12.11.2010, 08:41 Uhr | dapd, cme
Fruchtzucker: Zu viel Fruchtsaft kann auch schaden. (Foto: Archiv)
Fruchtzucker ist nicht so gesund, wie manch einer denkt. Im Übermaß macht er dick und löst bei vielen Menschen Unverträglichkeiten aus. Nun zeigt eine amerikanische Langzeitstudie: Der Fruchtzucker in Limonaden und Fruchtsäften macht Frauen sogar anfälliger für Gicht. Normalerweise sind Männer gefährdeter. Die Studie an mehreren Tausend Krankenschwestern zeigt jedoch: Bei Frauen steigt das Risiko, an Gicht zu erkranken, bereits durch ein süßes Erfrischungsgetränk am Tag. Wir zeigen, in welchen Lebensmitteln wie viel Fruchtzucker steckt.
Die Mediziner der Universität Boston untersuchten in einer Sammelstudie fast 80.000 Krankenschwestern. Das Ergebnis: Der Konsum von einem Limonadengetränk pro Tag steigerte das Gichtrisiko im Vergleich zu weitgehender Abstinenz um 74 Prozent, zwei solche Getränke sogar um mehr als das Doppelte. Auch Fruchtsäfte steigerten die Gefahr: Ein Glas Orangensaft täglich ging im Vergleich zu weitgehender Abstinenz mit einem um 41 Prozent höheren Risiko einher, bei zwei Getränken stieg das Risiko auf mehr als das Doppelte. Diätgetränke erhöhten die Neigung zu dem schmerzhaften Gelenkleiden dagegen nicht.
Gicht ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, bei der sich Harnsäure zunächst im Blut, später dann in den Gelenken ablagert. Harnsäure entsteht im Körper beim Abbau von so genannten Purinen. Die Krankheit kommt vor allem dann zum Ausbruch, wenn über Jahre hinweg purinreiches Essen wie Fleisch und Innereien bevorzugt wird. Das schmerzhafte Gelenkleiden hat sich in den USA zwischen 1977 und 1996 mehr als verdoppelt. Die Forscher machen dafür auch den gestiegenen Konsum von gesüßten Erfrischungsgetränken verantwortlich. Zwar betonen die Mediziner, Gicht sei bei Frauen seltener als bei Männern. Ärzte sollten aber bei Patientinnen über die Wirkung solcher Lebensmittel informiert sein. "Getränke mit hohem Fructose-Gehalt wie Limonaden und Orangensaft können die Harnsäurewerte und damit das Gichtrisiko erhöhen", schreiben sie im Fachblatt "JAMA".
Ratgeber: Bei Gicht kommt es auf die richtige Ernährung an
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dapd, cme
Bhim schrieb:
am 14. November 2010 um 00:27:23
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Fruchtzucker
Wir sollten eigentlich das Essen und Trinken ganz einstellen. Vermutlich müssen wir trotzdem mal sterben - aber immerhin
sterben wir dann wenigstens gesund. Diese pseudowissenschaftlichen Ratschläge angeblicher Ernährungsexperten gehen mir wirklich tierisch auf den Geist.
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Obsthasser schrieb:
am 13. November 2010 um 09:09:55
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Fruchtzucker erhöht ........
Diese Studie wurde in der DDR schon vor 60 Jahren gemacht, deshalb gab es so gut wie kein Obst und Gemüse und alle waren gesund.
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Harald Obst schrieb:
am 13. November 2010 um 09:05:44
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Fruchtzucker erhöht Risiko für Gicht
Studien aus den USA sind noch viel schlechter als Fruchtzucker. Eisen in Gemüse ist genau so
ungesund, weil der Mensch innerlich rostet. Steinpilze fördern Gallen- und Nierensteine und der Mensch klappert beim laufen. Der Biss einer Brillenschlange fördert das Sehvermögen bei Blinden. Wer zuviel Wasser trinkt, bekommt einen Wasserkopf.
In der DDR waren Eier nur so lange gesund, wie genug vorhanden waren, sonst waren sie ungesund.
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