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Haustier und Beruf: Tipps und Fakten

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Haustier und Beruf: Tipps und Fakten

22.09.2011, 17:35 Uhr | jmi

Haustiere und Beruf vereinen. (Quelle: Archiv)

Haustiere und Beruf vereinen. (Quelle: Archiv)

Die Deutschen lieben Hunde und Katzen. Doch wie viel Zeit braucht der vierbeinige Begleiter und wie lassen sich Tier und Job vereinbaren. Die wichtigsten Tipps und Fakten.

Hundeunfreundliche Arbeitgeber

Von allen Haustierbesitzern in Deutschland haben mehr als die Hälfte einen Hund. Auf Platz Zwei: die Katze mit immerhin noch einem Drittel. Vor allem Hundebesitzer haben Schwierigkeiten damit, Job und Hund zu vereinbaren. Mehr als zwei Drittel würden Ihren Hund gern mit zur Arbeit bringen, wenn das möglich wäre. Die Mehrheit hält jedoch ihren Arbeitgeber für tierunfreundlich. Die Gründe: Hunde sind im Büro nicht willkommen oder die Arbeits- und Pausenzeiten zu unflexibel.

Das Tier sollte an Nummer Eins stehen

Ein Hund ist zweifelsohne das Haustier, dem man am meisten Zeit widmen muss. Nur wer möglichst viel mit dem Vierbeiner spielt und Gassi geht, wird ihm wirklich gerecht und kann eine echte Beziehung zu ihm aufbauen. Wer bloß den Dosenöffnern spielt, wird dem Hund in keiner Weise gerecht. Aber auch eine Katze, die weit selbständiger ist, freut sich, wenn sie nicht den ganzen Tag alleine in der Wohnung verbringen muss.

Absprachen in der Familie

Wer sich eine Teilzeitregelung auf der Arbeit nicht leisten kann, hat immer noch die Möglichkeit sich etwa mit dem Partner oder Ehemann abzusprechen. Wenn Sie zum Beispiel schon um 8 Uhr im Büro anfangen, Ihr Partner aber erst gegen elf, sind Hund oder Katze gleich drei Stunden länger in Gesellschaft. Wünschen sich vor allem die Kinder ein Haustier, sollten sie auch regelmäßig darum kümmern, etwa nach der Schule.

Freizeit ist Tierzeit

Oberste Prämisse ist es jedoch auch dann, möglichst viel von der Freizeit mit dem Tier zu verbringen. Während eine Katze schon durch Ihre bloße Anwesenheit unterhalten wird, freut sich ein Hund, wenn Sie ihn so oft wie möglich in den Alltag integrieren. Nehmen Sie ihm mit zum Einkaufen, zum Schwimmen an den See oder auch mal in ein ruhiges Restaurant – er freut sich, wenn er dabei sein darf.

Hundesitter im Notfall

Wenn es doch mal eng wird, können Freunde oder Familie auch mal als Hundesitter einspringen. Außerdem gibt es im Internet mittlerweile zahlreiche Betreuungsbörsen, die etwa zuverlässige Schüler oder Rentner und professionelle Pensionen vermitteln. In keinem Fall sollte der Hund jedoch auf Dauer zu jemand anderem abgeschoben werden. Sie sind seine Bezugsperson Nummer eins und sollten daher auch die meiste Zeit mit Ihnen verbringen.

Die passende Rasse

Oft ist es auch leichter, den Balanceakt Job-Hund zu stemmen, wenn man sich den richtigen Begleiter aussucht. Wer weniger Zeit fürs Gassigehen hat, sollte sich etwa keinen Husky zulegen, der immens viel Bewegung braucht. Ein kleinerer Hund, wie etwa ein Dackel, ist da schneller müde. Hunderassen, die sehr intelligent sind, wie etwa Collies, brauchen besonders viel Zuwendung und sind deshalb für Vollzeit-Jobber nicht gerade ideal. Doch egal, für welchen Hund oder welches Haustier Sie sich entscheiden, genug Zeit fürs Tier sollte immer bleiben.

Wissenswerte Fakten über unsere Haustiere

- Immerhin 21 Prozent der Haustierhalter haben sogar zwei Haustiere. Acht Prozent halten mehr als 10 Tiere.

- Im Schnitt geben sie pro Monat 50 bis 100 Euro für die haarigen Mitbewohner aus.

- Ein Drittel der Tierfreunde verbringt mehr als 24 Stunden pro Woche mit Spielen, Gassigehen und Schmusen.

Weitere Informationen für den Umgang mit Ihrem Haustier finden Sie in unserem Ratgeber für Haustiere


jmi  

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