23.02.2011, 07:48 Uhr | dpa
Der Instantkaffee "Vitaccino" soll einen gefährlichen Appetitzügler enthalten haben. (Foto: Imago)
Die Staatsanwaltschaft Gießen ermittelt gegen eine Firma, die Instantkaffee mit einem verbotenen Appetitzügler vertrieben haben soll. Der Instantkaffee "Vitaccino" der Firma Imperia Elita, ansässig in Wettenberg bei Gießen, soll den verbotenen Appetitzügler Sibutramin enthalten haben. Sibutramin ist ein Medikamentenwirkstoff, der als Appetitzügler eingesetzt wurde. Für Menschen mit Herzkrankheiten kann er tödlich sein.
Von wegen Abnehm-Kaffee
"Hintergrund dieses Vertriebs war das Versprechen, dass dieser Kaffee bei der Gewichtsreduzierung sehr hilfreich sein würde", sagte eine Sprecherin der Gießener Staatsanwaltschaft dem Radiosender hr-info. Verbraucher hätten sich nach der Einnahme gemeldet und über Nebenwirkungen geklagt. Ermittelt wird wegen des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittel-Gesetz sowie wegen des Verdachts der groben oder fahrlässigen Körperverletzung.
Kaffee und Schwarztee beinhalten beide in unterschiedlichem Maße Koffein. Doch der aufputschend wirkende Stoff kann noch mehr. zum Video
Die Firma bestätigte dem Sender, dass die Staatsanwaltschaft gegen sie ermittelt. Sie habe inzwischen den Geschäftsführer gewechselt. Ende vergangenen Jahres wurden nach Angaben von hr-info Firmenräume und Wohnungen durchsucht. Dabei seien große Mengen des Instantkaffees sichergestellt worden. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen soll Aufschluss geben, ob die Verantwortlichen gewusst haben, dass das Kaffeepulver die verbotene Substanz enthielt.
Sibutramin ist ein Medikamentenwirkstoff, der früher als Appetitzügler eingesetzt wurde. Bei Menschen mit Vorerkrankungen kann er erhebliche Nebenwirkungen wie beispielsweise Herzrasen auslösen, die unter Umständen zum Tod führen können. In Deutschland ist der Wirkstoff seit 2010 verboten. Auch in Zukunft könnte Abnehmkaffee jedoch auf den Markt kommen: Für Lebensmittel gebe es keine Anmeldepflicht bei der Behörde, sagte ein Sprecher des hessischen Verbraucherschutzministeriums
Quelle: dpa
reini schrieb:
am 23. Februar 2011 um 19:37:36
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Appetitzügler
diesen feinen Herren sollte man ihren Rotz solange einflösen bis sie hinüber sind!Vielleicht hört dann endlich das
Gepansche und Giftgemische,wegen derer Geldgeilheit ohne Rücksicht auf Verluste,endlich auf.
mehr
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Nante schrieb:
am 23. Februar 2011 um 19:22:00
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Kaffepfusch
Unser täglich Gift gib uns heute und nicht nur bei Kaffe.
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Hinni schrieb:
am 23. Februar 2011 um 19:05:16
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Kaffee
@tomes: Deine Antwort auf Gerdas Kommentar ist der Hammer. Glückwunsch
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