11.11.2011, 11:42 Uhr | dapd/akh
Mit der kalten Jahreszeit beginnt die Grippesaison. Viele Ärzte empfehlen eine Impfung, da die Grippe manchmal einen schweren Verlauf nehmen kann. Jan Löhler vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte erklärt, das die Grippe-Impfung auch vor Nasennebenhöhlen- und Ohrenentzündungen schützt.
Die Schleimhaut der Atemwege wird durch die Grippe-Viren geschädigt. Das bildet den idealen Nährboden für Bakterien, erklärt Löhler: "Über die Nase können die Bakterien in die Nasennebenhöhlen gelangen und dort zu einer Entzündung führen." Von den Nasennebenhöhlen können die Krankheitserreger auch über die Ohrtrompete aufsteigen, die den Nasen-Rachen-Raum und das Mittelohr verbindet. Da die Ohrtrompete bei Kindern kürzer ist als bei Erwachsenen, sind diese besonders anfällig für eine Mittelohrentzündung. Symptome für eine Nasennebenhöhlenentzündung sind Druckempfindlichkeit der Kiefernebenhöhlen oder Stirnnebenhöhlen sowie Schmerzen beim Vorbeugen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Der Impfstoff dieser Saison ist fast identisch mit dem des Vorjahres: Er enthält Antigene gegen das Schweinegrippenvirus Influenza A Typ H1N1 sowie H3N2 und Influenza B. "Daher wissen wir, dass der Impfstoff voraussichtlich sehr gut verträglich ist", sagte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Prof. Klaus Cichutek. "Weil oft kritisch danach gefragt wird: In dem Impfstoff sind keinerlei Reste des Pandemieimpfstoffes Pandemrix enthalten." Pandemrix war wegen seiner Wirkverstärker und möglicher Nebenwirkungen in die Kritik geraten.
Erstmals wird die Grippeschutzimpfung für Schwangere empfohlen, weil sie nach Angaben der Experten ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Außerdem sollen sich Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Grundleiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder chronischen Lungenerkrankungen sowie älteren Menschen über 60 Jahre impfen lassen. Auch dem Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen und in der Altenpflege wird die Impfung angeraten, damit die betreuten Patienten nicht mit Influenza angesteckt werden.
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dapd/akh
17.juni schrieb:
am 24. November 2011 um 21:58:28
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SCHUTZ
Grippe-Impfung schützt auch vor Ohrenentzündung genauso wie ein Mistelzweig über der Tür vor bösen Geistern.
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Lisbeth schrieb:
am 12. November 2011 um 21:42:23
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gutes Buch
Das Buch "Die Krankheitserfinder" öffnet einem die Augen in so mancher Hinsicht, ob Impfungen, Cholesterin,
Bluthochdruck. Die Kreativität der Krankheitsindustrie kennt keine Grenzen, weder beim Profit noch beim Erfinden von Krankheiten. Dafür werden echte Krankheiten wie MCS und HPU unter den Teppich gekehrt, geleugnet, verharmlost und psychiatrisiert!
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Lore schrieb:
am 12. November 2011 um 21:35:57
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liebe Ärzte von damals: Danke!
Als ich Säugling war haben Ärzte einer Kinderklinik in meinen Impfpass eingetragen, dass ich keinerlei
Impfungen erhalten darf. Das hat mir ein Leben mit schweren Behinderungen erspart , vielleicht sogar nur ein kurzes Leben. Ich kenne nämlich Fälle mit nachweislich schweren Behinderungen aufgrund von Impfungen. Andere waren nach Grippeimpfungen permament krank. Na schönen Dank auch. Den Ärzten von damals kann ich auf Knien danken, dass mir da was erspart blieb!
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