15.06.2011, 16:27 Uhr | afp
In der Geflügel-Leberwurst von Purland stecken gerade mal 20 Prozent Putenfleisch. (Foto: Stiftung Warentest)
Geflügelwurst enthält häufig mehr Rind- oder Schweinefleisch als Fleisch von Pute oder Truthahn. Das geht aus einer Studie derStiftung Warentesthervor. Demnach waren in 53 von 207 untersuchten Produkten fast genauso viel Schweine- wie Geflügelfleisch enthalten - obwohl "Geflügel", "Pute" oder "Truthahn" auf dem Etikett stand. In immerhin 105 Produkten war allerdings tatsächlich nur Geflügelfleisch verarbeitet.
Die "Purland Geflügelfleisch-Leberwurst" besteht laut Stiftung Warentest sogar nur zu 20 Prozent aus Putenfleisch. Den Rest machen 46 Prozent Schweinefleisch, 22 Prozent Schweineleber und außerdem noch Speck aus. Die "Wiltmann Geflügel-Leberwurst" enthält nur 26 Prozent Truthahn, dafür aber 31 Prozent Schweineleber und 20 Prozent sonstiges Schweinefleisch.
Formal sind Zugaben von Schweine- oder Rindfleisch zu Geflügelwurst korrekt. Nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches wird unter Fleisch oder Wurst ohne einen besonderen Hinweis immer Fleisch vom Rind oder Schwein verstanden. Verwenden Hersteller auch Fleisch anderer Tierarten, wird dies üblicherweise auf dem Etikett angegeben - dies bedeutet aber eben nicht, dass kein Schweine- oder Rindfleisch verarbeitet wurde. Lediglich "reine Geflügelwurst" darf nur aus Geflügel bestehen.
Die Stiftung Warentest kritisierte in diesem Zusammenhang unklare oder schwer lesbare Kennzeichnungen als verbraucherfeindlich. Häufig seien auf der Packung nur Hühner oder Truthähne abgebildet, Fremdzutaten im Kleingedruckten oder in der Zutatenliste versteckt. Viele Verbraucher gingen daher fälschlich davon aus, dass Geflügelwurst eben nur Geflügel enthalten würde.
Quelle: AFP
Hummel schrieb:
am 21. Februar 2012 um 12:38:14
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Wurst
Bei Leberkäse wird auch gelogen. In keinem Leberkäse ist weder Leber noch Käse. Warum betitelt man ihn als solchen, obwohl nichts
davon drin ist. Hier werden die Verbraucher für dumm verkauft. Nur bei Leberkäse au den neuen Bundesländern findet man Wurst mit der Bezeichnung "Leber-" auch einen Anteil von Leber.
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Eugen Rast schrieb:
am 21. Juni 2011 um 14:34:57
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echt schlimm ........
In Hessen sagt ein altes Sprichwort: WENN IHR NUR WÜSS'T - WAS IHR ALLES ESSEN MÜSST " Es ist doch
interessant, was bei den Prüfungen alles herauskommt. Bei der Produktion von Wurst kann alles hineingeschmissen werden, was in der Wurstküche herumfliegt. Und da hilft auch der Metzger des Vertrauens nicht, der verkauft damit auch sein Zeug, was sonst in die Abdeckerei gehört zum schönen 100-Gramm Preis ! Also weiter prüfen und testen - damit kann der Verbraucher mit offenen Auge
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Horst Schlemmer schrieb:
am 16. Juni 2011 um 10:32:31
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Lesen hilft
In den Rezepturen vieler Geflügelwürste findet sich (seit Jahrzehnten!) auch Schweinespeck für einen besseren Geschmack und
eine bessere Konsistenz. Alles muß im Zutatenverzheichnis aufgeführt sein, - war es auch bei allen von Stiftung Warentest untersuchten Produkten.
Werden die Sprossen langsam langweilig ?
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