26.04.2010, 17:37 Uhr | cme
Ist es ungesund, täglich Fleisch zu essen? Immer mehr Menschen lassen sich durch Fleischskandale verunsichern und fürchten sich vor Schadstoffen oder Keimen im Fleisch. Zudem hört man immer wieder, dass tierische Fette ungesund seien. Stimmt es, dass in Fleisch keine Vitamine, aber häufig Antibiotika stecken? Kann man durch Rindfleisch BSE bekommen und leben Vegetarier wirklich gesünder? Wir haben Irrtümer rund ums Fleisch entlarvt und Fragen beantwortet.
Fleisch: Besser als sein Ruf
Allen Lebensmittelskandalen zum Trotz: Die Deutschen lieben Fleisch. Rund 40 Kilo Schweinefleisch landen bei jedem Bundesbürger im Jahr auf dem Tisch und fast ebenso viel Geflügel. Dennoch wird Fleisch seinen Ruf nicht los, eher ungesund zu sein. Dabei sind sich Experten einig: In Maßen ist Fleisch sogar gesund. "Gegen einen maßvollen Verzehr ist nichts einzuwenden", sagt Gisela Olias, Pressesprecherin des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke. "Es enthält B-Vitamine, gut verwertbares Eisen und wertvolle Aminosäuren", so die Expertin. Dabei scheint Geflügel tatsächlich gesünder zu sein als Schwein und Rind. Studien des Instituts zeigen zumindest, dass bei übermäßigem Verzehr an rotem Fleisch, also Fleisch von Rind, Lamm oder Schwein, das Darmkrebsrisiko erhöht ist. Für Geflügel gilt das nicht.
Erst im Übermaß kann Fleisch schaden. So gelten die gesättigten Fettsäuren aus Rind, Schwein und Geflügel als schädlich für Herz und Gefäße. Zudem zeigen neuere Studien, dass zu viel "rotes" Fleisch das Krebsrisiko erhöht. "Schon 100 Gramm Fleisch mehr pro Tag erhöhen das Risiko, später an Darmkrebs zu erkranken, um 49 Prozent", sagt Gisela Olias. Bei der gleichen Wurstmenge steigt das Risiko sogar um 70 Prozent. Doch wie viel Fleisch darf es dann überhaupt sein? Olias empfiehlt, pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm zu verzehren. Ob diese Menge in zwei größeren oder in sechs bis sieben kleineren Portionen auf den Teller kommt, spielt dabei keine Rolle.
Viele Menschen schätzen die Gefahren durch Fleisch falsch ein. So fürchten sich viele davor, mit dem Fleisch Antibiotika oder Schadstoffe aufzunehmen oder sich sogar mit BSE zu infizieren. "Die Angst vor Antibiotika und Schadstoffen ist unbegründet", sagt Jürgen Thier-Kundke, Pressesprecher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin. So sorge der so genannte Rückstandskontrollplan dafür, dass Fleisch direkt nach dem Schlachten bundesweit regelmäßig kontrolliert und auf Rückstände untersucht wird. So gebe es zwar immer mal wieder "Ausreißer" - diese seien jedoch die Ausnahme. "Die Verbraucher müssen nicht um ihre Gesundheit fürchten", fasst der Experte zusammen.
Eine andere Gefahr hingegen wird von Verbrauchern immer wieder unterschätzt: "Keime in rohem Fleisch stellen immer ein Risiko dar", sagt Thier-Kundke. So infizieren sich jedes Jahr Hunderttausende mit Salmonellen, Campylobacter-Keimen oder Listerien. Die Folge sind meist Durchfallerkrankungen, die für Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem schnell lebensgefährlich werden können. Dabei sind vor allem rohe Fleischprodukte wie Hackfleisch, Carpaccio oder Tatar mögliche Keimquellen. Eine Infektion lässt sich vermeiden, wenn man Fleisch grundsätzlich gut durchgart und in der Küche die wichtigsten Hygieneregeln einhält.
Leben also Vegetarier gesünder? Glaubt man einer britischen Studie, dann ja. Die Forscher verglichen über zwölf Jahre lang die Gesundheit von Vegetariern und Fleischessern. Tatsächlich hatte die Gruppe der Fleischverweigerer gesündere Blutfett- und Blutdruckwerte, eine geringere Krebstodesrate und war seltener übergewichtig. Allerdings leben Vegetarier in der Regel insgesamt gesünder, ernähren sich ausgewogen, rauchen weniger und trinken seltener Alkohol als der Durchschnitt der Bevölkerung. Ob der alleinige Verzicht auf Fleisch mehr Gesundheit bringt, wird von Experten angezweifelt. In einem sind sich Ernährungswissenschaftler einig: Wer Fleisch nur in Maßen isst, fettarme Sorten wählt und fette Wurstwaren meidet, ernährt sich auch mit Fleisch gesund.
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cme
Daniel schrieb:
am 1. November 2011 um 10:47:51
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seht es ein
guckt euch den Körperbau des Menschen an, der ähnelt dem vegetarischen Tier und nicht dem Fleichfresser. Oder findet ihr etwa
den Geruch von rohem Fleisch anziehend. Volkskrankheiten sind doch erst durch diese. Unnatürlichen Fleischkonsum zu erklären. Ohne Massentierhaltung wäre doch der Klimawandel eine ganz andere Problematik.
Ihr irrt in eurem irrationalen Denken, und ich bin kei Vegetarier.
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grillsportler schrieb:
am 11. Februar 2011 um 07:20:52
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alles Quatsch
Der Mensch hat während seiner Entstehungsgeschichte sein Hirnvolumen weitestgehend der Ernährung als Jäger (Fleisch und
Fette) und Sammler(wenige Kohlehydrate mit niedrigem glykäm. Index) zu verdanken. Seit Beginn der Ackerbauphase ist ein meßbarer Rückgang des Hirnvolumens bekannt. Vernünftige Fleischesser können daraus jetzt eine Folgerung ableiten, bei Pflanzenköstlern wird es wohl mit der Erkenntnis schwieriger sein.Viele pflanzenfressende Tiere sind(auch) ausgesprochen dämlich
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Bev schrieb:
am 5. Februar 2011 um 12:55:43
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ich lach mich schlapp
Der Mensch gehört zur Gruppe der 'Fruchtesser'. Artgerecht ist ausschließlich Pflanzliches:Knollen, Beeren,Nüsse...
Fleischfresser haben Reißzähne,Krallen, runde Mägen. Ich bin auch mit der Lüge aufgewachsen der Mensch bräuchte Fleisch und tierische Produkte. Ihr glaubt doch nicht im Ernst,dass der Verzehr eines Tieres was nie die Sonne gesehen hat,kein artgerechtes Futterbekommt, was bestialisch gequält wurde,jeden Tag Antibiotika ins Futter -das sowas gesund ist! ?Es gibt gute Bücher z.d.Thema
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