08.02.2011, 17:58 Uhr | dpa/AP
Leichter Sport kann dem Herzinfarkt vorbeugen (Foto: imago)
Mit der richtigen Lebensweise kann man das Risiko eines Todes durch Herzinfarkt halbieren, sagen britische Forscher. Die Wissenschaftler haben jetzt vier Faktoren bewertet, die am ehesten das Herz schützen: Den größten Erfolg habe ein niedriger Cholesterinwert, gefolgt von dem Verzicht auf das Rauchen. Dann folge niedriger Blutdruck und ein niedriger Blutzuckerspiegel. Man müsse also nicht einmal ideale Blutwerte haben, um das Risiko, an einem Infarkt zu sterben, um 57 Prozent zu senken, folgern die Ärzte.
Die Forschergruppe um Mika Kivimäki vom University College London hatte 17.186 britische männliche Beamte im Alter von 40 bis 60 Jahren beobachtet und die Häufigkeit verglichen, mit der diese innerhalb von 15 Jahren an Herzkrankheiten starben. Das Ergebnis der Forscher: Wer die vier genannten Risikofaktoren schon von Kindheit an meidet, verringert demnach sein Risiko für den Herzinfarkttod sogar um etwa drei Viertel. Die Ergebnisse präsentieren die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes "The Lancet".
Mit einer fettarmen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann man den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte senken. Nach Angaben der Forscher reicht es bereits aus, nicht zu rauchen und seinen Blutdruck leicht zu senken. Diejenigen Menschen, die niemals geraucht hatten und Idealwerte für Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker aufwiesen, hatten laut Studie sogar ein um 73 Prozent geringeres Risiko für den Tod durch Herzinfarkt. Hier habe das Nichtrauchen den größten Einfluss, schreiben die Forscher.
Auch eine Studie amerikanischer Forscher zeigt, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist. Forscher der Universität Harvard hatten jahrelang rund 80.000 Frauen untersucht, fast 9.000 starben nach dem Untersuchungszeitraum an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Fazit der Forscher: 28 Prozent dieser Todesfälle konnten allein auf das Rauchen zurückgeführt werden, 55 Prozent auf zu wenig Bewegung. Übergewicht und eine schlechte Ernährung sind ebenfalls Faktoren, die bei einem frühen Tod eine Rolle spielen. Rund die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle hätte somit mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil verhindert werden können.
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dpa/AP
xicht schrieb:
am 5. Februar 2010 um 20:33:50
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(0)
salzarm
Mahlzeit! Ohne Fett, ohne Zucker, ohne Salz, ohne Kalorien und ohne Geschmack. Wer verbreitet immer wieder diesen Stuss, salzarme
Kost sei "irgendwie gesund"? Wurde das demokratisch beschlossen?
Immer schön dran denken: das Hirn besteht zur Häflte aus Cholesterin. Und davon nehmen viel zu viele Leute viel zu wenig zu sich!
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