26.10.2010, 14:08 Uhr | dpa
Mehr als zwei Drittel der in europäischen Schlachthöfen geschlachteten Hühnchen sind mit Durchfallerregern infiziert. (Foto: reuters)
Mehr als zwei Drittel der Hähnchen in europäischen Schlachthöfen haben den Durchfallerreger Campylobacter im Darm. Das berichtet die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem aktuellen Report. Die Campylobacter-Infektion gehört nach Berichten der EFSA zu den häufigsten Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden.
Insgesamt seien 2008 rund 71 Prozent der Hähnchen mit dem Darmkeim infiziert gewesen, als sie in den EU-Schlachthöfen ankamen. Nachdem sie geschlachtet wurden, konnte sogar bei 76 Prozent der Durchfallerreger festgestellt werden. Das weise darauf hin, dass die Tiere auch innerhalb der Schlachthäuser infiziert würden, so der Bericht. Salmonellen wurden hingegen nur bei 15,7 Prozent der untersuchten Hühnchen nachgewiesen.
Campylobacter-Bakterien können hohes Fieber mit Bauchschmerzen, wässrige und blutige Durchfälle und Kopfschmerzen auslösen. Neben Salmonellen gehören sie zu den häufigsten Auslösern bakterieller Magen-Darm-Erkrankungen. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, empfahl die EFSA in der Vergangenheit, Hähnchen und anderes Fleisch gar zu kochen und auf Hygiene in der Küche zu achten. Außerdem solle Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt und zubereitet werden, damit Krankheitserreger nicht verschleppt werden können. Ausführliche Tipps zu Lebensmittelhygiene finden Sie links im Info-Kasten.
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Quelle: dpa
NiteCrise schrieb:
am 17. Juli 2010 um 09:33:36
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Durchfall-Hühner
Und wir regen uns über die hygienischen Verhältnisse in 3te Welt Ländern auf - und senden mit grossem Werbeeffekt direkt
das THW mit Wasseraufbereitungsanlagen dorthin .....
Wenn wir zum TÜV fahren und wegen einer nicht leuchtenden Birne kein neues Siegel bekommen - dann ist das offensichtlich gefährlicher, als Durchfallbakterien mit Folgeerscheinungen, die im Zweifelsfall bei Kindern auftreten .... Was für eine gekaufte Bananenrepublik ...hier haben Verbrecher eine Lobby ....
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Vercingetorix schrieb:
am 18. März 2010 um 11:50:55
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Eigentlich auch nur eine Bildungsfrage!!!
Wer sich vernünftig mit der eigenen Ernährung beschäftigt, weiß dies seit Jahren und kauft
Geflügel beim Erzeuger. Dies ist zwar teurer aber man muss sich ja auch nicht in kurzfristigen Abständen mit "Geflügel vollstopfen". Wer sich mit der eigenen Ernährung nicht beschäftigt, ist a) unklug, unterstützt b) beklagenswerte Massentierhaltungen und begibt sich c) in gesundheitliche Gefahren. Ist doch ganz einfach - oder ?
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Elisabeth Petras schrieb:
am 18. März 2010 um 10:53:45
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Seuchen durch enge Aufstallung
Fast alle Mast"hähnchen" (eigentlich hochgepushte Küken), Puten und "Flug"-enten (die nie fliegen oder baden
dürfen) kommen aus industrieller Massentierhaltung. Die sehr enge Aufstallung (23-25 Tiere pro m2 bei "Hähnchen, 5 Tiere pro m2 bei Puten) führt zu Stress, Schmerzen, Fußentzündungen oft Brustblasen vom Liegen im eigenen Kot, weil Stehen nicht mehr möglich ist (27% der männlichen Puten). Dies bietet Bakterien und Viren gute Chancen. Auch resistente Salmonellen sind dort verbreite
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