22.06.2010, 12:00 Uhr | cme
Flipflops: trendy, luftig - aber ungesund für die Füße. (Foto: Archiv)Flipflops gelten nicht nur als lässig, sondern vor allem als luftig und bequem. Seit Jahren sind die coolen Zehensandalen der Renner und an heißen Tagen sind sie an jeder Straßenecke zu sehen. Orthopäden bewerten den Trend jedoch kritisch: Mangelnder Halt und verkrampfte Zehen führen zu Schmerzen in Muskeln und Gelenken sowie zu unschöner Hornhaut. Eine Untersuchung der Auburn University in Alabama zeigt: Die lässigen Schlappen verursachen Schmerzen in Füßen, Beinen und Rücken.
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Justin Shroyer und sein Team beobachteten 39 Probanden beim Laufen jeweils mit Flipflops und mit Sportschuhen. Neben der Schrittlänge wurde auch die Kraft gemessen, mit der die Probanden ihre Füße aufsetzten. Das Ergebnis: Sobald die Teilnehmer Flipflops trugen, wurden die Schritte kleiner - sie trippelten geradezu über die Plattform, vermutlich um die Schlappen beim Laufen nicht zu verlieren. Zudem setzten sie ihre Füße auch weniger kraftvoll auf. Diese veränderte Gangart sei wohl die Ursache dafür, dass so viele Studenten mit Schmerzen in Beinen und Rücken aus den Sommerferien zurückkehrten, so Justin Shroyer.
Shroyer, der selbst zwei Paar "Zehentangas" besitzt, betonte, es sei nicht nötig, seine Flipflops wegzuwerfen. Die Plastikschlappen seien aber nur für kurze Wege zu empfehlen, zum Beispiel am Strand oder im Schwimmbad. Deutsche Ärzte warnen vor einem weiteren Problem, das vor allem Kinder betrifft: Da die Füße in den Sommerschlappen keinen Halt haben, sei die Unfallgefahr höher, warnte kürzlich der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVJK). Lebhafte und übermütige Kinder könnten in den Zehensandalen leicht ins Stolpern kommen und stürzen. Je kleiner die Kinder, desto ungeeigneter sind Flipflops.
Vor allem Frauen sind allerdings hart im Nehmen, wenn es ums Schuhwerk geht. Schädlicher noch als Flipflops sind nämlich Zentimeter hohe High Heels. Durch die hohen Absätze rutschen die Zehen nach vorne und werden gequetscht. Die Durchblutung verschlechtert sich und Krampfadern können entstehen. Zudem zwingt der hohe Absatz dazu, permanent auf Zehenspitzen zu gehen. Die einseitige Belastung hat zur Folge, dass das große Zehengelenk nach außen gedrückt wird, während der Zeh selbst nach innen dreht. Es bildet sich der so genannte Ballen-Zeh. In Medizinerkreisen wird er auch gerne als "Cinderella-Schuh-Syndrom" bezeichnet. Frauen, die oft hohe Absätze tragen, leiden in späteren Jahren häufig an Rücken- und Wirbelsäulenproblemen.
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cme
Steuerzahler schrieb:
am 23. Juni 2010 um 10:00:36
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versteuern
Eiskalt versteuern um Folgeschäden behandeln zu könnnen... macht man doch mit anderen Dingen auch!!!
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