25.08.2005, 14:01 Uhr | mneu / cme
Kaffee hat einen verflixt schlechten Ruf - was nichts daran ändert, dass es mit 151 Litern Kaffee pro Kopf und Jahr der Deutschen liebstes Getränk ist. Um den anregenden Muntermacher ranken sich aber allerhand Mythen und Halbwahrheiten. Unbestritten ist, dass Koffein nicht gut fürs Herz ist. Genuss in Maßen schadet einem gesunden Menschen aber nicht. Im Gegenteil, neue Studien zeigen: Das schwarze Trendgetränk ist besser als sein Ruf. So entzieht der Bohnen-Aufguss dem Körper zwar kurzfristig Wasser, dieser Verlust wird jedoch schnell wieder ausgeglichen. Und: Kaffeetrinker haben ein geringeres Risiko, an Diabetes oder Leberkrebs zu erkranken. Auch dass Kaffee am Abend das Einschlafen verhindert, gehört ins Reich der Legenden. Lesen Sie hier, was Kaffee tatsächlich bewirkt.
Kaffee oder Tee? Eine Frage des Charakters
Kaffee-Quiz Sind Sie ein echter Kaffeekenner?
Rund vier Tassen Kaffee trinkt jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag. In jeder Portion stecken etwa 100 Milligramm Koffein. Der Inhaltsstoff ist für die meisten Wirkungen des Getränks verantwortlich. So regt Koffein den Kreislauf an und beschleunigt den Herzschlag. Die Durchblutung aller Organe, auch des Gehirns wird verbessert, die Leistungsfähigkeit und Konzentration gesteigert. Die anregende Wirkung zeigt sich auch in Magen und Darm: Ein Tässchen Kaffee nach dem Essen kurbelt spürbar die Verdauung an. Aber wussten Sie, dass der Muntermacher auch eine beruhigende Wirkung haben kann? Wenn Sie sich innerhalb von 15 Minuten nach dem Kaffeegenuss zu einem Schläfchen hinlegen, schlummern Sie schneller in das Land der Träume. Laut der Fachzeitschrift Sleep hat Kaffee eine beruhigende Wirkung, da das Heißgetränk die Durchblutung des Schlafzentrums fördert.
Während der aufputschende Effekt von Koffein bereits länger bekannt ist, decken neue Studien weitere erstaunliche Wirkungen auf. So konnten finnische Wissenschaftler nachweisen, dass regelmäßige Kaffeetrinker seltener an Alters-Diabetes erkranken. Eine aktuelle Studie aus Japan zeigt, dass auch das Risiko für Leber- und Nierenkrebs bei Kaffeetrinkern geringer ist. Die Forscher gehen davon aus, dass die Antioxidantien des schwarzen Trendgetränks diese Organe schützen. Grüner Tee kann im Vergleich zum Kaffee diesen Schutzeffekt nicht aufweisen. Kaffee wirkt zusätzlich stimulierend auf die Muskeltätigkeit und erweitert die Bronchien und Blutgefäße.
Kaffee ist zwar nicht die Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen oder Bluthochdruck. Das Trendgetränk regt aber die Herztätigkeit an und steigert den Blutdruck. Allzu große Mengen Kaffee können daher vorbelasteten Menschen schaden. Mehr als vier Tassen täglich sind auch für gesunde Menschen zu viel. Herzkranke und Menschen mit hohem Blutdruck sollten auf das anregende Getränk lieber ganz verzichten. Auch Schwangere sollten so wenig Kaffee wie möglich trinken. Der Fötus kann das Koffein nicht abbauen und bekommt so die volle Wirkung zu spüren.
Mehr zum Thema Ernährung:
Fett sparen Kalorientabelle: Fettarme Alternativen
Warum Abnehmen so schwer fällt Ursachen und Auswege
Quelle: t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME