08.02.2012, 16:15 Uhr | bt
Taube Finger und laufende Nasen sind im Winterein ständiger Begleiter. Dabei hat jeder seine eigene Methode, den Minusgraden zu trotzen. Doch was wärmt wirklich auf und welchen Geheimtipp sollte man sich sparen? Wir haben zehn Frostmythen auf den Prüfstand gestellt.
Dauerhafte Kälte macht jedem zu schaffen. Doch für Menschen mit einer Kälte-Allergie kann das sibirische Klima sogar lebensbedrohlich werden. Bei ihnen werden Finger und Nasen nicht nur taub, sondern schwellen auch an. Zusätzlich können Quaddeln, Juckreiz oder Rötungen entstehen - die klassischen Symptome einer Hautallergie. Die kalte Luft reizt zudem die Schleimhäute, so dass es zu Atemnot oder Erstickungen kommen kann. Für Mediziner ist die Kälte-Allergie ein Mysterium. Die Ursachen sind bisher noch unklar. Meistens tritt sie bei Betroffenen plötzlich auf und verschwindet nach mehreren Jahren wieder. Sogenannte Kälteurtikaria können aber ein normales Leben führen. Gegen die Symptome helfen Antihistaminika.
Dieser Frost-Mythos ist jedem noch aus der Kindheit bekannt. Man sollte aber lieber nicht rausgehen und es ausprobieren: Wer bei Minusgraden an Metall leckt, bleibt nämlich wirklich mit der Zunge kleben. Oft treibt kleine Jungs die Neugier so weit, dass sie den riskanten Test machen. Mehr als starke Schmerzen haben Leichtsinnige aber nicht zu befürchten. Nach kräftigem Hauchen und behutsamen Ziehen kann die Zunge meist wieder ohne bleibende Schäden vom eisigen Metall befreit werden.
Mit einfachen Maßnahmen kann man sein Immunsystem in Schwung bringen. Wir zeigen, was Ihre Abwehrkräfte stärkt. zum Video
Besonders im Winter spricht man in der Wettervorhersage neben der Lufttemperatur von der gefühlten Temperatur. Was hat es damit auf sich? Das menschliche Temperaturempfinden weicht wirklich oft von der tatsächlichen Lufttemperatur, die man aus Wettervorhersagen kennt, ab. Unser Körper nimmt zusätzlich auch Windstärke, Luftfeuchtigkeit, aber auch Sonnenschein wahr. Starker Wind kühlt unsere Haut zum Beispiel besonders stark ab. Um das auszugleichen, führt unser Organismus von innen ständig Wärme nach. Wegen des Verdunstungseffektes wird diese der Hautoberfläche aber sofort wieder entzogen. Wir frieren dann noch mehr als vorher. Scheint dagegen die Sonne, empfinden wir die Temperatur meist als wärmer als sie tatsächlich ist.
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bt
Momo schrieb:
am 31. März 2012 um 14:40:19
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Frost- Mythen
Eine Kälteallergie gibt es - mein Sohn ist davon betroffen. Wir haben ihn im Winter immer besonders warm eingepackt, was
leider Erwachsene nicht davon abhielt, sich über ihn lustig zu machen- Er sagte also bereits mit 3 Jahren selbstbewusst- er habe die Allergie- und er läuft besser so rum , als krank zu sein. Danach waren die Erwachsenen ziemlich schnell ruhig- die Kinder untereinander finden das gar nicht so schlimm
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Iris schrieb:
am 9. Februar 2012 um 17:46:26
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Ich weiß nur dass ich extrem
empfindlich auf Kälte reagiere, besonders natürlich im Gesicht, Hals und an den Händen. Das Einzigste was
mir hilft ist die Einhorncreme. Davon geht reißen und schuppen ganz schnell weg.
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Feder schrieb:
am 9. Februar 2012 um 14:36:07
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Frost-Mythen
Es ist immer wieder schön zu lesen, daß Ärzte nur Krankheiten akzeptieren, die man beweisen kann. So ein Blödsinn!
Natürlich gibt es die Kälteurticaria. Sie ist nicht nur sehr unangenehm, sie juckt und man sieht, besonders an den Beinen, furchtbar aus, als hätte man die Krätze. Wer das noch nicht erlebt hat, sollte besser den Mund halten, das gilt gerade für Mediziner, die resistent bei solchen, nicht einmal unbekannten, Beschwerdebildern sind.
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