22.12.2010, 09:30 Uhr | cme
Gesundes Essverhalten kann man lernen. (Foto: imago)
Manchmal ist das Leben ungerecht: Die einen bleiben scheinbar mühelos ihr Leben lang schlank, die anderen kämpfen schon von klein auf mit den Pfunden. Nicht immer sind die Gene schuld daran. Häufig sind es unser Essverhalten und die Gewohnheiten, die darüber entscheiden, ob wir schlank bleiben oder Fettpolster ansetzen. Die gute Nachricht: Gewohnheiten kann man ändern. Dabei geht es nicht darum, sich etwas zu verbieten. Im Gegenteil: Bei Franzosen und Japanern beispielsweise, die traditionell bis ins hohe Alter schlank und gesund bleiben, besitzen Essen und Genuss einen hohen Stellenwert. Wir haben die gesündesten Gewohnheiten für Sie zusammengetragen.
Warum werden Franzosen oder Japaner selten dick - und das, obwohl sie keine Kalorien zu zählen? Neben der Auswahl gesunder Lebensmittel scheint auch die Vorliebe für langsame, genussvolle Mahlzeiten schlank zu halten. Nicht nur in Frankreich und Japan, auch in Italien, Spanien und Griechenland nimmt man sich Zeit zum Essen. Was wir lernen können: Statt Fast Food lieber feste Mahlzeiten in einer angenehmen Atmosphäre einplanen und vor allem langsam essen. Nur dann merken Sie rechtzeitig, wenn Sie satt sind.
Mit beliebten Klassikern, schnellen Plätzchen und Rezepten, die auch Anfängern gelingen.
Rezepte für Plätzchen
Ein weiterer Trick, der vor allem die Japaner schlank hält: Essen Sie kleine Portionen, am besten von kleinen Tellern. Studien haben ergeben, dass wir meist die ganze Portion essen - egal ob groß oder klein. Marketing-Experten machen sich das schon lange zunutze, indem sie immer mehr "King-Size"-Riegel und XXL-Menüs auf den Markt bringen. Japaner aus der Okinawa-Region hingegen essen nach der "Acht-von-zehn-Regel": Sie hören auf zu essen, wenn sie zu 80 Prozent satt sind. Also: Besser nicht essen, bis Sie pappsatt sind, sondern etwas früher aufhören.
Manche Dickmacher-Gewohnheiten sind uns gar nicht bewusst. So gehen manche Menschen, wenn sie nach Hause kommen, direkt zum Kühlschrank. Solche Rituale lassen sich ändern. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemütlichen Tasse Tee oder einem Spaziergang? Je konsequenter und regelmäßiger Sie das Ritual durchführen, umso schneller gewöhnen Sie sich um. Sie werden sehen: Nach kurzer Zeit vermissen Sie den Kühlschrank nicht mehr. Typisch sind auch Langeweile- und Frust-Gewohnheiten: Naschkatzen trösten sich hier gerne mit Schokolade. Das geht auch anders. Suchen Sie sich bewusst Ihr eine andere Ablenkung: Ein Telefonat mit Freunden, Ihre Lieblings-CD oder ein heißes Bad.
cme
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