24.03.2011, 10:40 Uhr | T-Online
Grillen: So wird die Grillsaison ein voller Erfolg. ( Foto: imago)
Feuer frei! Endlich steigt wieder Grillduft in die Nase. Nie ist der Geruch und Geschmack von Gebratenem verlockender als zu Beginn der Grillsaison. Doch der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung wird oft zu einer Kalorienorgie. Zudem ist das Grillen trotz hohem Spaß- und Schlemmerfaktor eine "heiße" Angelegenheit. Damit die Grillsaison ohne Zwischenfälle verläuft und ein voller Erfolg wird, verraten wir Ihnen die besten Tipps und Grill-Rezepte.
Dichten Qualm und schmutzige Hände nehmen die Deutschen für die lodernde Leidenschaft gerne in Kauf. Bei der Wahl des Grillguts lieben sie es traditionell: Für zwei Drittel der Befragten sind Steaks, Koteletts und Würstchen ein Muss - ohne Fleisch geht gar nichts. Die gute Nachricht für Grill-Fans: Wer nicht gerade den fetten Schweinebauch auf den Rost legt, muss nicht einmal um seine Figur bangen. Denn Grillen ist - wenn man einige Tricks beachtet - gesund und kalorienarm.
"Grillen ist grundsätzlich eine gesunde und kalorienarme Zubereitungsart", sagt Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Der Grund: Beim Grillen sind keine zusätzlichen Fette notwendig und bei den hohen Temperaturen gart Fleisch schnell durch. Auch das liebste Grillgut der Deutschen, Schweinefleisch, ist besser als sein Ruf. "Es liefert hochwertiges Eiweiß, Eisen und Zink", erklärt Rösler, "und der Fettanteil ist durch spezielle Züchtungen in den letzten Jahren zurückgegangen." Wer allerdings beim Grillen nicht zulegen will, sollte darauf achten, dass er magere Stücke wie Filet statt Bauch- oder Nackenfleisch kauft. "Denn auch hohe Grilltemperaturen können das Fett nicht wegschmelzen."
Doch wer Unmengen Würstchen in sich hineinfuttert, muss sich nicht wundern, wenn er Speck ansetzt. "Bratwürstchen haben einen relativ hohen Fettgehalt, deshalb sollte man nicht zu viele davon essen", sagt die Ernährungsberaterin. Satte 450 Kilokalorien liefert eine Bratwurst vom Schwein (150 Gramm). Wer trotzdem nicht auf seine Wurst verzichten möchte, kann den Fettgehalt mit folgendem Trick senken: Einfach die Wurst mit einer Gabel anpieksen und in einer Aluschale auf den Rost legen. So tropft ein Großteil des Fettes ab. Keine gute Idee ist es hingegen, fettärmere Sorten wie Bockwurst, Kasseler oder Schinken auf den Rost zu legen. "Beim Grillen gepökelter Fleisch- und Wurstwaren können sich Nitrosamine bilden", warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Geeignetes Grillgut erkennen Verbraucher mit einem Blick auf die Verpackung: Als Brat- oder Grillwürstchen deklarierte Ware enthält nämlich kein Pökelsalz.
Damit das gewählte Grillgut richtig schmeckt, schwören viele Freizeit-Brutzler darauf, Fleisch ohne Folie über die Glut zu legen. Das ist in Ordnung - solange kein Fett in die Glut tropft. Doch vor allem bei fettem oder mariniertem Fleisch lässt sich das kaum vermeiden. Wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen, entsteht das krebserregende Benzpyren, das mit dem Rauch in das Grillgut zieht. Die Menge kann bis zu 8,0 Mikrogramm pro Kilogramm Fleisch betragen - das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten! Ein einfacher Trick schafft Abhilfe: Das Grillfleisch in Aluschalen garen oder den ganzen Rost mit Alufolie abdecken. Doch Vorsicht: Wer die Folie nicht rechtzeitig um den Rost legt, riskiert Verbrennungen. Denn das Gitter erhitzt sich beim Grillen auf bis zu 500 Grad Celsius.
Neue und raffinierte Rezepte oder Testberichte zu Grills und Grillkohle: Im Grillspecial von Lifestyle finden Sie alles rund ums Grillen. Grillen: Rezepte
Sie haben Lust etwas Neues auf den Rost zu legen oder wollen beim Grillspaß gleichzeitig auf die Linie achten? Kein Problem! Gegrilltes Gemüse oder Fisch sind eine kalorienarme Alternative - aber nicht jedermanns Sache. Wer nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte es einmal mit gemischten Spießen probieren: einfach Fleischstückchen, Zwiebeln, Paprika und Champignons aufspießen. Besondere Fleischsorten wie zartes Lamm sorgen zusätzlich für Abwechslung beim Grillvergnügen. Dazu passt hervorragend ein selbst gemachter Kräuterquark oder frische, fruchtige Salate. So wird das Grillen jedes Mal erneut zu einem kulinarischen Abenteuer.
T-Online
Die Narrenkappe schrieb:
am 5. April 2011 um 17:57:52
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Und die Grill-Bedarf-Lobby handelt natürlich aus reiner Nächstenliebe
Damit der dumme Michel, die in mit Schlitzen versehenen Aluschalen,
marinierten verfetteten und minderwertigen Fleischsorten aus den Regalen bevorzugt. Wer sich heute einmal richtig in den Discounterkühlteken umschaut, wird selbst ganzjährig dieses marinierte Etwas vorfinden. 2/3 der Bevölkerung weiß entweder nicht wie man richtig zubereitet bzw. kocht, oder ist mittlerweile zu bequem dazu. Zeit ist Geld - aber das haben die Wenigsten.
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Ziu57 schrieb:
am 5. April 2011 um 17:32:33
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Hozlkohle ist das A und O beim Grillen.
Ich glaube kaum, dass die eine oder andere Grillfete mittels Holzkohlegrill, gesundheitliche
Schäden nach sich zieht. Man tut ja so, als würde der dumme Michel ausschließlich Gegrilltes vom Holzkohlegrill, über das ganze Jahr konsumieren. Krumme Knie beim kacken, könnte auch gefährlich sein - denn wer zulange auf dem engen Lokus sitzt, riskiert demnach eine Venen-Thrombose in den Beinen.
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Ziu57 schrieb:
am 5. April 2011 um 17:23:22
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@ Grillguru
6 stunden bei 120°C bedeutet: "schon fast mumifiziert". Ich kenne auch keine Grillkohle etc., welche über eine Zeit von 6 Std.
durchglüht, dazu müsste man dann über eine 2. Feuerstelle fertige "weiße" Kohle nachlegen. Also bei dem Aufwand ist alles schon besoffen bevor die Ribs fertig sind - klar schmecken die dann zart - besoffen ist alles ein wenig anders. *hach*
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