26.08.2011, 14:52 Uhr | vdb
Mallorca-Akne entsteht durch unvorbereitete, lange Sonneneinstrahlung. (Quelle: Archiv)
Im Urlaub oder an heißen Tagen zu Hause freuen wir uns über die Sonne und würden sie am liebsten den ganzen Tag lang genießen. Doch für viele ist das ein getrübtes Vergnügen: Auf der Haut zeigen sich Mallorca-Akne, Allergien oder Hitzepickel. Wir erklären, was dahinter steckt.
Die so genannte Mallorca-Akne entsteht durch unvorbereitete, lange Sonnenstrahlung. Sie ist damit zwar eine Form der Sonnenallergie, jedoch ist nicht die Sonne allein für das Leiden verantwortlich. Denn es reagieren durch das UV-Licht gebildete Radikale mit den fettigen Inhaltsstoffen der Sonnencreme. Bei den Betroffenen bilden sich kleine Knötchen im Bereich der Haarfollikelöffnung. Sie können leicht gerötet sein und finden sich besonders häufig an den Schultern, der Brust und am oberen Rücken. Meist verschwinden die Akne ähnlichen Pickel, wenn man die Sonne eine Zeit lang meidet. Helfen kann es, anstelle von Cremes Sonnengel anzuwenden.
Hitzepickel entstehen nicht durch die direkte Sonneneinstrahlung, sondern durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen, die meist durch einen Hitzestau verursacht wird. Besonders häufig entstehen Hitzepickel wenn, wie zum Beispiel in den Tropen, die Umgebungstemperatur warm und die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Durch dieses Klima verschließen sich die Schweißdrüsen und die Haut quillt auf. Gemischt mit dem Salz und Bakterien im Schweiß kommt es zur Entzündung. Auch zu warme oder zu enge Kleidung begünstigt Hitzepickel, da unter ihr ein Hitzestau entstehen kann.
Sonne sorgt für die Bildung von Vitamin D, verursacht jedoch auch gefährlichen Sonnenbrand. Video: So vermeiden Sie Sonnenbrand
Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Pickelchen. Weit verbreitet sind klare, prall gefüllte Hitzepickel. Die Bläschen sind meist Stecknadelkopf groß und liegen dicht beieinander. Zu finden sind sie in der Regel unter den Achseln, zwischen den Schultern, am Rücken oder am Dekolleté. Diese helle Form schreitet meist ohne Entzündung voran. Deshalb tritt keine Rötung auf. Die entzündliche Art der Hitzepickel weist eine rote Färbung auf. Wo sie auftreten, ist die Haut geschwollen, juckt oder schmerzt. Beide Hitzepickel-Arten brauchen in der Regel nicht mit Medikamenten behandelt werden. Puder oder eine Zinkschüttelmixtur können die Symptome lindern. Wichtig ist es, die Ursache des Hitzestaus zu beseitigen. Dünne, leichte Kleidung und der Zwiebellook sind die beste Maßnahme um die unschönen Pickelchen zu vermeiden.
Die gewöhnliche Sonnenallergie äußert sich durch Quaddeln, juckende Flecken oder Bläschen an Ausschnitt, Armen, Beinen, Nacken oder Schultern. Sie trifft besonders Frauen mit einem sehr hellen Hauttyp. Die Allergie wird durch die Sonneneinstrahlung ausgelöst, die zu einer verstärkten Immunreaktion führt. Bei einer Sonnenallergie ist die Anwendung von Sonnencreme besonders wichtig. Auch Sonnenschutzmittel mit zusätzlichen Antioxidantien können helfen. Wer stark unter einer Sonnenallergie leidet, kann eine Lichttherapie beim Arzt machen. Ist die Allergie akut, kann die Einnahme von Antihistamika helfen. Die Medikamente unterbinden die allergische Reaktion und lassen die lästigen Quaddeln verschwinden.
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vdb
Sylvia schrieb:
am 30. August 2011 um 15:26:54
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Sonnenallergie
Bei uns hilft immer die Sonnencreme "Ladival SF50"
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lena schrieb:
am 29. August 2011 um 07:26:42
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@blümchen
mein Sohn hat auch durch die Inhaltsstoffe der Sonnencremes immer Pusteln und Pickelchen bekommen (in Verbindung mit der Sonne).
Bei ihm hilft nun die Sonnencreme Ladival. Wir haben viel ausprobiert, aber Ladival ist die einzigste, die er verträgt und unbedenklich nehmen kann. Ist zwar etwas teuerer, aber super.
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Jussoff Ibrahim schrieb:
am 29. August 2011 um 07:24:52
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Keine CREMES und gut ist!
Das beste Mittel ist: sich im Schatten aufhalten oder eben nur eine angemessene Zeit sich der prallen Sonne
aussetzen! Die Braeunung der Haut wird natuerlicher, Allergieen gibt es keine mehr und zudem schont es den Geldbeutel. Statt dessen ruhig mal ein paar Bierchen trinken als quasi isotonuschen Energiespender zur inneren Befeuchtigung! Ich hatte frueher laufend Allergieen, bis ich auf die Idee kam diese ganzen Cremes wegzulassen. Ich fuehle mich damit definitiv gesuender und besser!
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