28.10.2011, 13:24 Uhr | cme
Fruchtzuckerunverträglichkeit: Auch Obst kann krank machen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Bauchkrämpfe, Blähungen oder Durchfall: Jeder dritte Erwachsene verträgt kein oder nur wenig Obst. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie unter Fruchtzucker- unverträglichkeit, auch Fruktose-Malabsorption genannt, leiden. Völlig auf Obst verzichten müssen die meisten jedoch nicht. In unserer Tabelle sehen Sie, wie viel Fruktose im Essen steckt.
Süßer Apfelsaft, leckerer Obstsalat, ein üppiges Honigbrot: Rebelliert der Darm speziell nach solchen Genüssen, kann die Ursache eine Fruktoseunverträglichkeit sein. Die Zuckerart kommt besonders in Früchten und Honig, aber auch in einigen Gemüsesorten vor. Normalerweise wird Fruktose vom Dünndarm aufgenommen und ins Blut weitergeleitet. Dies funktioniert aber nur bis zu einer Menge von etwa 35 bis 50 Gramm Fruchtzucker pro Stunde. Bei einem Übermaß an dem Zucker - beispielsweise durch größere Mengen Trockenfrüchte, Säfte oder Limonaden - können auch gesunde Menschen Darmbeschwerden bekommen. Doch immer mehr Betroffene reagieren auch bei kleineren Mengen mit Beschwerden.
Jeder dritte Erwachsene kann laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich nicht mehr als etwa 25 Gramm Fruktose aufnehmen. Das entspricht etwa der Fruchtzuckermenge in 300 Gramm Weintrauben. Auslöser ist ein gestörtes Transportsystem im Darm. Nach dem Genuss süßer Früchte kann die Fruktose nicht oder nur noch begrenzt von den Zellen der Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden. Sie wandert dann in den Dickdarm. Dort führt der Versuch, sie zu verdauen, zu Gasen und schmerzhaften Bauchkrämpfen. Wie stark die Reizdarmsymptome ausfallen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Außerdem wird der Transport durch Sorbit, einen Zuckeralkohol, blockiert. Fruktose und Sorbit (E 420) werden seit einigen Jahren in der Lebensmittelindustrie vermehrt eingesetzt, etwa als Zuckerersatz in kalorienreduzierten Produkten wie Diät-Joghurt oder Light-Konfitüren oder auch in Diabetiker-Angeboten, in Softdrinks, Süßigkeiten, Kaugummis.
Wer den Verdacht hat, Fruchtzucker nicht zu vertragen, kann beim Arzt einen Atemtest durchführen lassen. Steht die Diagnose Fruktose-Malabsorption fest, heißt es für den Betroffenen, die Ernährung unter Anleitung eines Ernährungsberaters umzustellen. Stark fruchtzuckerhaltiges Obst, Trockenfrüchte, Obstsäfte oder -kompott sollten dann möglichst gemieden werden. Der komplette Verzicht ist aber nicht ratsam. Sonst wird der Darm entwöhnt, so dass bald schon geringste Mengen zu Beschwerden führen können. Zudem gehört Obst wegen seines Vitamingehalts zu einer ausgewogenen Ernährung. Anders bei der seltenen, angeborenen (hereditären) Fruchtzuckerintoleranz: Dabei müssen Betroffene jeglichen Fruchtzucker meiden.
cme
Betroffene schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 21:48:16
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Intoleranz
Bin leider auch betroffen.Weiß manchmal nicht mehr was ich noch essen kann ohne befürchten zu müssen wieder unter unheimlichen
Bauchkrämpfen und oft anschliesenden Durchfall zu leiden.Mit lactosefreien Milchprodukten habe ich mich mitlerweile angefreundet aber wenn es schon nach dem Verzehr einer halben Birne wieder losgeht macht mir das schon etwas Angst. Als Kind u.Jugendliche hatte ich nie irgendwelche Beschwerden.Süssstoffe sind absolut tabu.
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Die xRedaktion schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 17:24:33
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Fruktose
Zucker ist Luxus! Unser Körper bildet Zucker aus der Nahrung. Nur der Verzicht auf Zucker im Allgemeinen hilft. Nur wer will das
Verstehen? Nach der ganzen DauerWerbung! Obst sowie Gemüse werden künstlich in Hightech Laboren gezüchtet. Damit wir keine Vitamine und Mineralstoffe mehr bekommen. Dafür Sorgen Monsanto und Co. Jetzt lachen die meisten wieder! Weil sie keine Ahnung von der Realität haben. Dabei merken die meisten es nicht einmal mehr. Armes Deutschland!
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Siegfried schrieb:
am 28. Oktober 2011 um 14:55:27
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Betroffen
Vieles hier gesagtes stimmt. Ich bin selbst betroffen. War ein langer weg heraus zu finden, das wir immer mehr vergiftet werden,
die Krankenkassen die folgen nicht bezahlen wollen. Von den Ärtzten wird man dann nur noch verarscht, weil ihre Kohle wichtiger ist, als sich mit den Krankenkassen auseinander zu setzen. Lieber den Patieten nicht richtig behandeln. Neue schweinereien wie freeken für Erdgas werden totgeschwiegen.
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