02.08.2011, 15:44 Uhr | ag/dpa
Frucht- und Obstfliegen gehören zu den unangenehmen Erscheinungen der warmen Jahreszeit. Bei jeder Mahlzeit schwirren die lästigen Insekten um die Teller und lassen sich auch nicht durch Wegwedeln mit der Hand vertreiben. Doch mit ein paar einfachen Tricks können Sie sich die Plagegeister vom Hals halten. Sieben Tricks gegen Fruchtfliegen.
Fruchtfliegen schwirren meist urplötzlich herbei. Angelockt vom Duft nach reifem Obst, gelangen sie durch geöffnete Fenster in die Wohnung. Doch genauso häufig werden die Tierchen unbemerkt in Einkaufstüten eingeschleppt: Noch bevor das Obst im Handel ist, dient es den Mini-Fliegen als Kinderstube. In Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen entstehen aus Hunderten von Eiern Larven, die sich vom Fruchtfleisch ernähren. Zu sehen ist von dem Getümmel nichts. Bleibt das Obst zu lange liegen, schlüpfen die Plagegeister - bei günstigen Temperaturen innerhalb von zwei Wochen. Sie haben dann eine Lebensdauer von 40 bis 50 Tagen. Bei Temperaturen unter zehn und über 32 Grad können sich die Fruchtfliegen nicht vermehren. Früchte zu essen, in denen bereits Larven leben, ist gesundheitlich unbedenklich.
"Um die Tiere zu fangen, können Sie eine Falle bauen“, empfiehlt Laura Gross von der Verbraucherinitiative Berlin. „Nehmen Sie ein Wasserglas und füllen sie es mit etwas Essig, Wasser und Spülmittel. Die Insekten werden dadurch angelockt und ertrinken, wenn sie sich im Glas niederlassen“, erläutert die Expertin. Erneuern Sie die Falle am besten alle zwei Tage. Auch die Sektfalle ist eine wirksame Waffe gegen die kleinen Biester. Einfach eine Flasche mit einem Rest Sekt in der Küche aufstellen. Der Geruch lockt die Fliegen an, sie ertrinken entweder im Alkohol oder finden nur schwer aus der Flasche hinaus.
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Wer keinen Sekt zur Hand hat, kann es auch mit Fruchtsaft versuchen. Dazu eine Schale oder ein Glas mit Saft aufstellen und etwas Spüli hinzugeben. Das Mittel bewirkt, dass die Oberflächenspannung des Saftes herabgesetzt wird und die Fliegen ertrinken. Im Handel gibt es spezielle Fruchtfliegenfallen, beispielsweise Gelbtafeln. Auf der Leimbeschichtung bleiben die Tierchen kleben und verenden.
Damit sich die Fruchtfliegen gar nicht erst auf dem Obst niederlassen können, sollte es abgedeckt sein. „Ein Tuch aus Baumwolle ist am besten geeignet“, sagt Gross. Die Früchte sollten komplett bedeckt sein und trotzdem genug Luft bekommen. Alles, was schon weiche Stellen hat, trennen Sie am besten vom anderen Obst. "Druckstellen sind das Einfallstor für Fruchtfliegen. Die Fliegen legen dort gerne ihre Eier ab", erklärt sie Expertin. Auf keinen Fall sollten Sie die Früchte nach dem Einkauf abwaschen. „So vergammeln sie besonders schnell und locken die Tiere erst recht an.“ Das Obst also immer erst kurz vor dem Verzehr reinigen. Auch ein engmaschiges Gitter, wie es zum Abdecken von Torten benutzt wird, hält Fruchtfliegen ab. Die Arbeitsflächen sollten außerdem sauber sein, genauso wie der Abfluss im Spülbecken.
Die kleinen Plagegeister finden sich auch häufig in in faulendem Obst oder Gemüse. Daher sollte man dieses möglichst schnell aus der Wohnung entfernen. Essensreste gehören sofort in den Müll, dieser sollte zudem jeden Tag geleert werden. Denn im Abfall brüten die Fliegen besonders gerne und vermehren sich schnell. Es kann jedoch auch sein, dass ein Blumentopf oder Pflanzentopf die Ursache für die Obstfliegen beziehungsweise Fruchtfliegen ist. In diesem Fall sollte man die oberste Erdschicht abtragen und entsorgen.
Mit beliebten Klassikern, schnellen Plätzchen und Rezepten, die auch Anfängern gelingen.
Rezepte für Plätzchen
ag/dpa
Fliege schrieb:
am 25. April 2011 um 15:04:54
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Frucht
Ein paar sind völlig egal. Nur die Massenvermehrung verhindere ich, indem ich alle 3-5 Tage den Bioabfall zum Kompost trage - und
dabei fast alle Fliegen auch, weil die den Eimer so mögen: Anschleichen, Deckel drauf ...
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Veterinär schrieb:
am 25. April 2011 um 14:59:38
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@Nelly wg Gernanien - Allergikum!
Nett gemeint, allerdings sindGeranien wie auch andere"Vertreiber"-Pflanzen schwereTrigger
fürAtemwegs-Allerigker. So mancher ist erst nach jahrelangemLeiden dahintergekommen, dass sein nettesPflänzchen oder das desNachbarn (zB auchDeko-Pflanzen wieRhododendron) dahintersteckt. Alles hat seineWirkung, auch auf denMenschen - wie auch alle anderenPflanzen-Abwehrstoffe (zB Phytate, aber das erklären Sie mal einem Vollkorn-Rohköstler), letztlich sind wir je nachPflanze auch nurSchädling oderNützling
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Nelly schrieb:
am 25. April 2011 um 13:16:24
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Fruchtfliegenfalle
ich habe jetzt seit Jahren Geranien an meinen Fenstern stehen,deshalb kann ich behaupten,in den Räumen wo diese
Pflanzen sind habe ich weder Fliegen noch Fruchtfliegen oder anderes Sommergetier im Raum,deshalb habe ich jetzt in jedem Raum Geranien am Fenster,diese wehren durch ihren Duftstoff alleine dieses Viehzeug ab.Diese Tipps mit dem Saft ,Wasser und Spüli bzw.Essiggemisch habe ich bereits vor Jahren erfolglos ausprobiert,ich verlasse mich nur noch auf meine Geranien,probiert es aus.
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