10.08.2008, 10:57 Uhr | ali/dpa
Kann man verlernen, Sport zu lieben? (Foto: Archiv)Ob eine gesundheitliche Zwangspause oder einfach kein Interesse an Sport - manch einer bekommt nach einiger Zeit wieder Lust darauf, sich sportlich zu betätigen. Aber der Anfang ist oft schwer. Und die Umgebung scheint auch nicht die größte Hilfe zu sein. Nach einer aktuellen Umfrage von TNS healthcare bewegt sich fast jeder zweite Deutsche zu wenig. Wer sich dennoch dazu durchringt, der steht dann vor der Frage, welche Sportart die Richtige für einen gelungenen Start ist.
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Wenn man lange nicht mehr Sport gemacht hat, lässt einen der innere Schweinehund gerne auf der Couch verweilen. Aber irgendwann lassen sich die kleinen, fiesen Fettpölsterchen am Körper im Spiegel nicht mehr übersehen. Spätestens dann wird es Zeit, in Bewegung zu kommen. Aber Vorsicht vor Übermut, denn der schadet der Gesundheit mehr als er den Körper fit macht. Beginnt man ab dem 30. Lebensjahr ohne sportliche Vorkenntnisse, ist zudem ein Belastungs-EKG als Sicherheits-Check beim Internisten anzuraten.
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Als Motivationsschub gegen den inneren Schweinehund kann eine vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen in Auftrag gegebene Umfrage dienen. Dieser zufolge treiben 41 Prozent der Deutschen mehrfach pro Woche Sport, 13 Prozent sogar täglich. Von Übermut bei den Deutschen kann jedoch keine Rede sein. Jeder zehnte betätigt sich seltener als einmal pro Woche sportlich. Bei weiteren 14 Prozent steht Sport nur einmal pro Woche auf dem Programm. 22 Prozent der bundesweit 6013 Befragten über 14 Jahren treiben sogar nie Sport.
Bei der Umfrage kam auch heraus, dass 35 Prozent aller deutschen Freizeitsportler am liebsten auf das Fahrrad steigen. Rad fahren sei damit mit Abstand die beliebteste Freizeitsportart, vor Joggen mit 28 Prozent und Schwimmen mit 22 Prozent, so das Ergebnis. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt mindestens eine halbe Stunde mittlere körperliche Anstrengung täglich zur Vorbeugung von Krankheiten.
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ali/dpa
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