16.12.2010, 11:22 Uhr | vdb
Anfänger machen im Fitnessstudio viele Fehler. (Foto: Archiv)
Draußen ist es kalt und dunkel, da verlegen viele ihr Training ins Fitnessstudio. Aber Vorsicht: Gerade unerfahrene Fitnessfans machen beim Training viele Fehler. Schuld sind meist zu großer Ehrgeiz und das falsche Heben von Gewichten. Die Folge sind Sportverletzungen und fehlender Trainingserfolg. Das sind die zehn häufigsten Fehler im Fitnessstudio.
Wer neu im Fitnessstudio ist, sollte unbedingt mit dem Studiopersonal sprechen und seinen persönlichen Trainingsplan erstellen. Nur so kann die richtige Mischung an Kraft- und Ausdauertraining gefunden werden. Auch die Gewichte und die Dauer des Trainings werden darin schon festgelegt. So wird das Training weder zu leicht noch zu hart. Außerdem kann anhand des Trainingsplans der persönliche Fortschritt gemessen werden. Bleibt er zunächst aus, kann der Plan entsprechend korrigiert werden.
Für Neulinge und alte Hasen gilt gleichermaßen: Aufwärmen ist Pflicht. Wer darauf verzichtet, macht einen entscheidenden Fehler. Der Körper kann nämlich nicht direkt von Null in den Trainingszustand wechseln. Zehn bis 15 Minuten sollten Sie zum Aufwärmen auf dem Crosstrainer, Laufband oder Fahrrad nutzen. Ungeduldige sollten diese Trainingsphase nicht als Zeitverschwendung empfinden, schließlich werden auch beim Aufwärmen Kalorien verbrannt.
Natürlich hätten Sie gerne einen durchtrainierten Bauch und von Muskeln definierte Arme. Dennoch ist Vorsicht an den Kraftgeräten geboten. Wichtig ist es, die Geräte nicht zu schwer einzustellen. Sonst werden die Gelenke zu stark belastet. Muskeln entwickeln sich zudem langsam, wahre Kraftakte bringen da nichts. Das Heben sollte anstrengend sein, dennoch sollten drei Einheiten mit jeweils zehn Wiederholungen machbar sein. Zudem sollten Sie darauf achten, die Übungen sorgfältig ausführen. Das reduziert das Verletzungsrisiko und steigert den positiven Trainingseffekt.
Wichtig ist es zudem, nicht hungrig zum Sport zu kommen. Gerade für das Training an Kraftmaschinen und Gewichten benötigt der Körper Energie. Ideal ist es eineinhalb bis zwei Stunden vor dem Training zu essen. Ideal sind Obst, Gemüse, Joghurt und Vollkornprodukte. Während des Trainings hingegen sollten Sie auf Sportdrinks und Energieriegel verzichten. Sie sind eher für Leistungssportler geeignet und enthalten häufig fast so viele Kalorien wie eine vollwertige Mahlzeit.
Gänsebraten oder Schmorgerichte - gerade in der Winterzeit mögen wir es deftig. Rezepte finden
vdb
Die Narrenkappe schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:31:05
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@ Physio2
Erklären Sie mir doch einmal, wie Sie sich eine Doppelblindstudie bei den zu testenden Versuchspersonen im spezifisch Ablauf vorstellen?
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Physio2 schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 18:28:47
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Dehnungen
So ein fachliches Durcheinander! Mich würde auch noch die fachliche Quelle bezüglich der "Dehnungsanleitung" interessieren -
möglichst wissenschaftlich fundiert mit Doppelblind-Studie - danach Suche ich nämlich noch seit Jahren. Das rezidieren aus Physiologiebüchern o.ä. zählt da nicht, es sei denn, das die Erkenntnisse mittlerweile wissenschaftlich bestätigt wurden. Ich bräuchte das noch für eine Veröffentlichung - also bitte her mit der Quelle - wenn es geht, ja?
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Die Narrenkappe schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 17:20:21
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@ Mattis
Im Sandkasten haben Sie und ich noch nicht zusammen gespielt - soviel dazu. Ein Muskelkater, kann enstehen: Bei Überbelastung
und/oder bei der unregelmäßigen Massage. Bei Überbelastung der Muskulatur entstehen mikrofeine Risse in den Myofibrillen. Der Stoffwechsel produziert Milchsäure. Dehnen Sie direkt nach dem Training statisch, vergrößern sich die Risse und Milchsäure tritt zusätzlich in das gereizte Gewebe. Bei der Massage werden keine Risse verursacht, aber lokal stark verstoffwechselt.
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