
01.07.2011, 11:46 Uhr | dpa-tmn
Salat und Dressing müssen zusammenpassen. (Foto: Franziska Koark / tpa-tmn)
Knackiger Salat ist gerade an warmen Sommertagen beliebt. Er schmeckt lecker und ist eine leichte Speise. Damit es schmeckt, müssen Salat und Dressing aufeinander abgestimmt sein. Wir verraten, welches Dressing zu welchem Salat passt. Sechs Tipps für Salat und Dressing.
Knackiger Kopfsalat und Endivien, herber Lollo Rosso und Rucola, dazu fruchtige Tomaten, saftige Gurken, scharfe Radieschen und Obst in allen Varianten - zu keiner Jahreszeit sind so viele leckere Salatzutaten frisch aus heimischem Anbau verfügbar wie im Sommer. Fehlt nur noch das richtige Dressing. Und auch da gibt es viele leckere Varianten.
Die beiden großen Kategorien sind cremige Dressings auf der Basis von Mayonnaise, Joghurt oder anderen Milchprodukten einerseits und Essig-Öl-Kombinationen andererseits. Welche Kategorie zum Zuge kommt, hängt nicht nur vom persönlichen Geschmack, sondern vor allem von den Salatzutaten ab. Die Faustregel verrät Florian Wichelmann, Geschäftsführer der Salatmanufaktur in Berlin: "Ein Salat mit wenig Eigengeschmack wie Lollo Rosso oder auch Gurke kann gut ein cremiges Dressing vertragen. Intensive Eigenaromen der Zutaten hingegen wollen durch Essig-Öl unterstrichen werden."
Salz und Pfeffer sind in allen Dressings Pflicht. "Außerdem wird gerne eine süße Note zur Abrundung hinzugegeben", sagt Gabi Kaufmann vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. "Neben der klassischen Prise Zucker kommen dafür auch Honig oder Fruchtsaft und sogar Marmelade infrage." Weitere Zutaten dienen der Verfeinerung. "Unseren Essig-Öl-Dressings gibt Senf einen zusätzlichen Hauch Schärfe", sagt Wichelmann. Verfeinern lassen sich Dressings mit einem Schuss Sherry oder Cognac. "Gerade bei Blattsalaten oder Tomaten kann ein Löffel Pesto zugegeben werden", regt Kaufmann an. Gewürze und Kräuter bieten unerschöpfliche Vielfalt.
Bleibt nur noch die Frage: Welche Menge brauche ich von welcher Zutat? "Bei den Grundzutaten gilt als Faustregel: Sie bestehen aus einem wässrigen Anteil wie Essig, Zitronensaft oder Senf und zwei oder mehr öligen oder fetthaltigen Anteilen", erklärt Margit Proebst, Kochbuchautorin aus München. Der eine mag seine Blätter gerne in Soße schwimmend, der andere liebt eine Krönung mit wenigen Tropfen Dressing. Beim Anmachen ist deshalb Fingerspitzengefühl gefragt. "Mit zwei bis zweieinhalb Esslöffel Dressing pro Portion kann man rechnen", sagt die Kochbuchautorin. Und Wichelmann ergänzt: "Tendenziell brauchen voluminöse Blattsalate etwas mehr Dressing, damit sie sich gut durchmengen lassen."
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Quelle: dpa-tmn
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