20.11.2007, 16:12 Uhr | mneu
Seit Jahrzehnten glauben viele Abnehmwillige, dass spätes Essen dick macht. Angeblich setzen diese späten Mahlzeiten sich direkt auf die Hüften und sind nur schwer wieder wegzubekommen. Stimmt das überhaupt? Liebhabern der fettreichen Küche wird immer wieder gesagt, dass sie von dieser Kost dick werden. Macht fettes Essen wirklich automatisch fett? In den Regalen der Supermärkte findet sich ein unendlich vielfältiges Angebot an Light-Produkten, die beim Abnehmen helfen sollen. Aber heißt fettarm auch immer kalorienarm? Stiftung Warentest hat diese Ernährungsmärchen genauer unter die Lupe genommen.
Ernährungsmärchen Die häufigsten Mythen
Vielleicht hat Ihnen auch schon einmal eine Freundin geraten nach 17 Uhr nichts mehr zu essen. Angeblich zeigt sich das Hüftgold durch das späte Abendessen beim nächsten Gang auf der Waage. Richtig ist, dass abendliche Völlerei zu Magendrücken und Sodbrennen führen kann. Sie werden dadurch aber nicht zwangsläufig dicker. Entgegen der bisherigen Meinung ist unser Verdauungsapparat nämlich auch nachts aktiv. Für Ihren Kalorienkontostand ist nicht relevant wann Sie essen, sondern wie viele Kalorien über den gesamten Tag aufgenommen werden. Beim Abnehmen müssen Sie nicht auf das Abendessen verzichten, sondern auf die Gesamtmenge der zugeführten Kalorien achten.
Eine typische Diätfalle sind auch die in der Werbung angepriesenen Light-Produkte. Sie gaukeln Schlankheitsfans vor, ohne Ernährungsumstellung abnehmen zu können. Magerjoghurt soll deutlich weniger Kalorien haben als ein normaler. Aber stimmt das wirklich? Stiftung Warentest hat Erdbeer-Magerjoghurts auf ihre Kalorienmenge untersucht. Das Ergebnis: Die magere Variante enthielt mit 85 Kilokalorien nur unwesentlich weniger als die vollfette Sorte mit 100 Kilokalorien auf 100 Gramm. Zudem enthalten viele der Light-Produkte oft sehr viel Zucker. Das führt dazu, dass der Kaloriengehalt teilweise sogar höher ist als der normaler Produkte.
Fett ist ein wahres Kraftpaket. Mit neun Kilokalorien pro Gramm liefert es deutlich mehr Energie als Kohlenhydrate oder Eiweiß mit vier Kilokalorien pro Gramm. Unser Körper kann mit dem Essen aufgenommenes Fett eins zu eins in Depotfett umwandeln, was uns dann als Hüftgold stört. Doch wer ganz auf Fett verzichtet, tut sich keinen Gefallen. Denn eine gewisse Menge an Fett braucht der Körper. Zudem gibt es Menschen, die rank und schlank bleiben obwohl sie deutlich mehr Fett essen als Ernährungsgesellschaften empfehlen. Diese Menschen sparen an anderen Nährstoffen, wie Kohlenhydraten. Wichtig ist: Ob Sie fettreiches Essen oder süße Magerkost lieben - alles, was Sie im Übermaß genießen, setzt auf Ihren Hüften an.
Mehr zum Thema Abnehmen:
Wenn der Bauch bleibt Zehn Abnehm-Blockaden
Schlank, fit, glücklich Sieben Gründe fürs Abnehmen
Satt aber nicht dick Die besten Hungerbremsen
Kampf den Pfunden Fatburner-Sportarten
Erfahrungen beim Abnehmen Julianes Diät-Blog
mneu
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME