07.11.2011, 15:31 Uhr | vdb
Heiserkeit kann durch eine Erkältung oder zu viel sprechen ausgelöst werden. Doch auch ernsthafte Krankheiten können dahinter stecken. Wir erklären, worauf Sie achten sollten und wie die "Kehlkopfdiät" bei Heiserkeit hilft.
Heiserkeit durch Sprechen, Singen oder als Begleiterscheinung einer Erkältung ist meist kein Grund zur Besorgnis, erklärt die deutsche Fortbildungsgesellschaft der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dann klingt die Stimme tief und rauchig. Sie kann auch ganz verschwinden, so dass nur noch flüstern möglich ist. Meist kehrt die Stimme nach wenigen Tagen zurück.
Heiseren Patienten empfiehlt der Experte Dr. Joseph Sopko eine sogenannte "Kehlkopfdiät". "Betroffene sollten nicht rauchen oder hochprozentigen Alkohol trinken, scharf gewürzte Speisen meiden, auf stark gekühlte als auch erhitzte Getränke verzichten, nicht zu heiß essen und die Stimme schonen." Heißer Tee oder scharfer Ingwer sind zwar bei einer Erkältung gut, die Beschwerden eines angeschlagenen Kehlkopfes lindern sie jedoch nicht.
Allerdings können hinter der Heiserkeit auch eine Kehlkopfentzündung oder Kehlkopfkrebs stecken. An einem Kehlkopfkarzinom erkranken jährlich in Deutschland 3000 Menschen. Wichtig ist es, rechtzeitig zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt zu gehen. Er kann die Ursachen der Heiserkeit diagnostizieren. "Früh erkannt, können wir heute fast alle Kehlkopferkrankungen heilen, selbst Kehlkopfkrebs. Jede Heiserkeit, die länger als drei Wochen dauert, muss daher laryngoskopisch untersucht werden", sagt der Facharzt. Dann schaut sich der Arzt den Kehlkopf mit speziellen Instrumenten gründlich an.
Bei einer Kehlkopfentzündung reicht Abwarten und Schonen nicht aus. Wird die Entzündung nicht behandelt, kann sie chronisch werden. Doch auch psychischer Stress, Angst, Aufregung und Depressionen können heiser machen. "Die Stimme ist auch ein Spiegelbild der Seele", sagt Sopko.
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vdb
Der Stimmcoach schrieb:
am 8. November 2011 um 18:53:53
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Heiserkeit
Salzwasserdampf inhalieren, Salzpastillen lutschen, und eine logopädische Therapie durchführen. Hier wird das Organ wieder
stabilisiert und "immuner" gegen die Attacken.
Nur abwarten und Stimmruhe, nur Medikamente oder dgl. reichen da nicht aus, zumindest nicht auf Dauer.
Auch Heiserkeit, stimmliche Veränderungen bei psychogenem Hintergrund sind bei Logopäden mit spezieller Ausbilung sehr gut aufgehoben.
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Horst schrieb:
am 7. November 2011 um 19:48:59
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Heiserkeit
ich bin Berufsmusiker und fast jedes Jahr erwischt es mich. Habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Larynsan - als Tropfen oder zum
Lutschen und letztes Jahr gab mir ein Opernsänger den Tip mit Brombeersaft. Lauwarm trinken oder auch gurgeln - hilft wirklich.
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