12.03.2012, 10:45 Uhr | cme
Diese Lebensmittel sind besonders gesund. (Quelle: imago)
Gesunde Ernährung kann richtig lecker sein. Von manchen Lebensmitteln dürfen Sie essen so viel Sie wollen. Jüngstes Beispiel ist der Rosenkohl. Das grüne Gemüse schützt die Zellen vor Schäden, die durch krebserregende Stoffe verursacht werden. Dies hat ein deutsch-österreichisches Forscherteam herausgefunden. Nicht nur bei Gemüse und Salat dürfen Sie zulangen. Ob wertvolle Pflanzenöle, Nüsse oder Fisch: Wir haben die 15 gesündesten Lebensmittel zusammengetragen.
Schädliche Stoffe im Essen entstehen beispielsweise, wenn Fleisch oder Wurst zu dunkel gebraten werden. Diese so genannten "heterozyklischen Amine" werden von körpereigenen Enzymen aktiviert, sodass sie die Zellen schädigen und Krebs auslösen können. Genau vor diesem Prozess schützt der Rosenkohl. Die Forscher der Universität Wien beobachteten dies an acht Probanden, die über sechs Tage hinweg täglich eine Portion des Gemüses zu sich nahmen. Im Blut der Probanden konnte nachgewiesen werden, dass weniger schädliche Substanzen entstehen als ohne den Rosenkohl. Welche Stoffe in dem Gemüse für den Schutzeffekt verantwortlich sind, konnten die Forscher jedoch noch nicht klären.
Ob Rosenkohl, Blaubeeren, oder Tomaten: Rote, gelbe und grüne Gemüse- und Obstsorten in allen Variationen gelten zu Recht als gesunde Nährstoffpakete, die manch Ernährungssünde ausgleichen können. Neben Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt, enthalten sie so genannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Das sind Substanzen, die den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen und unter anderem Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Wer kein Grünzeug mag, sollte vermehrt zu Obst und Fruchtgemüse wie Paprika und Tomaten greifen. Ob es schmeckt, ist ohnehin häufig eine Frage der Zubereitung. Leckere Vitamindrinks, fruchtige Desserts oder Pasta mit Gemüsesaucen schmecken auch dem hartnäckigsten Gemüsemuffel.
Soja, Bohnen und Hafer stehen ebenfalls auf der Liste der Mehr-Speisen. Zu Recht, denn Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthalten pflanzliches Eiweiß, Mineralstoffe sowie reichlich Ballaststoffe, die für eine funktionierende Verdauung sorgen. Hafer und Amaranth sind besonders reich an Eisen und Magnesium. Für Abwechslung auf dem Teller sorgen Sie mit Vollkornprodukten aus Weizen, Roggen, Dinkel oder Reis - diese sind ein ebenbürtiger Ersatz für Hafer. Wer keine Körner mag, greift am besten zu fein gemahlenem Vollkornbrot. Bei Nudeln oder selbst hergestelltem Gebäck können Körnermuffel zunächst die Vollkornvariante mit der hellen Variante mischen.
Seefisch gehört zu den empfehlenswerten Lebensmitteln, die im Idealfall mindestens einmal pro Woche auf den Teller kommen sollten. Er enthält neben wertvollem Eiweiß den wichtigen Mineralstoff Jod sowie hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Vor allem Fettfische wie Lachs und Makrele sind reich an den gesunden Fettsäuren. Dabei muss nicht immer das einfache Fischfilet auf den Tisch kommen. Ob überbacken, gegrillt oder als Suppe - Fisch lässt sich in vielen Variationen zubereiten. Absolute Fischmuffel dürfen stattdessen andere fettarme Fleischsorten wie Hähnchenbrust oder mageres Rindfleisch auf den Speiseplan setzen. Dabei sollten Sie aber hochwertige Pflanzenöle sowie Jodsalz zum Kochen verwenden.
Nicht jedes Fett ist ungesund. Ungesättigte pflanzliche Fette sowie Omega-3-Fettsäuren aus Pflanzenölen und Fisch beugen sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Hochwertige Pflanzenöle wie Oliven-, Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöl dürfen und sollen daher regelmäßig auf den Tisch, ebenso Nüsse. Allerdings muss bei fettreichen Speisen auf ein vernünftiges Maß geachtet werden. Zusätzlich gilt: Je abwechslungsreicher und vielfältiger die Ernährung, umso besser.
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cme
BerlinFrau schrieb:
am 17. März 2012 um 18:10:09
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Wenns "glücklich" macht
Ja, ab und an ein netter Beitrag zur Gesundheit ... immer gut. Dann noch die neuesten Studien aus -
natürlich, den USA....
Wir haben etwas zu lesen ... wenn wir es denn wollen. Essen, was Spaß macht, wenn Moppel nun mal gerne um sich rum futtert, Fleisch liebt - na und, soll es. Wenn Moppl seinen fetten Bauch gerne vor sich herträgt, auch gut. Wenn es Moppel glücklich macht... Das Ergebnis kommt früh genug. Und zum Jammern ist dann auch noch Zeit ... hoffentlich.
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Studiosus schrieb:
am 12. März 2012 um 12:51:09
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Ach Gott, ne neue Studie
ja und morgen kommt eine gaaanz neue Studie auf den Markt und besagt dann das Gegenteil und übermorgen gibt es eine
Studie in der steht dann etwas ganz neues Niegehörtes und stellt alle alten Studien in Frage und nächste Woche kommt dann eine neue Studie heraus....
Fazit: Wer´s glaubt ist selber schuld und wer´s nicht glaubt wird auch hundert Jahre alt... So long....
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bine schrieb:
am 12. März 2012 um 12:37:24
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@ Klamö
Nun rate mal aus was Sauerkraut gemacht wird? Richtig, aus Weißkohl und der wurde genannt!!!!!!!!!!!!!
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