02.08.2011, 14:18 Uhr | cme
Für einen flachen Bauch ist die Kombination aus Fitness und Ernährung entscheidend. (Foto: imago)
Nicht nur bei Männern gilt der Bauch als Problemzone Nummer Eins. Auch viele Frauen wünschen sich eine schlankere Taille. Kein Wunder: Unser Bauch nimmt uns Ernährungssünden besonders krumm. Überschüssige Kalorien aus Pommes, Pizza und Bratwurst werden bevorzugt in der Körpermitte gespeichert. Doch niemand muss die hartnäckigen Speckröllchen hilflos hinnehmen. Mit der BEA-Regel wird der Bauch in wenigen Wochen straffer und schlanker: Vier Tipps fürs Bauchtraining.
Nicht jeder hat gleich stark mit dem Bauchspeck zu kämpfen. Unsere Gene bestimmen, ob überschüssiges Fett schneller im Bauch oder eher an Po und Hüften gespeichert werden. Erstere werden wegen ihrer runden Form als Apfeltypen, letztere als Birnentypen bezeichnet. Dabei gilt Bauchspeck als besonders ungesund. Im Fettgewebe werden Entzündungsstoffe produziert, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Zudem gibt es Hinweise, dass das Bauchfett Appetit anregende Hormone produziert - was das Gewicht oft noch mehr in die Höhe treibt. Experten zufolge gilt ein Bauchumfang von mehr als 94 Zentimetern bei Männern und mehr als 80 Zentimetern bei Frauen als gesundheitsgefährdend. Die gute Nachricht für Apfeltypen: Bauchfett lässt sich wegtrainieren - sogar leichter als das Fett an Po und Hüften.
Um die lästigen Pfunde rund um die Körpermitte zu verlieren, empfiehlt sich die BEA-Regel: Bauchübungen, Ernährungsumstellung plus Ausdauertraining. Welchen Schwerpunkt Sie setzen, hängt von Ihrem Körperbau und Ihren Zielen ab. Für schlanke Menschen, die unzufrieden mit ihrem Bauch sind, ist ein gezielter Muskelaufbau wirkungsvoller als ausgiebiges Ausdauertraining. Wer hingegen insgesamt rundliche Formen hat und leicht zunimmt, muss vor allem das Körperfett verringern. Dabei hilft Ausdauersport ebenso wie gesunde Ernährung.
Egal ob Laufen, Walking, Radfahren oder Inline-Skating - zwei- bis dreimal pro Woche jeweils zwanzig Minuten sollte man sich mindestens bewegen. Zusätzlich formen gezielte Übungen die Bauchpartie und machen die Muskeln sichtbarer. Bewährt haben sich die so genannten Crunches, die rückenfreundliche Variante der Sit-ups. Wer mindestens dreimal pro Woche à 30 Minuten trainiert, wird schon bald erste Erfolge sehen. Wie lang der individuelle Weg zum Schönheitsideal ist, hängt vom jeweiligen Typ und vom Ausgangsgewicht ab.
Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollten Sie auch die Bauchmuskeln trainieren. Sit-ups auf dem Ball straffen den Bauch und stärken die Körpermitte. zum Video
Keine andere Körperpartie nimmt eine reichliche und fette Ernährung so krumm wie der Bauch. Für einen flachen Bauch lohnt es sich daher, zu fett- und zuckerarmen Lebensmitteln zu greifen. Oft genügt es schon, regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen und weniger Snacks nebenher zu naschen. Vollkornprodukte und Frischkost sättigen auch ohne viele Kalorien. Der Konsum von süßen und alkoholischen Getränken sollte eingeschränkt werden. Wer schnell Muskelgewebe aufbauen will, sollte außerdem auf eine eiweißreiche Kost setzen.
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