert von 5,5. Nach dem Baden oder Duschen sollten Sie die Haut besser abtupfen statt rubbeln. Sonst wischen Sie das Öl und die hauteigenen Fette wieder ab.
Nach dem Duschen oder Baden sollte die Haut zudem mit einer pH-neutralen und Feuchtigkeit spendenden Lotion eingecremt werden, am besten solange sie Haut noch warm ist und die Poren offen sind.Ein Körperöl kann sogar auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden, denn auf diese Weise entfaltet es einen besonders hohen Feuchtigkeitsschutz. Wer zu trockener und sensibler Haut neigt, sollte Produkte auf der Basis natürlicher Rohstoffe bevorzugen. Die bekanntesten sind Urea, Glycerin und Milchsäure. Im Gegensatz zu dem häufig verwendeten Paraffinöl dringen diese tief in die Haut ein, versorgen sie mit wichtigen Fettsäuren und lassen die Haut gleichzeitig atmen.
Besonders die Haut an den Händen leidet bei kalten Temperaturen. Häufiges Händewaschen greift den Säureschutzmantel der Haut an und beschädigt die Kittsubstanz zwischen den Zellen. So nimmt die Haut mehr Schadstoffe und Keime von außen auf. Von innen hingegen kann mehr Feuchtigkeit entweichen. Wenn Sie die Hände waschen, sollten sie darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Heißes Wasser weicht die Haut nämlich schneller auf und öffnet die Poren für schädliche Stoffe.
Ständiges Cremen nach dem Waschen hilft bei trockenen Händen nur bedingt. Der durch die Creme aufgebaute Schutzfilm geht zu schnell verloren, spätestens beim nächsten Händewaschen. Langfristig werden die Hände wieder weich, wenn man sie abends mit einer Fettcreme einreibt, Baumwollhandschuhe darüber zieht und die Creme über Nacht einwirken lässt. Wenn Sie an kalten Tagen draußen unterwegs sind, macht es besonders bei empfindlichen Händen Sinn, Handschuhe zu tragen. Sie schützen vor Kälte, die angegriffene Hände noch mehr schädigt. Auch eine ölhaltige Pflegecreme oder Lotion kann tiefer in die Haut einziehen, wenn die Hände warm sind.
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vdb/jw
Karla schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:04:47
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einzelne Stellen einölen
Ich hab alles von der Einhorncreme Pflegeserie. Mit dem Einhornduschgel kann man auch baden. Wichtig ist nach dem
Bad wenn die Haut noch nass ist Einhornbodyöl einzumassieren ganz leicht und dann erst mit dem Handtuch abtupfen. Die Haut wird so zart das glaubt ihr gar nicht.
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