24.09.2009, 11:06 Uhr | ag
Hautalterung hängt viel mit dem Lebensstil zusammen. (Foto: Archiv)Können Sie sich noch an Ihr allererstes Fältchen erinnern? Vermutlich haben Sie es mit Mitte 20 zum ersten Mal im Spiegel entdeckt und vermutlich als Lachfalten abgetan. Bis dahin hat unsere Haut fast alles mitgemacht – schlaflose Nächte, Stress, ungesunde Ernährung. Die Haut konnte noch alles selbst ausgleichen. Doch nicht nur das Alter, auch der persönliche Lebensstil und die Hautpflege haben sehr großen Einfluss darauf, wie jugendlich der Teint strahlt. Testen Sie Ihr Hautwissen:
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Pflege und Reinigung Das hilft bei trockener Haut
Der Alterungsprozess beginnt bereits mit der Stunde der Geburt, doch in den ersten beiden Lebensjahrzehnten ist davon kaum etwas zu sehen. Erst ab Mitte Zwanzig verlangsamt sich die Zellerneuerung, die Hautzellen speichern weniger Flüssigkeit, die Haut produziert weniger Talg und verliert dadurch langsam ihr pralles, elastisches Aussehen. Da die Hautzellen nun weniger Flüssigkeit speichern, trocknet die Haut regelrecht aus und die ersten Fältchen zeigen sich meist bei den Augen. Hormonelle Veränderungen bewirken eine Reduktion in der Kollagen- und Elastinbildung, wodurch die Spannkraft der Haut leidet und das Gewebe müde wirkt. Die Haut an Kinn und Wangen beginnt zu hängen. Dazu kommen zusätzliche Einflüsse wie etwa einseitige Ernährung durch unausgewogene Diäten, zu viel Sonnenbestrahlung, Schlafmangel und Nikotin.
Die Schäden, welche UV-Strahlen in den Zellen anrichten, können in der Jugend zum Teil noch durch den körpereigenen Reparaturmechanismus behoben werden. Je älter man wird, desto schwächer wird dieser Mechanismus, die Regeneration lässt nach. Durch intensive Sonnenbestrahlung bilden sich Pigmentflecken, Kollagen wird in den Zellen abgebaut, die Haut wirkt schlaff und faltig.
Stress und Nikotin treiben ebenfalls den Alterungsprozess rapide voran. Nikotin verengt die Blutgefäße, behindert die Durchblutung und zerstört wichtige Vitamine, welche die Hautzellen vor freien Radikalen (Schadstoffe in der Umwelt, welche die Haut angreifen) und damit vor vorzeitiger Alterung bewahren. Eine einzige Zigarette reduziert den Vitamin C-Gehalt im Körper bereits um 40 Prozent und schwächt dadurch seinen Abwehrmechanismus.
Regelmäßige Bewegung kräftigt den Organismus, fördert das Wohlbefinden und sorgt für gesunden Schlaf und bessere Gewichtsregulierung. Durch die körperliche Aktivität wird die Haut besser durchblutet. Sie wirkt nicht nur frischer, sondern kann Pflegeprodukte auch deutlich besser aufnehmen und verarbeiten. Apropos Pflegeprodukte – diese sollten immer auf Ihren Hauttyp abgestimmt sein. In einer Parfümerie, einer Apotheke oder einem Kosmetikstudio werden Sie professionell beraten.
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