
07.09.2009, 09:25 Uhr | jlu/lac
Schokoäpfel schmecken nicht nur toll, sondern sind auch gut fürs Herz. (Foto: imago)
Sie sind nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt der Renner: Schoko-Äpfel am Stiel. Doch die Kombination ist nicht nur lecker - sondern auch gesund. Das Gleiche gilt für Würstchen mit Senf, Kartoffeln mit Quark oder Schnitzel mit Zitrone. Instinktiv kombinieren wir Lebensmittel so, dass es für unseren Körper gut ist. Denn durch die Ergänzung neutralisieren die Lebensmittel Schadstoffe, machen Inhaltsstoffe verträglich oder unterstützen die Aufnahme von Nährstoffen. Wir sagen Ihnen, welche Lebensmittel am besten zusammenpassen.
Äpfel enthalten entzündungshemmende Stoffe wie Quercetin. Quercetin reduziert das Risiko von Allergien, Herzinfarkt, Alzheimer, Parkinson sowie Prostata- und Lungenkrebs. Noch gesünder wird der Apfel aber, wenn man ihn mit Schokolade kombiniert: In Schokolade stecken Flavonoide. Das sind Antioxidantien, die das Risiko von Arterienverkalkungen und Krebs herabsetzen. Quercetin und Flavonoide gemeinsam verbessern die Blutgerinnung und schützen das Herz-Kreislauf-System.
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Egal ob Grillwürstchen, Frankfurter oder Wiener: In Würstchen steckt viel Fett. Und das belastet den Magen - wäre da nicht der Senf. Denn seine ätherischen Öle, so genannte Glucosinulate, regen die Produktion von Speichel und Magensäure an. Dadurch kann man das Fett schneller verdauen.
Ein perfektes Paar sind auch Schnitzel und Zitrone. Der Grund: Zusammen liefern sie viel Eisen. Kalbfleisch alleine enthält bereits viel Eisen. Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt der Zitrone kann der Körper den Mineralstoff aber besser aufnehmen. Gleiches gilt übrigens für den Verzehr eines Steaks. Anstatt der Zitrone kann man zum Fleisch auch ein Glas Orangensaft trinken. Denn auch darin steckt viel Vitamin C.
Damit der Stoffwechsel funktioniert und der Körper Muskeln aufbauen kann, benötigt er Eiweiß. Wer seine Kartoffeln mit Quark isst, nimmt viel Eiweiß zu sich. Das Besondere an diesem Lebensmittelspaar: Die Kombination aus pflanzlichem Eiweiß in der Kartoffel und tierischem Eiweiß im Quark macht das Eiweiß für den Körper wertvoller. Das heißt, er kann das Protein optimal aufnehmen und verwerten.
Kümmel und Kraut passen nicht nur geschmacklich gut zueinander: Das Gewürz verhindert, dass man nach dem Genuss von Kohlsalat Blähungen und Magenkrämpfe bekommt. Denn die ätherischen Öle im Kümmel regen die Verdauung des ballaststoffreichen Gemüses an und fördern die Produktion von Magensaft. Wer Rollmops in Essig isst, muss keine Angst vor einer Fischvergiftung haben. Den der Essig macht Bakterien und andere Mikroorganismen unschädlich. Gleichzeitig bricht die Essigsäure das Fischeiweiß auf. Die Folge: Der Rollmops wird zart und ist leicht zu verdauen.
Katerstimmung nach zu viel Bier? Das liegt am Mineralstoffmangel. Denn Alkohol entzieht dem Körper neben Flüssigkeit auch wertvolle Mineralien. Wer allerdings beim Biertrinken zwischendurch zu Rettich greift, erspart sich die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Denn in dem Gemüse stecken vor allem Eisen und Kalium. Der Rettich beugt also dem Mineralienmangel vor. Ein Tipp: Gesalzener Rettich liefert noch mehr Mineralstoffe.
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