12.08.2011, 15:16 Uhr | jlu
Viele Gartenpflanzen sehen schön aus, sind aber sehr giftig. Das wissen viele Hobbygärtner nicht und schmücken ihren Garten ahnungslos mit Giftpflanzen. Doch das kann fatale Folgen haben: Schon das bloße Berühren von Blättern oder der Verzehr weniger Beeren können schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Klicken Sie sich durch die giftigsten Gartenpflanzen.
Wegen seiner schönen Blüten und der leuchtenden Farbe pflanzen viele den Blauen Eisenhut in ihrem Garten. "Dabei ist dies die giftigste Gartenpflanze, schon beim Berühren droht eine Vergiftung", sagt Rüdiger Hillmann, Giftberater beim Giftinformations-Zentrum der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen. Der Grund: Der Giftstoff Aconitin steckt in allen Pflanzenteilen, dringt in die Haut ein und kann so Hautentzündungen oder Ausschläge auslösen. Im schlimmsten Fall kann das Anfassen des Blauen Eisenhuts Kreislauflähmungen hervorrufen, die zum Tod führen können. Damit es gar nicht erst soweit kommt, rät Hillmann, beim Pflanzen oder Schneiden der Blume Handschuhe zu tragen.
Doch nicht nur beim Hautkontakt kann man sich vergiften. "Bei den meisten giftigen Gartenpflanzen riskiert man eine Vergiftung, wenn man Pflanzenteile wie Blätter, Samen oder Beeren isst", erklärt der Giftexperte. Das gilt auch für Pflanzen, die gekocht oder reif essbar sind. So enthalten zum Beispiel die Beeren der Kartoffelpflanze oder unreife Tomaten und ihre grünen Pflanzenteile das giftige Solanin. Vergiftungssymptome wie Durchfall, Erbrechen oder Atemprobleme drohen nach etwa vier Kartoffelbeeren, bei Tomaten ist dies erst nach dem Verzehr mehrerer Hundert Gramm der Fall. Von rohen Bohnen sollte man ebenfalls die Finger lassen: Bereits wenige Samen aus der Hülse können Beschwerden verursachen, etwa Bauschschmerzen, Fieber oder Krämpfe.
Ruhe bewahren und sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren - das sind die wichtigsten Gebote bei einer Pflanzenvergiftung. Denn bei schneller ärztlicher Hilfe kann auch die Vergiftung mit der giftigsten Gartenpflanze erfolgreich behandelt werden. Um die genaue Vergiftungsart zu bestimmen ist es am besten, die Giftpflanze oder Teile von ihr zum Arzt mitzubringen. Außerdem ist es ratsam, keine Milch zu trinken, denn sie begünstigt die Giftaufnahme im Darm. Besser ist es, Tee oder Wasser zu trinken. Ebenso sollte man davon absehen, beim Betroffenen Erbrechen auszulösen. Denn dabei besteht das Risiko, dass das Gift in die Speiseröhre und an die Mundschleimhäute gelangt und diese verätzt. Um bereits zuhause erste Informationen zur Schwere der Vergiftung und möglichen Folgen zu bekommen, ist es hilfreich, ein Gift-Informations-Zentrum anzurufen.
Quelle: t-online.de
Orchideenfreund schrieb:
am 20. August 2011 um 01:40:34
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Orchidee
Alle Jahre wieder...
An die Orchideen hat vermutlich keiner gedacht... Sind auch giftig.
Ankuggen ja >>> Essen nein.
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Sterne schrieb:
am 20. August 2011 um 00:43:28
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Gartenpflanze
Hallo erstaml allen die wollen uns nur angst machen ich selbst esse grüne bohnen seit jahre vom garten...immer nur neues
Schwachsinn geschrieben damit allen zum Geschäft rennen, wo es nocht gar nicht gibt...............
mehr
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blabla schrieb:
am 19. August 2011 um 23:57:45
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keine Informationen
Was bring es bei der Fotoshow nur Bilder zu zeigen und nicht die Namen der jeweiligen Pflanze?????
Nichts
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